Aura-Software zur Punktwolkenverarbeitung
Emesent Aura Produktinformationen
Spezifikationen:
- Modell: Emesent Aura
- Dokumentnummer: UM-020
- Versionsnummer: 3.4
- Erscheinungsdatum: 22. April 2025
- Hersteller: Emesent Pty Ltd
- Standort: Ebene G, Gebäude 4, Kings Row Office Park, 40-52
Mcdougall St, Milton, QLD, 4064 Australien - E-Mail: info@emesent.io
- Telefon: +61 7 3548 9494
Gebrauchsanweisung für das Produkt:
1. Lizenzanforderungen:
Stellen Sie sicher, dass alle Lizenzanforderungen eingehalten werden, die für
die Verwendung des Emesent Aura-Systems.
2. Systemanforderungen:
Überprüfen Sie, ob Ihr System die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt für
optimale Leistung des Emesent Aura-Systems.
Häufig gestellte Fragen:
F: Ist das Emesent Aura-System für den Verbrauchergebrauch sicher?
A: Ja, das Emesent Aura-System ist für den Verbrauchergebrauch sicher, da es
arbeitet im Rahmen der Hochfrequenzsicherheitsstandards und
Empfehlungen.
F: Was soll ich tun, wenn ich mir bei der Verwendung des Geräts unsicher bin in
bestimmte Umgebungen?
A: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das Gerät in bestimmten Umgebungen verwenden möchten
wie Flughäfen oder Krankenhäusern, holen Sie vor dem Betrieb eine Genehmigung ein
die Ausrüstung, um die Konformität sicherzustellen.
F: Welche gesetzlichen Bestimmungen erfüllt das Emesent Aura-System?
sich an etw. halten?
A: Das Emesent Aura-System entspricht Teil 15 der FCC-Regeln
und lizenzfreie RSS-Standards von Industry Canada.
EMESENT AURA BENUTZERHANDBUCH
DOKUMENTENNUMMER: UM-020 REVISIONSNUMMER: 3.4 FREIGABEDATUM: 22. APRIL 2025
ERSTELLT VON: EMESENT PTY LTD, EBENE G, GEBÄUDE 4, KINGS ROW OFFICE PARK, 40-52 MCDOUGALL ST, MILTON, QLD, 4064 AUSTRALIEN, E-MAIL: INFO@EMESENT.IO, TELEFON: +61 7 3548 9494
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Copyright
Der Inhalt dieses Dokuments ist vertraulich und nur für den Adressaten bestimmt. Alle Rechte, einschließlich der Rechte an geistigem Eigentum, die sich aus diesem Dokument ergeben, damit verbunden sind oder darin enthalten sind, liegen unwiderruflich bei Emesent, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
©Emesent 2022
Verwendung dieses Handbuchs
Hovermap ist ein leistungsstarkes System, das als LiDAR-Mapping-Nutzlast, aber auch als fortschrittlicher Autopilot für Drohnen und andere Plattformen eingesetzt werden kann. Wir empfehlen Ihnen daher, das Benutzerhandbuch gründlich zu lesen, um alle Funktionen sicher und produktiv nutzen zu können.
Haftungsausschluss und Sicherheitsrichtlinien
Dieses Produkt ist kein Spielzeug und darf nicht von Personen unter 18 Jahren verwendet werden. Es muss mit Vorsicht, gesundem Menschenverstand und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung bedient werden. Eine unsachgemäße und verantwortungsvolle Bedienung kann zu Produktverlust oder Verletzungen führen. Mit der Nutzung dieses Produkts erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie allein für Ihr Verhalten bei der Nutzung und für alle daraus resultierenden Folgen verantwortlich sind. Sie erklären sich außerdem damit einverstanden, dieses Produkt nur für Zwecke zu verwenden, die allen geltenden Gesetzen, Regeln und Vorschriften entsprechen. Die Nutzung ferngesteuerter Flugsysteme (RPAS) kann bei unsachgemäßer Bedienung und ohne die gebotene Sorgfalt zu schweren Verletzungen, zum Tod oder zu Sachschäden führen. Bevor Sie ein RPAS verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass Sie über die erforderliche Qualifikation verfügen, alle erforderlichen Schulungen absolviert haben und alle relevanten Anweisungen, einschließlich der Bedienungsanleitung, gelesen haben. Bei der Nutzung eines RPAS müssen Sie stets sichere Praktiken und Verfahren anwenden.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Warnhinweise
Dieses Dokument ist gemäß geltendem Recht vertraulich und ausschließlich für den Gebrauch durch die Person oder Einrichtung bestimmt, an die es gerichtet ist. Sollten Sie diese Nachricht irrtümlich erhalten haben, weisen wir Sie hiermit darauf hin, dass jegliche Verwendung, Verbreitung, Verteilung oder Vervielfältigung strengstens untersagt ist. Sollten Sie nicht der beabsichtigte Empfänger sein, benachrichtigen Sie bitte den Absender und löschen Sie die Nachricht aus Ihrem System.
· Versuchen Sie nicht, das Gerät zu zerlegen, zu reparieren oderampDieses Produkt darf nicht verändert oder modifiziert werden. Dieses Produkt enthält keine vom Benutzer zu wartenden Teile. Jede Demontage des Gehäuses führt zum Erlöschen der IP65-Schutzart und zur Störung der werkseitigen LiDAR-Kalibrierung. Wenden Sie sich für Reparaturen oder Modifikationen an Emesent.
· Achten Sie stets auf bewegliche Objekte, die schwere Verletzungen verursachen können, wie z. B. rotierende Propeller oder andere Komponenten. Nähern Sie sich niemals einer Drohne, während sich die Propeller drehen, und versuchen Sie niemals, eine in der Luft befindliche Drohne zu fangen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
FCC- und IC-Zulassungsinformationen
Bitte beachten Sie die folgenden behördlichen Hinweise zu den Funkgeräten im Gerät.
Regulatorische Hinweise, Erklärungen, Gesundheit und Nutzungsgenehmigung
Funkgeräte strahlen elektromagnetische Hochfrequenzenergie aus. Die Energie dieser Strahlung ist jedoch deutlich geringer als die von Funkgeräten wie Mobiltelefonen. Funkgeräte sind für Verbraucher sicher, da sie den Richtlinien und Empfehlungen zur Hochfrequenzsicherheit entsprechen. Die Nutzung von Funkgeräten kann in bestimmten Situationen oder Umgebungen eingeschränkt sein, beispielsweise:
· An Bord eines Flugzeugs · In einer explosiven Umgebung · In Situationen, in denen das Risiko einer Störung anderer Geräte oder Dienste als
schädlich.
In Fällen, in denen die Richtlinien zur Verwendung von Funkgeräten in bestimmten Umgebungen nicht klar sind (z. B.ampz. B. in Flughäfen, Krankenhäusern, Chemie-/Öl-/Gasindustrieanlagen, Privatgebäuden), holen Sie vor der Inbetriebnahme der Geräte eine Genehmigung zur Verwendung dieser Geräte ein.
Rechtliche Hinweise/Haftungsausschlüsse
Die Installation und Verwendung dieses Funkgeräts muss streng gemäß den Anweisungen in der dem Produkt beiliegenden Benutzerdokumentation erfolgen. Jegliche Änderungen oder Modifikationen an diesem Gerät, die nicht ausdrücklich vom Hersteller genehmigt wurden, können zum Erlöschen der Berechtigung des Benutzers zum Betrieb des Geräts führen. Der Hersteller haftet nicht für Radio- oder Fernsehstörungen, die durch unbefugte Modifikationen dieses Geräts oder den Austausch oder die Anbringung anderer als der vom Hersteller angegebenen Anschlusskabel und -geräte verursacht werden. Es liegt in der Verantwortung des Benutzers, alle durch derartige unbefugte Modifikationen, Austausche oder Anbringungen verursachten Störungen zu beheben. Der Hersteller und seine autorisierten Wiederverkäufer oder Distributoren übernehmen keine Haftung für Schäden oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften, die aus der Nichteinhaltung dieser Richtlinien entstehen. Dieses Gerät darf nicht am selben Standort wie andere Antennen oder Sender aufgestellt oder zusammen mit diesen betrieben werden.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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Konformitätserklärung der Federal Communications Commission und Industry Canada
Dieses Gerät entspricht Teil 15 der FCC-Bestimmungen und den lizenzfreien RSS-Standards von Industry Canada. Der Betrieb unterliegt den folgenden zwei Bedingungen:
1. Dieses Gerät darf keine Störungen verursachen. 2. Dieses Gerät muss alle Störungen tolerieren, auch Störungen, die unerwünschte
Betrieb dieses Gerätes.
Deklaration d'Industrie Kanada
Dieses Gerät entspricht den RSS-Richtlinien und unterliegt der Lizenzpflicht für Geräte von Industrie Canada. Die Funktion ist so groß, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
1. Dieses Gerät darf keine störende Störung verursachen. 2. Dieses Gerät akzeptiert keine Störungen und besteht aus Zellen, die diese verursachen können
fehlerhafte Funktion des Geräts.
FCC-Interferenzerklärung
Dieses Gerät wurde geprüft und entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse B gemäß Teil 15 der FCC-Bestimmungen. Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz vor Störungen beim Betrieb des Geräts in gewerblichen Umgebungen bieten. Dieses Gerät erzeugt, verwendet und strahlt Hochfrequenzenergie ab. Wird es nicht gemäß der Bedienungsanleitung installiert und verwendet, kann es zu Störungen des Funkverkehrs kommen. Der Betrieb dieses Geräts in Wohngebieten kann Störungen verursachen. In diesem Fall ist der Benutzer verpflichtet, die Störungen auf eigene Kosten zu beheben.
FCC-Erklärung zur Hochfrequenzbelastung
Dieses Gerät entspricht den FCC-Grenzwerten für die Strahlenbelastung, die für eine unkontrollierte Umgebung festgelegt wurden, und erfüllt die FCC-Richtlinien zur Exposition gegenüber Hochfrequenz (HF). Dieses Gerät sollte mit einem Abstand von mindestens 20 cm oder mehr zum Körper der Person installiert und betrieben werden.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Deklaration d'Industrie Kanada
Dieses Gerät entspricht den von der FCC festgelegten Grenzwerten für die Strahlenexposition in einer nicht kontrollierten Umgebung und den Richtlinien für die Exposition gegenüber Hochfrequenzstrahlung (RF) der FCC. Dieses Gerät muss so installiert und verwendet werden, dass der Heizkörper mindestens 20 cm oder mehr vom Körper des Menschen entfernt ist
Exportbeschränkungen
Dieses Produkt oder diese Software enthält Verschlüsselungscode, der ohne eine genehmigte Exportlizenz des US-Handelsministeriums nicht aus den USA oder Kanada exportiert oder übertragen werden darf. Änderungen, die nicht ausdrücklich vom Hersteller genehmigt wurden, können dazu führen, dass das Recht des Benutzers zum Betrieb dieses Geräts ungültig wird. Dieses Produkt oder seine Logik enthält den Chiffrement-Code, der nicht nach Kanada oder in die Vereinigten Staaten ohne Ausfuhrerlaubnis des Handelsdepartements der Vereinigten Staaten exportiert oder transferiert werden kann. Jede Änderung, die nicht ausdrücklich von der Gesellschaft genehmigt wurde, kann das Recht des Benutzers, das Material zu bedienen, annullieren.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Inhalt
1.
