Astro PRO II Mikrocomputer

Kurze Einführung in AstroPC PRO II
- Der Mikrocomputer AstroPC PRO II läuft unter dem Betriebssystem Windows 11 PRO und ist für die drahtlose Steuerung astronomischer Geräte (Montierungen, Kameras, Autoguider, Fokussierer und andere astronomische Geräte) konzipiert.
- Der AstroPC PRO II ist ein leichter, kabelloser Astrofotografie-Controller, der alle grundlegenden Modi für die Aufnahme von Deep-Sky-Objekten (DSO) mit Anwendungen und Geräten verschiedener Hersteller bietet. AstroPC
- PRO II unterstützt eine Vielzahl astronomischer Anwendungen und Geräte verschiedener Hersteller. Und die gewohnte Arbeit in der Umgebung des Betriebssystems Windows 11 PRO macht die Arbeit mit AstroPC PRO II einfach und komfortabel. Verbinden Sie sich einfach über WLAN mit dem Remote-Desktop von AstroPC PRO II und steuern Sie Ihre Astronomieausrüstung von Ihren bevorzugten Astronomieanwendungen aus, genau wie auf dem großen Desktop!
- Für die Verbindung mit dem Remote-Desktop des AstroPC PRO II eignet sich ein Smartphone, Tablet, Laptop oder ein anderer Computer mit integriertem WLAN. Sie können sich auch über das Internet mit dem Remote-Desktop des AstroPC PRO II verbinden.
- Standardmäßig arbeitet AstroPC PRO II im WLAN-Hotspot-Modus. AstroPC PRO II verfügt außerdem über ein System zur Durchgangsstromverteilung mit Überlastschutz zum Anschluss verschiedener astronomischer Geräte wie Montierung, Kamera, Fokussierer und mehr. Auf einer der Gehäuseseiten des AstroPC PRO II befinden sich ein Einschaltknopf, eine Betriebs-LED und vier Stromausgänge zum Anschluss verschiedener astronomischer Geräte. Auf der anderen Seite befinden sich ein Stromeingang, drei USB-4-Anschlüsse, ein USB-Typ-C-Anschluss, ein HDMI-3.1-Anschluss und ein RJ2.0-45G-Ethernet-Netzwerkanschluss.