Lizenzanforderungen………………………………………………………………………….. 1
2.
Systemanforderungen ………………………………………………………………………….. 2
3.
3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10
Erste Schritte mit Emesent Aura ………………………………………………………. 3
Schritt 1: Daten erfassen ……………………………………………………………………………………………… 3 Schritt 2: Emesent Aura installieren……………………………………………………………………………………………… 3 Schritt 3: Emesent Aura öffnen …………………………………………………………………………………………………… 4 Schritt 4: Einstellungen auswählen ……………………………………………………………………………………………….. 5 Schritt 5: Punktwolke öffnen …………………………………………………………………………………………………….. 5 Schritt 6: Punktwolke aus Rohdaten erstellen …………………………………………………………………….. 7 Schritt 7: Punktwolke bereinigen ………………………………………………………………………………… 8 Schritt 8: Punktwolke messen ………………………………………………………………………………… 8 Schritt 9: Screenshots erstellen …………………………………………………………………………………………………….. 8 Schritt 10: Punktwolke speichern ……………………………………………………………………………………………….. 8
4.
4.1 4.1.1 4.1.2 4.1.3 4.2 4.2.1 4.2.2 4.3 4.3.1 4.3.2 4.3.2.1
Emesent Aura-Benutzeroberfläche ……………………………………………………………………………….. 9
Globale Einstellungen ……………………………………………………………………………………………………………. 9 Projektmenü …………………………………………………………………………………………………………… 9 Einstellungen ……………………………………………………………………………………………………………. 10 Screenshot aufnehmen ……………………………………………………………………………………………….. 16
Registerkarte „Visualisieren“ ……………………………………………………………………………………………………………16 Unterstützt File Typen ……………………………………………………………………………………………… 17 Verschieben des Panels …………………………………………………………………………………………………… 18
Registerkarte „Prozess“………………………………………………………………………………………………………………..19 Fenster „Neuen Scanauftrag konfigurieren“ ……………………………………………………………………………….. 19 Verarbeitungswarteschlange …………………………………………………………………………………………………….. 20 Verarbeitung……………………………………………………………………………………………………………………….. 20
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.3.2.2 4.3.2.3 4.3.3 4.3.3.1 4.3.3.2 4.3.3.3 4.3.3.4 4.3.3.5 4.3.3.6 4.4 4.5 4.5.1 4.5.1.1 4.5.1.2 4.5.2 4.5.2.1 4.5.2.2 4.5.2.3 4.6
Abgeschlossen …………………………………………………………………………………………………………. 21 Fehlgeschlagen ………………………………………………………………………………………………………………………. 22 Verarbeitungseinstellungen …………………………………………………………………………………………………… 22 Registerkarte „Allgemein“ ………………………………………………………………………………………………………….. 23 Registerkarte „GCP“ ……………………………………………………………………………………………………………………… 34 Registerkarte „Zusammenführen“ ………………………………………………………………………………………………………….. 35 Registerkarte „Kolorieren“ ………………………………………………………………………………………………………….. 39 Registerkarte „360-Bilder extrahieren“ ……………………………………………………………………………………………. 43 Registerkarte „Ausgabe“ …………………………………………………………………………………………………………. 45 Hauptsymbolleiste …………………………………………………………………………………………………………..47 Kontextfenster ……………………………………………………………………………………………………………………….55 Punktwolken ………………………………………………………………………………………………………….. 55 Punktwolkenvisualisierung …………………………………………………………………………………………… 55 Punktwolkeneigenschaften……………………………………………………………………………………… 58 Bodenkontrollpunkte …………………………………………………………………………………………… 59 Konstellation bearbeiten……………………………………………………………………………………….. 59 Inaktive Landmarken…………………………………………………………………………………………….. 61 Inaktive Ziele …………………………………………………………………………………………………………….. 62 ViewHafen ……………………………………………………………………………………………………………………. 63
5.
5.1 5.1.1 5.1.2 5.2 5.3 5.3.1 5.3.2 5.3.3 5.3.4
Arbeiten mit Punktwolken …………………………………………………………………. 64
Processing Profiles……………………………………………………………………………………………………..64 Integriertes Profiles ………………………………………………………………………………………………………. 64 Custom Profiles…………………………………………………………………………………………………… 67
Ausgabeordner …………………………………………………………………………………………………………..69 Prozess-Workflow ……………………………………………………………………………………………………………70
Schritt 1: Scandaten abrufen………………………………………………………………………………. 70 Schritt 2: Daten auf Ihren Computer kopieren…………………………………………………………………. 70 Schritt 3: Verarbeitungsauftrag konfigurieren ……………………………………………………………………. 71 Schritt 4: (Optional) RTK-Daten verwenden……………………………………………………………………………… 72
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
5.3.5 5.3.6 5.4 5.4.1 5.4.2 5.4.3 5.4.4 5.4.5 5.4.6 5.4.7 5.5 5.6 5.6.1 5.6.1.1 5.6.1.2 5.6.1.3 5.6.2 5.6.3 5.6.4 5.6.5 5.6.6 5.6.7 5.6.8 5.6.9 5.6.10 5.6.11 5.6.12 5.6.13 5.6.14 5.7 XNUMX XNUMX XNUMX
Schritt 5: Verarbeitung………………………………………………………………………………………………….. 73 Schritt 6: View Ihre Punktwolke…………………………………………………………………………………. 74 Bereinigen Ihrer Punktwolke ………………………………………………………………………………………….75 Schritt 1: Kopieren Sie Ihre Punktwolke file…………………………………………………………………………… 75 Schritt 2: In Emesent Aura öffnen ……………………………………………………………………………….. 75 Schritt 3: Ihre Punktwolke sichtbar machen …………………………………………………………………….. 75 Schritt 4: Mit einem kleinen Bereich beginnen……………………………………………………………………………… 76 Schritt 5: Den SOR-Filter verwenden…………………………………………………………………………………….. 77 Schritt 6: Eine manuelle Bereinigung durchführen ………………………………………………………………………………… 78 Schritt 7: Speichern …………………………………………………………………………………………………………… 78 GCP-Workflow ……………………………………………………………………………………………………………79 Zusammenführungs-Workflow…………………………………………………………………………………………………………79 Auf die Zusammenführung vorbereiten……………………………………………………………………………………………. 80
Überlappung sicherstellen………………………………………………………………………………………………… 80 Systemressourcen berücksichtigen ……………………………………………………………………………….. 80 Scan-Anforderungen für das Zusammenführen …………………………………………………………………………. 80 Schritt 1. Konfigurieren Sie Ihren Zusammenführungsauftrag………………………………………………………………………… 82 Schritt 2: Wählen Sie eine Ausrichtungsbasis für Preview ………………………………………………………. 84 Schritt 3: Konfigurieren von „Überschreibungen anwenden“ (optional) …………………………………………………………. 85 Schritt 4: Auswählen eines Referenzscans (optional) …………………………………………………………… 86 Schritt 5: Konfigurieren der Verarbeitungseinstellungen………………………………………………………………….. 87 Schritt 6: Fortfahren mit der Ausrichtung…………………………………………………………………………………. 89 Schritt 7. Neuview und manuell ausrichten (falls erforderlich)……………………………………………………… 90 Schritt 9. View und kombinieren Sie Ihre Datensätze…………………………………………………………….. 94 So kombinieren Sie Datensätze zu einem späteren Zeitpunkt: ………………………………………………………………………. 96 (Nur RTK) View der kombinierte Genauigkeitsbericht …………………………………………………….. 98 360-Grad-Bilder kolorieren und/oder extrahieren (optional) ……………………………………………………… 102 Zusammenfassung der Zusammenführungskompatibilität ………………………………………………………………………….. 102 Fehlerbehebung……………………………………………………………………………………………………………… 102 Kolorierungs-Workflow……………………………………………………………………………………………103
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
5.7.1 5.7.2 5.7.3 5.7.4 5.7.5 5.8 5.9 5.9.1 5.9.2 5.10 5.11 5.11.1 5.11.2
6.
7.
Schritt 1: Erfassen Sie Ihre Daten ………………………………………………………………………………………. 103 Schritt 2: Konfigurieren Sie Ihren Scan-Auftrag ………………………………………………………………………………………. 104 Schritt 3: Starten Sie die Verarbeitung ……………………………………………………………………………………….. 106 Schritt 4: View Ihre endgültige Ausgabe ………………………………………………………………………………. 107 Wie färbe ich eine zusammengeführte Punktwolke ein? …………………………………………………………… 108 Arbeitsablauf zum Extrahieren von 360-Grad-Bildern …………………………………………………………………………………109 Filtern von bewegten Objekten …………………………………………………………………………………………….110 Verwenden des Filters für bewegte Objekte ……………………………………………………………………………… 110 Anwenden der Bewegungsfilterung aus den Verarbeitungseinstellungen ………………………………………. 112 Erstellen einer benutzerdefinierten Maske ………………………………………………………………………………………..113 Neuprojizieren Ihrer Punktwolke ………………………………………………………………………………….124 Verarbeiten und Neuprojizieren von Rohdaten der Punktwolke ………………………………………… 124 Neuprojizieren einer verarbeiteten Punktwolke ………………………………………………………………….. 126
Glossar …………………………………………………………………………………………… 129
Unterstützung ……………………………………………………………………………………………. 131
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
1. Lizenzanforderungen
Die Emesent Aura-Lizenz verwendet denselben physischen USB-Stick wie unsere andere Software. Ohne gültige Lizenz ist die Datenverarbeitung deaktiviert. Sie können jedoch weiterhin auf Ihre verarbeiteten Punktwolken- und GCP-Daten zugreifen und diese ändern.
· Die Lizenz wird während der Verwendung der Software kontinuierlich überwacht. Stellen Sie sicher, dass sie angeschlossen bleibt.
· Klicken Sie auf die Schaltfläche Lizenz in der oberen rechten Ecke, um view die Lizenzinformationen. Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn Ihre Lizenz bald abläuft.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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2. Systemanforderungen
Emesent Aura hat die folgenden Systemanforderungen: · Prozessor, mindestens: Intel Core i10-Prozessor der 9. Generation, empfohlen: Intel Core i12-Prozessor der 9. Generation · RAM, mindestens: 64 GB DDR4 3200 MHz, empfohlen: 128 GB DDR5 4800 MT/s, Speicher · Speicherlaufwerk, mindestens: 512 GB Samsung 980 Pro NVME SSD, empfohlen: 2 TB Samsung 990 Pro NVME SSD · Externer Speicher: Hochgeschwindigkeits-USB 3.1-Speicherlaufwerk mit mindestens 128 GB Speicherplatz für die Scanübertragung von der Hovermap auf einen PC. · Grafikkarte, mindestens: Nvidia RTX 3070 8 GB Grafikkarte, empfohlen: Nvidia RTX 4070 Ti 12 GB Grafikkarte · Betriebssystem: Windows 10 64-Bit (x86)
Führen Sie Scans nicht auf Wechseldatenträgern oder Netzwerklaufwerken durch, da dies zu Leistungsproblemen führen kann. Um eine schnellere Verarbeitung ohne Leistungsprobleme zu gewährleisten, müssen Scans direkt vom Hauptspeicher (SSD) Ihres Computers heruntergeladen und verarbeitet werden.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
3. Erste Schritte mit Emesent Aura
3.1 Schritt 1: Erfassen Sie Ihre Daten
Weitere Informationen zur Durchführung Ihres Hovermap-Scans finden Sie in den folgenden Knowledge Base-Artikeln:
· Der Hovermap-Workflow · Scan-Techniken
· Der Missionsplanungsprozess
Laden Sie nach Abschluss des Scans die Rohdaten der Hovermap auf ein USB 3.0-Speichergerät herunter. Kopieren Sie diese Daten zur Verarbeitung vom USB-Laufwerk auf Ihren lokalen Computer.
Scans von einer Hovermap, die Emesent Cortex Version 3.3 (oder höher) verwenden, können nur in Aura 1.7 (oder höher) verarbeitet werden.
3.2 Schritt 2: Emesent Aura installieren
1. Laden Sie alles herunter files vom mitgelieferten USB-Stick oder von unserer Software-Download-Seite. 2. Führen Sie AuraInstall[Versionsnummer].exe aus, um die Installation zu starten. 3. Klicken Sie im Emesent Aura-Setup-Assistenten auf jeder Seite auf Weiter, um die Software zu installieren. Sie müssen
Akzeptieren Sie die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA), um die Installation fortzusetzen. 4. Klicken Sie im Fenster „Setup – Aura“ auf „Installieren“. 5. Klicken Sie auf der letzten Seite auf „Fertig stellen“, um die Installation abzuschließen.
Für die Installation der Emesent-Software sind Administratorrechte erforderlich. Sollten Sie nicht über diese Berechtigungen verfügen, wenden Sie sich zur Installation der Software an Ihre IT-Abteilung oder Ihren Systemadministrator. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundensupport.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
3.3 Schritt 3: Öffnen Sie Emesent Aura
Um alle Funktionen nutzen zu können, müssen Sie Ihren Schlüssel aktualisieren. Ohne gültige Lizenz ist die Datenverarbeitung deaktiviert. Sie können die App jedoch weiterhin nutzen, um auf Ihre verarbeiteten Punktwolken- und GCP-Daten zuzugreifen und diese zu bearbeiten. Weitere Informationen zum Upgrade Ihrer Lizenz erhalten Sie vom Kundensupport.
Der Lizenz-Dongle kann nur auf demselben Computer verwendet werden, auf dem Aura installiert ist. Sie können die Lizenz nicht auf einem Remote-Computer aktivieren.
Abbildung 1: Emesent Aura-Benutzeroberfläche
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
1. Globale Einstellungen 2. Registerkarte „Visualisieren“ 3. ViewPort 4. Registerkarte „Prozess“ 5. Hauptsymbolleiste 6. Lizenz und Softwareversion 7. Eigenschaftenfenster der Punktwolke
Hinweis: Wenn die ausgewählte Punktwolke georeferenziert ist, zeigt dieses Panel die Anzahl der Punkte und andere wichtige Informationen wie Transformationen, Skalierungen und angewendete Offsets an. Es kann verankert oder schwebend auf dem Bildschirm angezeigt werden. 8. Kontextpanel Hinweis: Dieses Panel ist nur sichtbar, wenn Sie eine Punktwolke geöffnet haben. Es ändert sich auch abhängig von den ausgewählten Daten. Es kann verankert oder schwebend auf dem Bildschirm angezeigt werden.
Weitere Informationen zu den einzelnen Bedienfeldern finden Sie im Abschnitt „Emesent Aura UI“.
Drücken Sie in Aura jederzeit die F1-Taste, um auf die Hilfe zuzugreifen und alle Ihnen zur Verfügung stehenden Mausaktionen und Tastaturkürzel anzuzeigen.
3.4 Schritt 4: Wählen Sie Ihre Einstellungen
Es stehen mehrere globale Einstellungen zur Verfügung, mit denen Sie auswählen können, wie Sie view und interagieren Sie mit Ihren Punktwolken. Weitere Informationen zu den einzelnen Einstellungen finden Sie im Abschnitt „Globale Einstellungen“.
3.5 Schritt 5: Öffnen Sie eine Punktwolke
Es gibt drei Möglichkeiten zum Öffnen files in Emesent Aura. · Klicken Sie im Menü oben links auf das Symbol „Projektmenü“ und wählen Sie dann „Öffnen“ aus dem Popup-Menü. · Ziehen Sie Ihre file direkt in die ViewPort. · Gehen Sie zur Registerkarte „Visualisieren“ und klicken Sie neben dem ausgewählten Abschnitt auf „Hinzufügen“.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Emesent Aura Benutzerhandbuch
· Antivirensoftware kann mit der Software von Emesent in Konflikt geraten. · Die Installation der Software von Emesent erfordert Administratorrechte. Wenn Sie
Wenn Sie nicht über diese Berechtigungen verfügen, wenden Sie sich zur Installation der Software an Ihre IT-Abteilung oder Ihren Systemadministrator. Bei Problemen wenden Sie sich an den Kundensupport.
Die folgende file Formate werden unterstützt: · LAS: Enthält die Punktwolke. Der Industriestandard file Format für LiDAR-Daten. · LAZ: Ein komprimiertes LAS file· E57: Ein Kompaktwagen file Format für die Punktwolkenspeicherung. Nur E57 files, die von Emesent Aura generiert werden, werden unterstützt. · XYZ: Ein weit verbreitetes Punktwolkenformat. Im Kontext von Emesent Aura ist XYZ files erscheinen im Entity-Panel als Trajektorien-Punktwolke und zeigen den Pfad der Hovermap. · PLY: Ein Standardnetz file Format, das auch als unterstütztes Format für Punktwolkendaten dient. Wenn Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen klicken, lädt das System automatisch das PLY file in den entsprechenden Abschnitt auf der Registerkarte „Visualisieren“, unabhängig vom Standort. Derzeit bietet Emesent Aura nicht die Möglichkeit, PLY zu generieren files; es unterstützt nur das Laden von von Drittanbietern generierten Mesh-PLY files.
Der Ladebalken zeigt den Ladefortschritt Ihrer Punktwolke an fileWenn mehrere files gleichzeitig geladen werden, gibt es mehrere Ladebalken (einen für jeden file). Der files werden parallel zu den kleineren geladen files schneller geladen. Es gibt keine Begrenzung für die Anzahl der files, die auf einmal geladen werden können, aber bedenken Sie, dass Punktwolken in den Speicher Ihres Systems geladen werden und die Arbeit mit großen Datensätzen die Leistung Ihres Systems beeinträchtigen kann.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Emesent Aura Benutzerhandbuch
3.6 Schritt 6: Erstellen Sie Ihre Punktwolke aus Rohdaten
Um aus Ihren Hovermap-Rohdaten eine Punktwolke zu erstellen, müssen Sie diese zunächst verarbeiten. Es stehen verschiedene Verarbeitungsabläufe zur Verfügung. Um auf diese Workflows zuzugreifen, wechseln Sie zur Registerkarte „Verarbeiten“ und klicken Sie auf „Scan verarbeiten“.
Obwohl es möglich ist, einen Scan zu verarbeiten, der sich in einem gemeinsam genutzten Netzwerk befindet, wird dies nicht empfohlen, da die Verarbeitung direkt im Netzwerk zu Leistungsproblemen und Problemen beim Einreihen von Aufträgen in die Warteschlange führt.
Führen Sie im Bereich „Neuen Scanauftrag konfigurieren“ die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie einen der folgenden Arbeitsabläufe aus. Verarbeiten: Erstellen Sie eine Punktwolke aus Ihren Hovermap-Rohdaten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Arbeitsablauf verarbeiten“. GCP: Georeferenzieren Sie Ihre Punktwolke. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „GCP-Arbeitsablauf“. Zusammenführen: Führen Sie mehrere Scans zu einer nahtlosen Punktwolke zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Arbeitsablauf Zusammenführen“. Kolorieren: Erweitern Sie Ihre Punktwolken mit Echtfarben. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Arbeitsablauf Kolorieren“. 360-Bilder extrahieren: Geben Sie Ihrer Punktwolke zusätzlichen Kontext, indem Sie Ihren Hovermap-Punktwolkenscans eine kontextbezogene 360-Grad-Realität hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie im Emesent-Asset: Handbuch für 360-Panoramabilder (einschließlich Video). Konvergenzüberwachung: Integrieren Sie die schnellen Datenerfassungsfunktionen der Hovermap mit der intuitiven Verarbeitung und Analyse von Aura, um Ihre Aushubprojekte besser verwalten und überwachen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter https://4999118.hs-sites.com/en/knowledge/change-monitoring-and-change-detection-pdf.
2. Wählen Sie einen Profifile für den ausgewählten Workflow. Dies ist eine Sammlung von Einstellungen, die die Verarbeitung für bestimmte Szenarien optimieren. Weitere Informationen finden Sie im Processing Profiles Abschnitt.
3. Klicken Sie auf „Verarbeitungseinstellungen“, wenn Sie die Standardeinstellungen ändern möchten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Verarbeitung“.
4. Klicken Sie auf „Start“, um die Verarbeitung zu starten. Während der Verarbeitung können Sie das Verarbeitungsfenster minimieren und gleichzeitig an einer anderen Punktwolke arbeiten.
5. Sobald die Verarbeitung abgeschlossen ist, klicken Sie auf View um Ihre Punktwolke zu untersuchen und mit ihr zu interagieren in der ViewHafen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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3.7 Schritt 7: Bereinigen Sie Ihre Punktwolke
Das Bereinigen Ihrer Punktwolke nach der Verarbeitung ist unerlässlich, um unerwünschte Merkmale und Rauschen zu entfernen. Arbeiten Sie dazu am besten in kleinen Abschnitten. Beginnen Sie mit dem SOR-Filter, um Rauschen zu beseitigen. Anschließend können Sie Ihre Punktwolke mit den Werkzeugen in der Hauptsymbolleiste manuell bereinigen.
Automatisierte Filterung kann in den Verarbeitungsablauf integriert werden. Gehen Sie zu den Verarbeitungseinstellungen und aktivieren Sie den/die Reinigungsfilter im Abschnitt „Punktfilterung“ der Registerkarte „Allgemein“.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Bereinigen Ihrer Punktwolke“.