Erste Inbetriebnahme
Standardmäßig arbeitet das AstroPC PRO II WLAN-Modul im offenen Access-Point-Modus. Unmittelbar nach dem Systemstart steht der SSID-Access-Point „AstroPC“ zur Erkennung und Verbindung bereit. Um von jedem Gerät aus eine Verbindung zum AstroPC PRO II-Desktop herzustellen, wird die standardmäßige Microsoft Remote Desktop-Client-Anwendung verwendet. Bei Windows-Geräten ist die Microsoft Remote Desktop-Client-Anwendung im Betriebssystem integriert. Für Android- und iOS-Geräte ist der Microsoft Remote Desktop-Client kostenlos und muss installiert werden.
Stromversorgung
Das AngebotsvolumentagDie Spannung für AstroPC PRO II beträgt 12 V. Alle vier Stromausgänge sind standardmäßig 5.5 mm x 2.1 mm groß und können gleichzeitig zur Stromversorgung anderer astronomischer Geräte verwendet werden. Der AstroPC PRO II wird mit vier zusätzlichen Kabeln zum Anschluss astronomischer Geräte geliefert.
Anwendungen
Standardmäßig wird das AstroPC PRO II-System mit einem minimalen Satz kostenloser Anwendungen und Treiber geliefert, mit denen Sie schnell eine Verbindung herstellen und sofort mit SkyWatcher-, Celestron-, Meade-, iOptron- oder Losmandy-GoTo-Montierungen sowie Canon-, Nikon- und ZWOASI-Kameras arbeiten können. Hier ist eine vollständige Liste der im AstroPC PRO II-System installierten kostenlosen Anwendungen und Treiber:
- Planetrium Cartes du Ciel („CDC“, „SkyChart“)
- ASCOM6.5SP1-Plattform
- EQmod für Sky-Watcher und Orion Mounts ASCOM-Teleskoptreiber
- GS Server für Sky-Watcher und Orion Mounts ASCOM-Teleskoptreiber
- Sky-Watcher SynScan Hand Controller ASCOM-Treiber
- SynScanAppASCOMteleskop-Treiber
- Celestron ASCOM-Teleskoptreiber
- Meade LX200 Classic und Autostar#495 und #497 ASCOMteleskop-Treiber
- Meade LX200GPS und LX200R ASCOMtelescope-Treiber
- iOptronCommander und ASCOM-Treiberinstallationsprogramm 7.0.0.0
- iOptron CEM60 und iEQ45 Pro ASCOMteleskop-Treiber
- Losmandy Gemini ASCOM Teleskoptreiber
- FocusDreamPRO Focuser ASCOM-Treiber
- FocusDream Focuser ASCOM-Treiber
- GuideDream ST4 ASCOM-Treiber
- NINA-Software zur Automatisierung der Astrofotografie
- PHD2 ist eine Teleskopführungssoftware
- ZWO ASI Studio Software
- ASCOM-Treiber zur Unterstützung von ZWO ASI-Kameras, EAF, EFW und USBST4.
- AWO ASI Kameratreiber
Anweisungen zur Verwendung dieser Anwendungen und Treiber finden Sie auf der Entwickler-Website. webStandorte.
Zusätzlich zu diesen Anwendungen können Sie jede andere Anwendung einfach und unkompliziert installieren. Der beste Weg, dies zu tun, besteht darin, die Anwendung von einem USB-Stick zu installieren.
Bitte werfen Sie einen Blick auf die NINA
NINA ist ein All-in-One-System, das Ihre gesamte astronomische Ausrüstung und Prozesse in einem einfach zu verwaltenden System kombinieren kann!
Die NINA-Anwendung dient der Automatisierung der Steuerung astronomischer Geräte und der Astrofotografie. NINA ist ein astronomischer Prozessor mit umfangreichen Funktionen. Mit NINA können Sie die gesamte Palette astronomischer Geräte steuern – von Montierungen, Kameras und Fokussierern bis hin zu Sternwartenkuppeln.
Kurz vorbeiview der Features der NINA
Anwendung NINA bietet einen vollständigen Operationszyklus für astrofotografische Beobachtungen:
- Suche nach einem Thema in einem praktischen integrierten Atlas und Rahmen
- Schalten Sie das Gerät ein/aus und richten Sie die Polarachse aus
- Ausrichten des Teleskops auf das Objekt und Platesolving (Verfeinerung der Ausrichtung)
- Interaktion mit dem Führungsprogramm (PHD Guiding) zur Steuerung von Guiding und Dithering sowie Kuppelnachführung des Teleskops,
- Meridian-Flip
- Kamerakühlung, Kamera- und Filterradsteuerung während der Aufnahme eines Objekts
- automatische Fokussierung und Nachfokussierung bei sich ändernden äußeren Bedingungen
- Parken des Teleskops am Ende der Beobachtungen.
Während der Aufnahme kann NINA Sterne in Bildern erkennen und die Qualität der Bilder anhand der Größe der Sternbilder (HalfFluxRadius) verfolgen.
Grundeinstellung
Nach der Installation der NINA sollten Sie zunächst auf den Reiter „Einstellungen“ gehen und dort die wichtigsten Grundeinstellungen vornehmen, wie etwa Teleskopparameter (Reiter „Ausrüstung“) und Beobachtungsstandortkoordinaten (Reiter „Allgemein“), die aus dem konfigurierten Programm des Planetariums Cartes du Ciel übernommen werden können.
Es lohnt sich, den Namen des Profis anzugebenfile anstelle der Standardeinstellung, zum Beispielample, das Modell des Teleskops und der Kamera.
Es lohnt sich auch, die Schrittweite und das Fokussierspiel im Abschnitt „Autofokus“ einzustellen. Wenn das Teleskop in einer Kuppel installiert ist, lohnt es sich, die grundlegenden Kuppeleinstellungen auf der Registerkarte „Kuppel“ vorzunehmen.
Im Reiter „Aufnahme“ der Programmeinstellungen können Sie Format, Vorlage und Pfade für die Aufnahme festlegen files, die Parameter für Meridian-Flip, die Parameter des sichtbaren Bildes (damit es im Aufnahmefenster nicht zu hell ist, wenn die automatische Bildhelligkeitsstreckung aktiviert ist),
Im Reiter „Platesolve“ können Sie das Standard-Platesolve-Programm festlegen.

Hardware-Setup
Im nächsten Schritt, nach der Grundeinrichtung des Programms, können Sie im Hauptreiter „Ausrüstung“ die Astrofotoausrüstung konfigurieren.
Richten Sie zunächst die Kamera auf der Registerkarte „Kamera“ ein (Hardwaretreiber müssen zuvor installiert werden). Wählen Sie die gewünschte Kamera aus der Liste der installierten Kameras aus, konfigurieren Sie ihre Parameter im Einstellungsfenster (Schaltfläche „Einstellungen“ rechts neben der Kameraliste) und schalten Sie sie mit der Schaltfläche „Aktivieren“ rechts ein.
Anschließend müssen Sie auf ähnliche Weise die gesamte installierte Ausrüstung auswählen und anschließen – den Fokussierer, das Filterrad und das Teleskop (die Montierung). Im Abschnitt „Guide“ können Sie eine Verbindung zum externen Autoguiding-Programm PHD Guiding herstellen, das zuvor installiert, aktiviert und konfiguriert werden muss. Die Interaktion von NINA mit PHD Guiding ermöglicht Ihnen die visuelle Anzeige des Guiding-Diagramms im Aufnahmefenster des Programms und das Stoppen/Starten des Guidings beim Dithering.