3.8 Schritt 8: Messen Sie Ihre Punktwolke
In der Hauptsymbolleiste stehen verschiedene Messwerkzeuge zur Verfügung. Weitere Informationen zu den verfügbaren Werkzeugen finden Sie im Abschnitt Hauptsymbolleiste.
3.9 Schritt 9: Screenshots erstellen
Klicken Sie auf Screenshot erstellen, um einen Screenshot Ihres aktuellen viewIhr Screenshot wird automatisch im Ordner „DocumentsEmesentAuraScreenshots“ gespeichert. Klicken Sie auf „Öffnen“, um den Ordner mit Ihrem Screenshot zu öffnen.
3.10 Schritt 10: Speichern Sie Ihre Punktwolke
Klicken Sie im Projektmenü auf Speichern, um die Änderungen an der bestehenden file. Verwenden Sie Speichern unter, um eine Kopie Ihrer Punktwolke mit einem anderen Namen, Speicherort oder file Format. Klicken Sie optional im Projektmenü auf Projekt speichern, um Ihre aktuelle Arbeit für zukünftige Änderungen zu speichern. Das .aura-Projekt file dient als Ausgangspunkt, der bei Bedarf erneut geöffnet und bearbeitet werden kann, sodass Sie dort an dem Projekt weiterarbeiten können, wo Sie aufgehört haben.
Wir empfehlen Ihnen, die Verwendung von Sonderzeichen in Ihren file Namen, da die Software diese nicht erkennt.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4. Emesent Aura UI
4.1 Globale Einstellungen
Mit diesen Einstellungen können Sie öffnen und speichern files, Projekte öffnen und speichern, globale Einstellungen festlegen für viewing Ihre Punktwolken und machen Sie Screenshots. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung.
4.1.1 Projektmenü
Klicken Sie oben links auf das Symbol „Projektmenü“, um auf die folgenden Menüoptionen zuzugreifen. Tabelle 1: Projektmenüoptionen
Speisekarte
Beschreibung
Offen
Öffnet file und zeigt es im viewHafen.
Projekt öffnen
Öffnet ein zuvor gespeichertes .aura-Projekt file.
Speichern
Speichert die Änderungen am aktuellen file.
Speichern unter
Erstellt eine Kopie Ihrer aktuellen file mit einem anderen Namen, Ort oder file Format.
Projekt speichern
Speichert Ihre aktuelle Arbeit für zukünftige Änderungen. Das .aura-Projekt file dient als Ausgangspunkt, der bei Bedarf erneut geöffnet und bearbeitet werden kann, sodass Sie dort an dem Projekt weiterarbeiten können, wo Sie aufgehört haben.
Reprojektion exportieren: Projiziert eine zuvor verarbeitete/reprojizierte Punktwolke in ein neues Koordinatenreferenzsystem und GEOID-Modell.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.1.2-Einstellungen
Klicken Sie auf Einstellungen, um die globalen Einstellungen anzuzeigen. Nachdem Sie die Einstellungen konfiguriert haben, klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu übernehmen, oder auf Schließen, um den Vorgang ohne Speichern zu beenden. Sie können auch auf Einstellungen zurücksetzen klicken, um Ihre Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
10
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung. Tabelle 2 Einstellungen
Field Rendering Point Budget
Kameratyp
Nahe Schnittebene
Daten
Die Gesamtzahl der zulässigen Punkte in der ViewPort. Die Obergrenze kann sich je nach Anzahl der in Ihrer Punktwolke verfügbaren Punkte ändern. Bei einer großen Punktwolke werden möglicherweise nicht alle Punkte auf Ihrem Bildschirm angezeigt, es sei denn, Sie erweitern diese Einstellung auf die Obergrenze. Standardeinstellung: 7 Millionen (aus Leistungsgründen)
· Perspektive: Objekte, die weit entfernt sind, erscheinen kleiner als solche, die näher sind. Die Perspektive view ist angenehmer für das Auge, weil Sie es im wirklichen Leben verwenden.
· Orthografisch: Alle Objekte werden im gleichen Maßstab angezeigt, wodurch die Entfernungen zwischen Objekten und ihre relative Größe besser erkennbar sind. Standardeinstellung: Perspektive
Entfernt Punkte aus dem ViewPort, der der Kamera am nächsten ist. Diese Punkte werden nicht gelöscht, sind aber nicht sichtbar. Der Abstand ist konfigurierbar. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie einen Querschnitt Ihrer Punktwolke betrachten oder durch eine Wand schauen möchten.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
11
Revision: 3.4
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Feld
Daten
Augenkuppelbeleuchtung (EDL)
· Aktiviert: Aktivieren Sie diese Option, um die Kuppelbeleuchtung zu aktivieren. Diese verbessert die Tiefenwahrnehmung, indem sie die Umrisse von Punkten schattiert und so die Form jedes Objekts hervorhebt. Ohne diese Option kann die Punktwolke etwas flach wirken.
· Radius: Der Abstand/die Dicke vom Punkt, der umrissen wird. Bei einem Wert von 1 werden die Pixel direkt neben dem Punkt umrissen, bei einem Wert von 2 werden die Pixel 2 Pixel vom Punkt entfernt umrissen usw.
· Bias: Steuert den minimalen Tiefenunterschied zwischen den zu umreißenden Punkten. Bei einem Wert von 0 wird jeder Tiefenunterschied umrissen, bei einem höheren Bias-Wert (z. B. 1) werden nur Punkte umrissen, die mindestens 1 Raumeinheit voneinander entfernt sind.
· Stärke: Ändert die Stärke der Kontur. Eine höhere Stärkeeinstellung macht die Konturen dunkler, was vor allem auf Oberflächen sichtbar ist.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
12
Revision: 3.4
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Feld
Multi-Frame-Rendering (MFR)
Daten
· Aktiviert: Aktivieren Sie diese Option, um Screenshots mit Multi-Frame-Rendering sowie die Option zum Einschalten des Live-Build-Ups zu aktivieren. Standardeinstellung: Aktiviert
Bei aktiviertem Multiframe-Rendering dauert die Erstellung des Screenshots einige Sekunden.
· Live-Aufbau: Aktivieren Sie diese Option, um den Live-Aufbau der vollständigen Punktwolke im viewPort. Diese Einstellung erleichtert die Navigation in einer dichten Punktwolke. MFR verwendet beim Navigieren ein geringeres Punktebudget, sobald Sie jedoch anhalten, wird das volle verfügbare Punktebudget wieder aufgebaut. Dies verhindert Verzögerungen und ermöglicht Ihnen view Ihre Punktwolke im Detail. Standardeinstellung: Aktiviert
· MFR funktioniert am besten, wenn die Punktgröße auf 0 eingestellt ist.
· Wenn das Punktebudget bei aktiviertem MFR zu hoch eingestellt wird, kann dies zu einer schlechten Reaktionsfähigkeit führen. Der Standardwert bei aktiviertem MFR beträgt 3 Millionen.
· Consider disabling MFR and increasing the point budget to 5 or 10 million when using point selection and measurement tools.
· Es gibt eine Reihe von Auslösern, die das erneute Rendern einleiten, darunter Verschieben/Drehen, Kamera-Zoom/-Schwenken, Rückgängig/Wiederholen und Änderungen an file Attribute (wie Punktform, Farbskala oder Punktgröße).
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
13
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld
Daten
· Sie können diese Einstellung nur aktivieren, wenn MultiFrame Rendering aktiviert wurde.
· Wir empfehlen, MFR nicht zu verwenden, wenn Sie Auswahl- oder Messwerkzeuge verwenden, wenn Sie Punktwolken mit Verschiebe-/Drehwerkzeugen ausrichten oder während der GCP-Konstellationsanpassungtage.
View Standard-Zoomgeschwindigkeit
· Schnell: Gut für weite, offene Scans. · Mittel: Gut für Untergrundscans. · Langsam: Gut für genaue Inspektionen.
Auswahlumrissfarbe
Ermöglicht Ihnen, die Farbe des Auswahlfelds entweder mit der Farbauswahl oder mit RGBA/HEX-Farbcodes auszuwählen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
14
Revision: 3.4
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Felddarstellung Hintergrund
Einstellungen zurücksetzen
Daten
Ermöglicht Ihnen, die Hintergrundfarbe des viewDer standardmäßige schwarze Hintergrund bedeutet, dass Sie viele Details übersehen können, insbesondere wenn viewing kolorierte Punktwolken. Sie können jetzt die Hintergrundfarbe ändern, um dieses Detail besser sichtbar zu machen.
· Keine: Keine Farbe ausgewählt. Der Hintergrund ist standardmäßig schwarz. · Einfarbig: Ermöglicht die Auswahl einer einfarbigen Hintergrundfarbe.
die Farbauswahl oder RGBA/HEX-Farbcodes. · Farbverlauf
Linear: Klicken Sie auf die Farbe an jedem Ende der Verlaufsskala, um eine Start- und eine Endfarbe auszuwählen. Der Verlauf liegt zwischen diesen beiden Farben. Bewegen Sie den Winkelregler, um den Winkel des Verlaufs zu ändern. Ecke: Ermöglicht die Festlegung individueller Farben für die obere linke, obere rechte, untere linke und untere rechte Ecke des ViewHafen.
Setzen Sie alle Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurück.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.1.3 Screenshot aufnehmen
Wählen Sie Screenshot erstellen, um einen Screenshot Ihres aktuellen viewIhr Screenshot wird automatisch im Ordner „DocumentsEmesentAuraScreenshots“ gespeichert. Wenn Sie Multi-Frame-Rendering aktiviert haben, wird ein Screenshot in hoher Qualität erstellt. Alle Einstellungen, wie z. B. GCP-Landmarken, werden im Screenshot angezeigt. Klicken Sie auf „Öffnen“, um den Ordner mit Ihrem Screenshot zu öffnen.
4.2 Registerkarte „Visualisieren“
Auf der Registerkarte „Visualisieren“ können Sie sehen, welche files, die Sie in Emesent Aura geladen haben. Diese Registerkarte ist in drei Abschnitte unterteilt: Punktwolken, GCPs und Meshes. Anweisungen zum Öffnen eines file.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.2.1 Unterstützt File Arten
Der file Typ bestimmt, welcher Abschnitt in der Registerkarte Ihr file erscheint in. · Punktwolken: las, laz, e57, xyz, ply · GCPs: constellation.yaml · Meshes: ply
PLY ist ein Standardnetz file Format, das auch als unterstütztes Format für Punktwolkendaten dient. Derzeit bietet Emesent Aura nicht die Möglichkeit, PLY zu generieren files; es unterstützt nur das Laden von von Drittanbietern generierten Mesh-PLY files. Außerdem ist die Interaktion für importierte Meshes ziemlich eingeschränkt. Dies wird in zukünftigen Versionen verbessert.
Tabelle 3 Optionen
Taste
Name
Aktion
Anzeige
Zeigt die file das in viewPort. Sie können mehrere files zur gleichen Zeit.
Verstecken
Blendet die file im viewHafen.
Entfernen Entfernt die file von Emesent Aura.