Himmelsatlas
Um ein Programm anstehender Beobachtungen vorzubereiten und schnell durch die Objekte zu gehen, ist ein praktischer Himmelsatlas in das Programm integriert.
Objekte im Atlas können anhand einer Reihe von Merkmalen (Konstellation, Größe, Helligkeit, Mindesthöhe über dem Horizont …) oder einfach anhand des Katalognamens ausgewählt werden.
Im Himmelsatlas wird rechts neben jedem Objekt ein Diagramm seiner Sichtbarkeit angezeigt, wobei die dunkle Tageszeit bei der Planung der Beobachtungszeit berücksichtigt wird. Links im Atlasfenster sind immer Informationen zu den aktuellen Sichtverhältnissen (Mondphasen, Beginn und Ende der astronomischen Dämmerung) sichtbar.
Vom Atlas-Fenster aus können Sie schnell auf das ausgewählte Objekt zielen, es als Ziel für die Serie hinzufügen oder seine Koordinaten in das Zuschneidefenster übertragen.

Aufnahmefenster
Sie können Einzelbildaufnahmen machen und den Serienaufnahmeprozess im Fenster „Aufnahme“ steuern. Auf der Registerkarte „Bild“ sehen Sie die Ergebnisse der Vermessung, das Führungsfenster mit dem Führungsplan und das Aufnahmefenster mit manuellen Einzelbildsteuerungen. Das Bildfenster verfügt über Registerkarten und Schaltflächen für manuelles und automatisches Fokussieren sowie Platesolving. Hier können Sie im Loop-Aufnahmemodus sehen, wie das Teleskop auf das Objekt ausgerichtet ist, Zielen und Fokussieren korrigieren, die Qualität der empfangenen Bilder überwachen und die Polachse ausrichten.

Nützliche Tools
Neben beeindruckenden Basisfunktionen verfügt NINA über viele zusätzliche Tools, die den Beobachtungsprozess erheblich vereinfachen.
Dazu gehören das Plug-In „Polar Axis Alignment Assist“, der Fokusassistent „Bakhtinov-Maske“, ein Bedienfeld zum schnellen Navigieren durch eine Liste heller Sterne, auf die fokussiert werden soll, und ein leistungsstarker Assistent zum automatischen Aufnehmen optimaler Flatfield-Aufnahmen.
Die Liste der Instrumente wird aktualisiert, da das Programm zusätzlich zu Open Source über eine API zum Erstellen verfügt plugins – Erweiterungen von Drittanbietern. Im Moment gibt es 6 nützliche plugins wurden bereits erstellt, darunter ein Helfer zur Ausrichtung der Polarachsen (ThreePointPolarAlignment) und ein Tool zur Ereignisberichterstattung für den GroundStation-Sequenzer.
Anschluss und Bedienung
Um den AstroPC PRO II einzuschalten, schließen Sie ein 12-V-Netzteil an den Stromeingang an. Drücken Sie anschließend die Einschalttaste. Gleichzeitig sollte die grüne LED auf dem AstroPC PRO II-Panel aufleuchten. Der Einschalt- und Bootvorgang dauert etwa 30 Sekunden. Danach ist der AstroPC PRO II betriebsbereit und Sie können sich mit einem entfernten AstroPC PRO II verbinden. Suchen Sie dazu das AstroPC-WLAN-Netzwerk (SSID „AstroPC“) und verbinden Sie sich von Ihrem Gerät aus damit. Anschließend können Sie mithilfe der Microsoft Remote Desktop-Clientanwendung mit den folgenden Parametern eine Verbindung zum AstroPC-Remotedesktop herstellen: Computername – AstroPC, Benutzername – AstroPC, Kennwort – leer.
Unten, zum BeispielampHier sind Screenshots der Verwendung von AstroPC PRO II mit einer parallaktischen SkyWatcher-Montierung, einer Canon 600D SLR-Kamera und einer ASI120MMMini-Führungskamera. Für die Arbeit mit dieser Ausrüstung werden die folgenden Anwendungen und Treiber verwendet:
- Planetrium Cartes du Ciel („CDC“, „SkyChart“)
- ASCOM 6.5SP1-Plattform
- EQmod für Sky-Watcher und Orion Mounts ASCOM-Teleskoptreiber
- AWO ASI Kameratreiber
- Canon EOS Utility-Software
- PHD2-Teleskopführungssoftware
- NINA-Software zur Automatisierung der Astrofotografie
Für die Verbindung zum Remote-Desktop wird ein Android-Smartphone verwendet.

Technische Daten
- Prozessor: Intel N100 2.9 GHz 4 Kerne
- Betriebssystem: Windows 11 PRO
- RAM: 16 GB DDR5
- Festplatte: SSD 128 GB M.2 2280 NVMe
- USB-Schnittstellen: 3.1 x USB 3, 1 x USB Typ C
- Drahtlose Schnittstellen: Wi-Fi6 2.4G/5G Dualband, Bluetooth: 5.2
- Videoausgang: HDMI 2.0
- LAN: 2.5-G-Ethernet
- Audioanschluss: 3.5 mm
- Leistung Anschluss: 12 V 6 A 5.5 × 2.1 mm x 4.
- Dimension Karton (L x B x H): 150*79*20 mm

Dokumente / Ressourcen
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Astro PRO II Mikrocomputer [pdf] Benutzerhandbuch PRO II Mikrocomputer, PRO II, Mikrocomputer, Computer |