Fokus
Ermöglicht Ihnen, sich auf dieses besondere file im viewHafen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.2.2 Verschieben des Panels
Um das Bedienfeld mit der Registerkarte „Visualisieren“ zu verschieben, bewegen Sie den Mauszeiger über den oberen linken oder rechten Bereich (je nachdem, wo er sich befindet), bis das Dock-Symbol angezeigt wird.
Klicken und halten Sie das Dock-Symbol und ziehen Sie dann das Bedienfeld nach links oder rechts, bis ein blauer Rand angezeigt wird, der anzeigt, dass das Bedienfeld nach dem Loslassen an dieser Stelle andockt.
Alternativ können Sie das Panel an einer beliebigen Stelle auf dem Bildschirm schweben lassen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.3 Registerkarte „Prozess“
Über die Registerkarte Prozess können Sie einen Scan-Verarbeitungsauftrag (Workflow) starten oder view die Verarbeitungswarteschlange. Anweisungen zum Andocken oder zum Schweben des Bedienfelds auf dem Bildschirm finden Sie im Abschnitt „Registerkarte „Visualisieren“.
4.3.1 Fenster „Neuen Scanauftrag konfigurieren“
Klicken Sie auf „Scan verarbeiten“, um das Fenster „Neuen Scan-Auftrag konfigurieren“ anzuzeigen. Hier können Sie eine Punktwolke oder GCP-Daten verarbeiten. Nach der Verarbeitung können Sie Ihre Scans mit den Funktionen „Zusammenführen“ oder „Kolorieren“ optimieren. Anschließend können Sie die verarbeiteten Scans zur Bearbeitung im Reiter „Visualisieren“ laden.
Anweisungen zum Verarbeiten eines Scans finden Sie im Abschnitt „Arbeiten mit Punktwolken“.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.3.2 Verarbeitungswarteschlange
Die Verarbeitungswarteschlange listet alle aktuellen, ausstehenden, fehlgeschlagenen und abgeschlossenen Workflows auf. Der erste Abschnitt zeigt den Gesamtprozentsatztage der abgeschlossenen Workflows zu denen, die in der Warteschlange verbleiben.
4.3.2.1 Verarbeitung
Alle aktuellen und ausstehenden Workflows werden im Abschnitt „Verarbeitung“ angezeigt. Jeder Workflow zeigt den Ordnernamen, in dem die Ausgabe files werden gespeichert. Klicken Sie auf View Der Workflow zeigt unten den Fortschritt des jeweiligen Workflows an.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.3.2.2 Abgeschlossen
Sobald die Verarbeitung abgeschlossen ist, wird der Workflow in den Bereich „Abgeschlossen“ verschoben. · Klicken Sie auf View Files, um unten ein Fenster zu öffnen, das die generierte Ausgabe auflistet files. · Klicken Sie auf Ordner öffnen, um den Ordner zu öffnen, in dem die generierte Ausgabe files werden gespeichert. · Klicken Sie auf View neben dem Ausgang file um es anzuzeigen in ViewPort. Dadurch wird auch dieser bestimmte Ausgang geladen file auf der Registerkarte „Visualisieren“, damit Sie es weiter bearbeiten können. · Klicken Sie auf „Schließen“, um das Bedienfeld zu verlassen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.3.2.3 Fehlgeschlagen
Jeder Workflow, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde, wird im Abschnitt „Fehlgeschlagen“ angezeigt. Außerdem wird eine allgemeine Fehlerbeschreibung bereitgestellt.
Wenn die Aura-Anwendung unerwartet geschlossen wird oder der Scan, den Sie in Aura verarbeiten, nicht abgeschlossen wird, ist es wichtig, das Aura-Protokoll wiederherzustellen files, generieren Sie eine DirectX-Diagnose file, und melden Sie den Vorfall über das Online-Kundensupportformular.
4.3.3 Verarbeitungseinstellungen
Wählen Sie einen Workflow aus und klicken Sie auf „Verarbeitungseinstellungen“, um auf erweiterte Anpassungseinstellungen zuzugreifen. Zusätzlich zu den Registerkarten „Allgemein“ und „Ausgabe“ ist möglicherweise eine weitere Registerkarte verfügbar, die speziell auf den ausgewählten Workflow zugeschnitten ist.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.3.3.1 Registerkarte „Allgemein“
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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Tabelle 4 Verarbeitungseinstellungen – Registerkarte „Allgemein“
Feld Erweiterter Featureabgleich
Ausschlusszonen
Daten
Aktivieren dieses stagDie Verwendung der SLAM-Verarbeitung kann in den meisten Umgebungen zu besseren Ergebnissen führen, in komplexen oder sich wiederholenden Umgebungen kann die Deaktivierung jedoch zu besseren Ergebnissen führen.
Sie können diese Einstellung verwenden, um Punkte in der Nähe der Hovermap auszuschließen, die den SLAM-Algorithmus stören oder der Punktwolke Rauschen hinzufügen könnten (z. B.ample, die von Hovermap selbst, einer Drohne, einem Fahrzeug oder einem Bediener erstellten). Wir empfehlen Ihnen, die Standardeinstellung zu verwenden.
Modus:
· Begrenzungsrahmen: Mit dieser Option können Sie den minimalen und maximalen Abstand auf jeder Achse konfigurieren.
X Min / Vorwärts: Punkte innerhalb dieses Mindestabstands an der Vorderseite der Hovermap werden nicht verarbeitet. Standardeinstellung: 1.5 m
X Max / Rückwärts: Punkte innerhalb dieser maximalen Distanz im hinteren Bereich der Hovermap werden nicht verarbeitet. Standardeinstellung: 1.5 m
Y Min / Links: Punkte innerhalb dieses Mindestabstands links von der Hovermap werden nicht verarbeitet. Standardeinstellung: 1.5 m
Y Max / Rechts: Punkte innerhalb dieser maximalen Distanz rechts von der Hovermap werden nicht verarbeitet. Standardeinstellung: 1.5 m
Z Min / Down: Punkte innerhalb dieses Mindestabstands unterhalb der Hovermap werden nicht verarbeitet. Standardeinstellung: 1.5 m
Z Max / UP: Punkte innerhalb dieser maximalen Distanz über der Hovermap werden nicht verarbeitet. Standardeinstellung: 1.5 m
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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Feldtrimmdaten
Georeferenzierung
Daten
Verwenden Sie diese Einstellung, um die Zeit (in Sekunden) festzulegen, nach der Daten von beiden Enden Ihres Datensatzes ignoriert werden sollen. Dies kann beispielsweise nützlich sein,ample, wenn Ihr Scan einen schwierigen Start hat.
· Startverzögerung: Die Anzahl der Sekunden, die ab dem Beginn des Scans vergehen sollen.
· End Cutoff: Die Anzahl der Sekunden, die nach dem Ende des Scans verstrichen sein sollen (rückwärts gerechnet).
· Georeferenzierungsmodus: Wählen Sie die Methode zum Abrufen von Standortdaten für die genaue Referenzierung der Punktwolke in realen Koordinaten. Drohnen-RTK / Fahrzeug-RTK / Rucksack-RTK: Wählen Sie das Gerät zum Erfassen der Scandaten. GPS: Verwenden Sie Standard-GPS-Daten ohne Echtzeitkorrektur durch RTK. Dies könnte zwar immer noch eine einigermaßen genaue Georeferenzierung ermöglichen, erreicht aber möglicherweise nicht die gleiche Präzision wie RTK.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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Feld
Daten
· OGC WKT-Standard: Wählen Sie das Well-Known Text (WKT)-Format, das zur Darstellung von Koordinatenreferenzsystemen und Transformationen verwendet wird. WKT bietet eine standardisierte Möglichkeit, räumliche Referenzsysteme in einem Textformat zu beschreiben.
WKT1: Die ursprüngliche Version des Well-Known Text-Formats. Es beschreibt Koordinatenreferenzsysteme und Koordinatentransformationen in einer Textdarstellung und wird häufig in verschiedenen Geodatenanwendungen verwendet.
WKT2.2018: Eine aktualisierte Version des Well-Known Text-Standards aus dem Jahr 2018. Diese Version enthält Verbesserungen, zusätzliche Funktionen und andere Aktualisierungen.
· GNSS-Empfängertyp: Der GNSS-Empfänger, der zum Erfassen der RTK-Daten verwendet wird.
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, stellen Sie sicher, dass der Georeferenzierungsmodus und der GNSS-Empfängertyp mit der bei der Datenerfassung verwendeten Hardware übereinstimmen. Die resultierende Punktwolke ist zwar weiterhin verwendbar, die Genauigkeit kann jedoch beeinträchtigt sein.
Basiskoordinatenreferenzsystem
Neuprojektion
Wählen Sie das CRS aus, in dem die Daten ursprünglich erfasst wurden. Diese Information ist für genaue Transformationen und Rückprojektionen in das Ziel-CRS unerlässlich.
Aktivieren Sie diese Option, um die verarbeitete Punktwolke neu zu projizieren.
· Horizontal: Neuprojizieren auf eine andere Kartenprojektion oder ein anderes Koordinatensystem.
· Vertikal: Konvertieren Sie mithilfe eines GEOID-Modells von der ellipsoiden Höhe in die orthometrische Höhe.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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Feldpunktfilterung
Daten
Sie können die automatische Filterung in den Verarbeitungsablauf integrieren, indem Sie einen der folgenden Rauschfilter aktivieren. Dadurch entfällt möglicherweise ein separater Filterschritt nach der Verarbeitung. Beachten Sie, dass nur Standardeinstellungen verwendet werden. Es gibt keine Optionen zum Anpassen der Filterparameter. Weitere Informationen zu den einzelnen Filtern und den zugehörigen Parametern finden Sie im Abschnitt „Hauptsymbolleiste“.
· STX-Rauschfilterung: Filtert Streupunkte heraus, indem Reichweite, Intensität und Anzahl der zurückgegebenen LiDAR-Punkte analysiert werden. Beachten Sie, dass dieser Prozess nur für Daten gilt, die von einer Hovermap ST-X erfasst wurden, und keine Auswirkungen auf Punktwolkendaten hat, die von anderen Hovermaps erfasst wurden.
· Adaptives SOR: Entfernt Punkte, die unschärfer erscheinen als nahegelegene Punkte, wie z. B. die Rauschstärke von Wänden und Böden.
Nächster Nachbar: Die Anzahl der Punktnachbarn, die für die Auswertung verwendet werden. Eine niedrigere Einstellung führt zu schnelleren Verarbeitungszeiten, entfernt aber weniger spärliches Rauschen.
Alpha: Schwellenwert für die Rauschfilterung. Eine niedrigere Einstellung führt zu einer aggressiveren Filterung.
· Rauschunterdrückung (SOR): Entfernt Ausreißerpunkte, die weniger wahrscheinlich real sind, wie z. B. Reflexionen.
Nächster Nachbar: Die Anzahl der Punktnachbarn, die für die Auswertung verwendet werden. Eine niedrigere Einstellung führt zu schnelleren Verarbeitungszeiten, entfernt aber weniger spärliches Rauschen.
Logarithmische Skala: Schwellenwert für die Rauschfilterung. Eine niedrigere Einstellung führt zu einer aggressiveren Filterung.
· Filtern beweglicher Objekte: Entfernt bewegliche Punkte in 5-Sekunden-Intervallen und behält feste Punkte in der Umgebung bei.
Bewegungsstufe: Erkennt Bewegungen in 5-Sekunden-Intervallen. Je höher der Wert, desto weniger Bewegungspunkte werden ausgewählt.
Distanz: Die maximale Distanz zur Wiederherstellung von Fixpunkten. Je höher der Wert, desto mehr Punkte werden ausgewählt. Für die meisten Scans wird ein Wert von 1 bis 2 cm empfohlen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
27
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld
Daten
· Intensität: Legen Sie die minimalen und maximalen Intensitätswerte der Punkte fest, die in die Ausgabepunktwolke geschrieben werden sollen.
· Bereich: Legen Sie die minimalen und maximalen Bereichswerte der Punkte fest, die in die Ausgabepunktwolke geschrieben werden sollen.
Auf Standard zurücksetzen
Setzen Sie alle Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurück.
Fortschrittlich
Die erweiterten Einstellungen enthalten zusätzliche Verarbeitungsparameter, die angepasst werden können, um die Ausgabe des SLAM-Algorithmus unter bestimmten Umständen zu verbessern. Sie sollten diese Einstellungen nur verwenden, wenn Sie mit dem Standardverarbeitungsprogramm keine qualitativ hochwertige Ausgabe erzielen können.files.
Wir empfehlen, diese Einstellungen nur nach Rücksprache mit dem Kundensupport zu verwenden.
Lokale Zuordnung
Zeitfenster (Auto SLAM)
· Time Window Sliding Size in Seconds: The length of the sliding window when running the optimization part of the SLAM process. Increase this value to improve the chance of a good output when there are a low number of geometric features in the scan. Increasing this number comes at the cost of increasing the processing time. Default setting: 5 seconds
· Time Window Sliding Shift in Seconds: Indicates how far the above window is shifted in each optimization loop. Decrease this value to improve the chance of a good output when there are a low number of geometric features in the scan. Decreasing this number comes at the cost of increasing the processing time. Default setting: 1 second
· Auto SLAM passt die Zeitfenster-Verarbeitungsparameter dynamisch in Echtzeit an, wenn anspruchsvolle Umgebungen wie Tunnel, Durchlässe oder weitläufige Freiflächen mit minimalen geometrischen Merkmalen auftreten. Die in der Benutzeroberfläche konfigurierten Parameterwerte dienen als optimale Randbedingungen; Auto SLAM überschreitet diese Schwellenwerte nur, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Tracking-Leistung erforderlich ist. Diese Funktion macht in den meisten Fällen manuelle Eingriffe, wie z. B. das Umschalten auf die Funktion „Low Feature“, überflüssig.file oder die Zeitfenstereinstellungen ändern.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
28
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feldpunktfilterung
Iterationen
Daten
· Intensität: Legen Sie die minimalen und maximalen Intensitätswerte der Punkte fest, die in die Ausgabepunktwolke geschrieben werden sollen. Die Standardeinstellungen wurden gewählt, um sicherzustellen, dass Rauschpunkte der Sonne ausgeschlossen werden. Wir empfehlen, die Standardeinstellungen zu verwenden. Min. Standardeinstellung: 0 Max. Standardeinstellung: 255
· Reichweite: Legen Sie die minimalen und maximalen Reichweitenwerte der Punkte fest, die in die Ausgabepunktwolke geschrieben werden sollen. Die Standardwerte umfassen alle Punkte bis zur maximalen Reichweite des LiDAR. Min. Standardeinstellung: 0 Max. Standardeinstellung: 300
· Local Iterations: The maximum number of iterations that the main optimization loop performs during local mapping. Use this when you want to reduce local slips. Increasing this number will cause processing to take longer. Default setting: 5
· Local Iterations Internal: The maximum number of iterations that the internal optimization loop performs during local mapping. Use this when you want to reduce local slips. Increasing this number will cause processing to take longer. Default setting: 5
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
29
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feldvoxel
Daten
· Voxels Size: The lowest size of voxel used to generate surfels in SLAM. Use this inside smooth tunnels/bores, as most of the information within the points will be in the subtle variations in the surface direction that occur in relatively small dimensions. Increasing this number can significantly increase processing time. Default setting: 0.4 m
· Voxel-Ebenen: Die Anzahl der Ebenen, die zur Generierung von Surfels in SLAM verwendet werden. Jede Ebene ist doppelt so groß wie die vorherige. Verwenden Sie diese Option in Tunneln/Bohrungen, da die meisten Informationen innerhalb der Punkte in subtilen Variationen der Oberflächenrichtung bestehen, die in relativ kleinen Dimensionen auftreten. Standardeinstellung: 5
· Voxel-Mindestpunktzahl: Die Mindestanzahl von Punkten in einem Voxel für SLAM. Verwenden Sie diese Option, um die Auswirkungen verrauschter Daten auf SLAM zu reduzieren oder um sicherzustellen, dass Features mit einer geringen Anzahl von Punkten in Umgebungen mit wenigen geometrischen Features berücksichtigt werden. Standardeinstellung: 8
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
30
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld
Daten
Globale Registrierungspunktfilterung
· Intensität: Legen Sie die minimalen und maximalen Intensitätswerte der Punkte fest, die in die Ausgabepunktwolke geschrieben werden sollen. Die Standardeinstellungen wurden gewählt, um sicherzustellen, dass Rauschpunkte der Sonne ausgeschlossen werden. Um alle Punkte einzuschließen, verwenden Sie die Standardeinstellungen. Min. Standardeinstellung: 0 Max. Standardeinstellung: 255
· Reichweite: Legen Sie die minimalen und maximalen Reichweitenwerte der Punkte fest, die in die Ausgabepunktwolke geschrieben werden sollen. Die Standardwerte umfassen alle Punkte bis zur maximalen Reichweite des LiDAR. Min. Standardeinstellung: 0 Max. Standardeinstellung: 300
Iterationen
· Global Iterations: The number of loops performed as part of the global registration process. Use this to reduce global slips. Increasing this number increases the likelihood of a quality output, but it will significantly increase processing time. Default setting: 10
· Interne globale Iterationen: Die Mindestanzahl an Iterationen, die zum Abschließen von SLAM erforderlich sind.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
31
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feldvoxel
Geschwindigkeit
Daten
· Voxel Size: The lowest size of voxel used to generate surfels in SLAM. Use this inside smooth tunnels/bores, as most of the information within the points will be in the subtle variations in the surface direction that occur in relatively small dimensions. Increasing this number can significantly increase processing time. Default setting: 0.4 m
· Voxel-Ebenen: Die Anzahl der Ebenen, die zur Generierung von Surfels in SLAM verwendet werden. Jede Ebene ist doppelt so groß wie die vorherige. Verwenden Sie diese Option in Tunneln/Bohrungen, da die meisten Informationen innerhalb der Punkte in subtilen Variationen der Oberflächenrichtung bestehen, die in relativ kleinen Dimensionen auftreten. Standardeinstellung: 5
· Voxel-Mindestpunktzahl: Die Mindestanzahl von Punkten in einem Voxel für SLAM. Verwenden Sie diese Option, um die Auswirkungen verrauschter Daten auf SLAM zu reduzieren oder um sicherzustellen, dass Features mit einer geringen Anzahl von Punkten in Umgebungen mit wenigen geometrischen Features berücksichtigt werden. Standardeinstellung: 100
· Lokale lineare Geschwindigkeitssicherheit: Ermöglicht Ihnen zu entscheiden, wie viel Vertrauen die globale Registrierung stage sollte in die linearen Geschwindigkeitsergebnisse der lokalen Abbildung stage. Die Zahl wird in Standardabweichung/Fehler gemessen. Je höher die Zahl, desto geringer die Konfidenz. Dies ist nützlich, zum Beispielample, for long driving scans (over 500 m), where the start and end of the scan should overlap, but do not do so cleanly, or where there are sharp changes in the trajectory that are inconsistent with the actual scan. Significantly decreasing these values can help to keep the trajectory from being snapped to the correct global slips. Default setting: 0.5
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
32
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feldabgleich
Daten
· Lokale Winkelgeschwindigkeitssicherheit: Ermöglicht Ihnen zu entscheiden, wie viel Vertrauen die globale Registrierung stage sollte in den Winkelgeschwindigkeitsergebnissen der lokalen Abbildung stage. Die Zahl wird in Standardabweichung/Fehler gemessen. Je höher die Zahl, desto geringer die Konfidenz. Standardeinstellung: 0.8
· Number of Matches: Set the number of voxel matches that the SLAM algorithm will search for within the given restrictions. Increase this value to make the global registration more aggressive in searching for matching voxels and then adjusting the trajectory to make similar areas overlap. This is useful for long driving scans, where increasing the number of global iterations fails to get the start and end of the scan to align. Increasing these values usually requires decreasing the Local linear Velocity Confidence and the Local Angular Velocity Confidence values. Default setting: 5
· Max. Distanz: Die maximale Distanz (in Voxeleinheiten), die der SLAM-Algorithmus nach Voxelübereinstimmungen sucht. Erhöhen Sie diesen Wert, um die globale Registrierung bei der Suche nach übereinstimmenden Voxeln aggressiver zu gestalten und anschließend die Trajektorie so anzupassen, dass sich ähnliche Bereiche überlappen. Standardeinstellung: 10
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.3.3.2 Registerkarte „GCP“
Tabelle 5 Verarbeitungseinstellungen – Registerkarte „GCP“
Feld
Daten
Warten Sie auf die manuelle Neuauflage des GCP-Zielsview
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Software anzuhalten, während die Ziele bestätigt werden.
Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, geht Emesent Aura davon aus, dass die Konstellation der erkannten Ziele erfolgreich mit den bereitgestellten Vermessungspunkten abgeglichen wurde.
Punktfilterung
Intensität: Die Filterintensitäten sollten zwischen 150 und 255 liegen, vorausgesetzt, es kommt zu keiner Veränderung des Zielmaterials.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
34
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Felderkennung
Auf Standard zurücksetzen
Daten
Diese Parameter helfen bei der Identifizierung eines Ziels.
· Anzahl der Punkte: Die Mindestanzahl an Punkten, die erforderlich ist, bevor ein Cluster (im globalen und lokalen stage) kann als Ziel betrachtet werden.
· Zieldicke: Die maximale Dicke des Punktclusters, der das Ziel darstellt.
· Zielstandardabweichung: Gibt die Zieldicke an. Sie hilft, Ziele genauer zu erkennen und zu identifizieren. Mit steigender Zahl werden GCPs leichter erkannt. Standardeinstellung: 0.003 m (3 mm)
Setzen Sie alle Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurück.
4.3.3.3 Registerkarte „Zusammenführen“
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
35
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Tabelle 6 Verarbeitungseinstellungen – Registerkarte „Zusammenführen“
Feldvoxel
Dazu passend
Daten
· Voxels Size: The lowest size of voxel used to generate surfels in SLAM. Use this inside smooth tunnels/bores, as most of the information within the points will be in the subtle variations in the surface direction that occur in relatively small dimensions. Increasing this number can significantly increase processing time. Default setting: 0.4 m
· Voxel-Ebenen: Die Anzahl der Ebenen, die zur Erzeugung von Surfels in SLAM verwendet werden. Jede Ebene ist doppelt so groß wie die vorherige. Verwenden Sie diese Option in Tunneln/Bohrungen, da die meisten Informationen innerhalb der Punkte in subtilen Variationen der Oberflächenrichtung bestehen, die in relativ kleinen Dimensionen auftreten. Standardeinstellung: 5
· Voxel-Mindestpunktzahl: Die Mindestanzahl von Punkten in einem Voxel für SLAM. Verwenden Sie diese Option, um die Auswirkungen verrauschter Daten auf SLAM zu reduzieren oder um sicherzustellen, dass Features mit einer geringen Anzahl von Punkten in Umgebungen mit wenigen geometrischen Features berücksichtigt werden. Standardeinstellung: 8
· Anzahl der Übereinstimmungen: Anzahl der Surfel, die während SLAM nach Übereinstimmungen gesucht werden sollen.
· Max. Entfernung: Maximale Entfernung (in Voxeln) für die Suche nach Surfel-Übereinstimmungen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
36
Revision: 3.4
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Georeferenzierung vor Ort
Daten
· Georeferenzierungsmodus: Wählen Sie die Methode zum Abrufen von Standortdaten aus, um die Punktwolke genau in realen Koordinaten zu referenzieren.
Drohnen-RTK / Fahrzeug-RTK: Eine Satellitennavigationstechnik zur Verbesserung der Genauigkeit von Positionsdaten aus dem GPS (Global Positioning System). Sie basiert auf einer festen Basisstation und einem mobilen Empfänger. Die Basisstation kennt ihren genauen Standort und übermittelt Korrektursignale an den mobilen Empfänger. Wählen Sie diesen Modus, um die Punktwolkendaten mithilfe hochpräziser, in Echtzeit korrigierter GPS-Signale aus der RTK-Technologie auszurichten und zu referenzieren.
GPS: Ein satellitengestütztes Navigationssystem, das Standort- und Zeitinformationen überall auf der Erde liefert. Die Wahl von GPS als Georeferenzierungsmodus kann dazu führen, dass die Software Standard-GPS-Daten ohne Echtzeitkorrektur durch RTK verwendet. Dies könnte zwar immer noch eine einigermaßen genaue Georeferenzierung ermöglichen, erreicht aber möglicherweise nicht die gleiche Präzision wie RTK.
OGC WKT-Standard: Wählen Sie das Well-Known Text (WKT)-Format, das zur Darstellung von Koordinatenreferenzsystemen und Transformationen verwendet wird. WKT bietet eine standardisierte Möglichkeit, räumliche Referenzsysteme in einem Textformat zu beschreiben. Für optimale Kompatibilität wird WKT1 empfohlen.
WKT1: Die ursprüngliche Version des Well-Known Text-Formats. Es beschreibt Koordinatenreferenzsysteme und Koordinatentransformationen in einer Textdarstellung und wird häufig in verschiedenen Geodatenanwendungen verwendet.
WKT2.2018: Eine aktualisierte Version des Well-Known Text-Standards aus dem Jahr 2018. Diese Version enthält Verbesserungen, zusätzliche Funktionen und andere Aktualisierungen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
37
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld
Daten
· Für PLY und Flugbahn files in UTM- oder WGS84-Koordinaten, ein zusätzlicher PRJ file mit den Projektionsinformationen im OGC WKT-Format geschrieben. LAS files enthalten die Projektionsinformationen in der file Kopfzeile.
· Wenn im Datensatz keine GPS-Daten von Hovermap aufgezeichnet wurden, erfolgt die Ausgabe nur in lokalen Koordinaten, mit dem Ursprung am Beginn des Scans.
Auf Standard zurücksetzen Setzt alle Einstellungen auf die Standardwerte zurück.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
38
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.3.3.4 Registerkarte „Kolorieren“
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
39
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Tabelle 7 Verarbeitungseinstellungen – Registerkarte „Kolorieren“
Feld
Daten
Video-Zeitbereich: Legt die Start- und Endzeit fest, wenn Frames aus dem Video extrahiert werden.
Die Zeit stellt die verstrichene Videozeit dar, nicht die Anzahl der Sekunden, die vom Ende der Gesamtvideodauer abgeschnitten werden sollen. Wenn Sie die Video-Endzeit auf 0 setzen, wird alles nach der Startzeit einbezogen.
Frame-Extraktionsintervall
Verwendet die maximale Zeit, Entfernung und den maximalen Winkel, um die Anzahl der Videobilder zu bestimmen, die zwischen Bildextraktionen übersprungen werden sollen, und behält nur die erforderlichen Bilder bei.
· Zeit: Wir empfehlen, diese Einstellung auszuschalten, um wiederholte Extraktionen bei stehender Kamera zu vermeiden. Der empfohlene Bereich liegt zwischen 1 und 20.
· Entfernung: Extrahiert Bilder basierend auf der Entfernung, die die Kamera zurücklegt, um sich wiederholende Bilder im Stillstand zu vermeiden. Die empfohlenen Einstellungen sind 1 bis 2 für kleine, enge Räume und 5 bis 10 für bewegte Aufnahmen in offenen Räumen.
· Winkel: Extrahiert Bilder basierend auf Änderungen des Kamerawinkels. Die empfohlenen Einstellungen sind 10 bis 15 Grad bei Verwendung einer Perspektivkamera und 45 bis 90 Grad bei Verwendung einer 360-Grad-Kamera.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
40
Revision: 3.4
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Feld
Daten
Verarbeitungsqualität
· Punktfarbradius: Passt die Okklusionsgröße der Punkte für die Kolorierung an. Ein kleinerer Wert kann dazu führen, dass die Farbe von Vordergrundobjekten auf Hintergrundpunkte übergeht. Größere Werte können dazu führen, dass Hintergrundpunkte in der Nähe von Vordergrundpunkten nicht gefärbt werden. Der empfohlene Bereich liegt zwischen 0.01 und 0.03.
· Sichtbarkeits-Voxelgröße: Bestimmt die Auflösung von 3D-Pixeln
(in Metern). Eine niedrigere Einstellung führt zu einer feineren Farbqualität und einer längeren Verarbeitungszeit. Der empfohlene Bereich liegt zwischen 0.01 und 0.1.
· Kolorierungsabstand: Passt den maximalen Abstand von
Punkte der GoPro-Kamera, die eingefärbt werden sollen. Eine höhere Einstellung führt dazu, dass mehr Punkte eingefärbt werden und die Verarbeitungszeit steigt. Der empfohlene Bereich liegt zwischen 10 und 300.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
41
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld
Reduzieren Sie das Ausbluten des blauen Himmels
Daten
Ermöglicht Ihnen, das Ausbluten von Farben oder das Vermischen von blauem oder grauem Himmel auf Gebäuden und anderen Objekten zu reduzieren und auszublenden.
· Stärke: Passen Sie die Intensität des Filters an, um den blauen oder grauen Himmel zu maskieren. Verwenden Sie die Einstellung „Niedrig“ für einen klaren, blauen Himmel. Für bewölkte Verhältnisse oder Szenen mit komplexen Merkmalen wie Bäumen, unterschiedlichen Farben oder Wolkenmustern wird eine Einstellung „Mittel“ bis „Hoch“ empfohlen. Beachten Sie, dass höhere Stärkeeinstellungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen können, helle Gebäude zu maskieren.
Alternativ können Sie die Option „Erweitert“ aktivieren und Folgendes konfigurieren:
· RGB-Blau: Legen Sie den Mindestwert des Blaukanals fest, um blauen Himmel zu erkennen. Für die meisten Himmelstypen wird ein Wert von 200 empfohlen, 120 für blauen Himmel mit hellen Gebäuden und 150 für schlechte Lichtverhältnisse wie Morgen- und Abenddämmerung.
· Grauintensität: Wird zur Erkennung von grauem Himmel verwendet. Ein Wert von 0 ist ideal für blauen Himmel, 20 für bedeckten (grauen Himmel) und 50 für dunklere graue Wolken. Höhere Werte können zu einer unbeabsichtigten Maskierung grauer oder heller Gebäude führen.
· Farberkennung: Identifiziert und maskiert Farben mit den angegebenen RGB-Werten. Verwenden Sie eine Einstellung von 25 für grauen Himmel, 35 für blauen oder hellblauen Himmel, 50 für blauen Himmel mit Bäumen und 75 für graue Wolken mit Bäumen. Beachten Sie, dass höhere Werte zu einer unbeabsichtigten Maskierung grauer oder heller Gebäude führen können.
Wenn erneutviewWenn Sie die Frames zwischen Extraktion und Kolorierung überprüfen, sollte der Himmel in den meisten Frames effektiv maskiert sein. Einige Frames zeigen möglicherweise noch kleinere sichtbare Himmelsflecken oder unbeabsichtigte Maskierungen von Gebäudeteilen. Dies sollte die endgültige kolorierte Punktwolke jedoch nicht wesentlich beeinträchtigen, wenn diese Probleme nur gelegentlich auftreten. In solchen Fällen ist es im Allgemeinen besser, die Filterstärke zu erhöhen, als sie zu verringern, da verbleibende sichtbare Himmelsteile in der endgültigen Punktwolke eher auffallen als einige versehentlich maskierte Gebäudeteile, insbesondere wenn das Gebäude in anderen Frames deutlich sichtbar ist.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
42
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feldbildmaskierungsausgabe
Auf Standard zurücksetzen
Daten
So können Sie unerwünschte Elemente aus allen extrahierten Frames ausblenden. Wählen Sie je nach verwendetem Zubehör/Plattform aus den verfügbaren Maskenvorlagen. Anweisungen zum Erstellen einer eigenen Maske finden Sie im Abschnitt „Benutzerdefinierte Maske erstellen“.
· Nicht eingefärbte Punkte entfernen: Hiermit können Sie Punkte aus dem Originalscan ein- oder ausschließen, die nicht eingefärbt werden konnten. Standardeinstellung: Nicht ausgewählt
· Frame-Bilder behalten: Hiermit können Sie die GoPro-Bilder im Ausgabeordner der Kolorierung behalten oder entfernen. Wählen Sie diese Option, um Bildrahmen und Posendaten in Drittanbieter-Software zu verwenden. Deaktivieren Sie diese Option, um Festplattenspeicher zu sparen. Standardeinstellung: Aktiviert
Setzen Sie alle Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurück.
4.3.3.5 Registerkarte „360-Grad-Bilder extrahieren“
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
43
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Tabelle 8 Verarbeitungseinstellungen – 360-Grad-Bilder extrahieren
Feld
Daten
Video-Zeitbereich: Legt die Start- und Endzeit fest, wenn Frames aus dem Video extrahiert werden.
Die Zeit stellt die tatsächlich verstrichene Videozeit dar, nicht die Anzahl der Sekunden, die vom Ende der Gesamtvideodauer abgeschnitten werden sollen. Wenn Sie die Video-Endzeit auf 0 setzen, wird alles nach der Startzeit einbezogen.
Frame-Extraktionsintervall
Verwendet die maximale Zeit, Entfernung und den maximalen Winkel, um die Anzahl der Videobilder zu bestimmen, die zwischen Bildextraktionen übersprungen werden sollen, und behält nur die erforderlichen Bilder bei.
Zeit: Es wird empfohlen, diese Einstellung zu deaktivieren, um wiederholte Extraktionen bei stehender Kamera zu vermeiden. Der empfohlene Bereich liegt zwischen 1 und 20.
Entfernung: Extrahiert Bilder basierend auf der Entfernung, die die Kamera zurücklegt, um sich wiederholende Bilder im Stand zu vermeiden. Die empfohlenen Einstellungen sind 1 bis 2 für kleine, enge Räume und 5 bis 10 für bewegte Aufnahmen in offenen Räumen.
Winkel: Extrahiert Bilder basierend auf Änderungen des Kamerawinkels. Die empfohlenen Einstellungen sind 10 bis 15 Grad bei Verwendung einer Perspektivkamera und 45 bis 90 Grad bei Verwendung einer 360-Grad-Kamera.
Kameraausrichtung Ermöglicht Ihnen, die Ausrichtungseinstellungen der Kamera manuell zu konfigurieren.
außer Kraft setzen
· Rollen: Konfigurieren Sie die Drehung um die Vorder- und Hinterachse.
· Neigung: Konfigurieren Sie die Drehung um die seitliche Achse.
· Gieren: Konfigurieren Sie die Drehung um die Seitenachse.
Bildmaskierung
So können Sie unerwünschte Elemente aus allen extrahierten Frames ausblenden. Wählen Sie je nach verwendetem Zubehör/Plattform aus den verfügbaren Maskenvorlagen. Anweisungen zum Erstellen einer eigenen Maske finden Sie im Abschnitt „Benutzerdefinierte Maske erstellen“.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.3.3.6 Registerkarte "Ausgabe"
Tabelle 9 Verarbeitungseinstellungen – Registerkarte „Ausgabe“
Feld
Daten
Punktwolkenausgabe file Typen
· PointCloud LAZ (1.4): Ausgabe einer Punktwolke im komprimierten LAS 1.4-Format. Standard: Ein
· PointCloud LAS (1.4): Ausgabe einer Punktwolke im unkomprimierten LAS 1.4-Format. Standard: Aus
· E57: Ausgabe einer Punktwolke im E57-Format. Standard: Aus
· PointCloud LAZ (1.2): Ausgabe einer Punktwolke im komprimierten LAS 1.2-Format. Standard: Aus
· PointCloud LAS (1.2): Ausgabe einer Punktwolke im unkomprimierten LAS 1.2-Format. Standard: Aus
· PLY: Gibt eine Punktwolke im PLY-Format aus.
Sie können mehr als eine Option auswählen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
45
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld-SubsampLeng
Daten
· U-Booteample Point Clouds: Generieren Sie ein SubsampLED-Punktwolke für jede der oben ausgewählten Optionen. Standard: Ein
· U-Booteample Faktor: Der Anteil der Punkte in der Punktwolke an sample. Zum Bspample, 0.10 gibt 10 % der Punkte aus. Standard: 0.10
Auf Standard zurücksetzen Setzt alle Einstellungen auf die Standardwerte zurück.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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Revision: 3.4
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4.4 Hauptsymbolleiste
Die Hauptsymbolleiste enthält verschiedene Werkzeuge zur Navigation und Interaktion mit Ihrer Punktwolke. Sie kann oben oder unten angedockt werden. viewPort (oder es kann ein schwebendes Panel sein). Diese Werkzeuge sind nach Verwendung gruppiert. Das in der Symbolleiste angezeigte Symbol zeigt das für diese Gruppe ausgewählte Werkzeug an.
1. Navigieren 2. Verschieben 3. Drehen 4. Achsensperrwerkzeuge 5. Auswahlwerkzeuge 6. Filter reinigen 7. 3D View Menü 8. Messwerkzeuge 9. Rückgängig / Wiederherstellen
Die Rückgängig/Wiederherstellen-Funktion ist derzeit nur für bestimmte Werkzeuge verfügbar. Wenn Sie größere Änderungen vornehmen müssen, empfehlen wir Ihnen, Ihre file mithilfe der Optionen „Speichern“ oder „Speichern unter“ im Projektmenü.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
47
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Tabelle 10 Hauptsymbolleistenschaltfläche „Navigieren“
Übersetzen
Drehen
Aktion
Navigieren: Bewegen Sie sich in der Punktwolke, anstatt sie zu verschieben. Klicken Sie mit der linken Maustaste, um den Rotationspunkt auszuwählen. Dieser Punkt wird durch eine weiße Kugel dargestellt. Doppelklicken Sie mit der Maus, um die Rotation auf einen bestimmten Punkt zu fixieren. Die Kugel wird orange. Zum Entsperren erneut doppelklicken.
Verschieben: Verschieben Sie Ihre Punktwolke entlang verschiedener Achsen. Klicken Sie auf den Pfeil, um die Achse auszuwählen. Wählen Sie das Quadrat aus, um entlang mehrerer Achsen zu verschieben.
Drehen: Klicken Sie auf die gewünschte Achse, um Ihre Punktwolke um diese Achse zu drehen.
Achsensperre: Dreht Ihre Punktwolke um die ausgewählte Achse. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und ziehen Sie, um die Achse entlang der gesperrten Achse zu verschieben. Doppelklicken Sie, um die Achse an einem bestimmten Punkt zu sperren. Die Kugel wird orange. Sie können die Achse ändern, während die Kugel orange ist. Die neue Achse dreht sich dann um denselben Punkt. Doppelklicken Sie erneut, um die Achse freizugeben.
X-Achsen-Sperre: Sperrt die Punktwolkenrotation an der X-Achse, die durch eine rote Linie dargestellt wird.
Y-Achsensperre: Sperrt die Punktwolkenrotation an der Y-Achse, die durch eine grüne Linie dargestellt wird.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
48
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Schaltflächenauswahlwerkzeuge
Aktion Z-Achsensperre: Sperrt die Punktwolkenrotation an der Z-Achse, die durch eine blaue Linie dargestellt wird.
Punkte auswählen: Wählen Sie Punkte innerhalb des quadratischen Auswahlfelds aus und heben Sie die Auswahl auf. Diese Funktion eignet sich zum Bereinigen von Punktwolken sowie zum Auswählen von Zielen im GCP-Workflow. Klicken Sie mit der rechten Maustaste oder drücken Sie die Esc-Taste, um die Auswahl aufzuheben.
Beim Arbeiten mit Netzen nicht verfügbar.
Bereich auswählen: Wählen Sie einen 2D-Bereich (oft als Polygon dargestellt) in der Punktwolke aus, um mehrere Punkte innerhalb dieses definierten Bereichs einzuschließen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste oder drücken Sie die Esc-Taste, um die Auswahl aufzuheben.
Beim Arbeiten mit Netzen nicht verfügbar.
Volumen auswählen: Definieren Sie eine 3D-Region oder ein Volumen in der Punktwolke und wählen Sie alle Punkte innerhalb dieses definierten Volumens aus. Bei Auswahl dieses Werkzeugs ändert sich die Farbe der Punktwolke in Graustufen und ein 3D-Begrenzungsrahmen wird verfügbar. Ziehen Sie die Pfeile im Begrenzungsrahmen, um alle Punkte innerhalb des Volumens auszuwählen. Dieses Auswahlwerkzeug eignet sich beispielsweise für die Objektextraktion oder das Isolieren bestimmter Strukturen in der Punktwolke.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
49
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Taste
Filter reinigen
Aktion
Auswahl löschen: Löscht alle von Ihnen ausgewählten Punkte.
· Nicht verfügbar beim Arbeiten mit Netzen.
· Seien Sie vorsichtig, da für diese Aktion keine Rückgängig-Funktion verfügbar ist. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Punkte löschen möchten, bevor Sie die Aktion ausführen.
Dezimieren nach Distanzfilter: SubsampVerkleinert die Punktwolke, indem Sie den Mindestabstand zwischen den Punkten (in Metern) angeben. Sie können die Punkte auswählen oder löschen. Dieses Werkzeug ist nützlich, wenn Sie Ihre Punktwolke verkleinern möchten, um die Navigation zu erleichtern. Je kleiner die Punktwolke, desto reaktionsschneller ist sie. Möglicherweise müssen Sie mit den Einstellungen experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es gibt drei Eingabeparameter:
· Mindestabstand: Wählen Sie den Mindestabstand zwischen Punkten. Standardeinstellung: 0.01 (1 cm)
· Punkt dezimiert: Geben Sie an, ob die Punkte gelöscht oder ausgewählt werden sollen. Standardeinstellung: Löschen
· Invertieren: Kehrt die vom DBD-Algorithmus berechnete Auswahl um.
Beim Arbeiten mit Netzen nicht verfügbar.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
50
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Taste
Aktion
Klassischer SOR: Entfernt Streupunkte in einer dichten Punktwolke. Dieser Filter berechnet die durchschnittliche Entfernung jedes Punkts zu seinen Nachbarpunkten. Punkte, die weiter entfernt sind als die durchschnittliche Entfernung, werden verworfen. Alle Punkte außerhalb dieser Entfernung gelten als Ausreißer und können aus dem Datensatz entfernt werden. Möglicherweise müssen Sie mit den Einstellungen experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Denoise SOR: Entfernt Rauschen in einer dichten Punktwolke. Dieser Filter analysiert die Punktwolke, um Punkte zu identifizieren, die wahrscheinlich Rauschen oder Ausreißer sind. Punkte, die deutlich von den erwarteten Parametern abweichen, gelten als Ausreißer und werden aus dem Datensatz entfernt.
Adaptives SOR: Entfernt Ausreißer adaptiv und berücksichtigt dabei Unterschiede in der Punktdichte und im Rauschpegel in verschiedenen Bereichen des Punktwolkendatensatzes. Dieser Filter kann besonders nützlich sein, wenn die Punktwolke unterschiedliche Detaillierungsgrade aufweist.
Die verfügbaren Parameter variieren je nach SOR-Typ.
· Nächster Nachbar: Die Anzahl der benachbarten Punkte, die zur Berechnung der durchschnittlichen Entfernung für einen bestimmten Punkt erforderlich sind. Standardeinstellung: 6
· Alpha: Wenn Adaptive SOR ausgewählt ist, steuert diese Einstellung die Anpassungsfähigkeit des Filters an lokale Punktdichteschwankungen. Ein höherer Wert führt zu einer adaptiveren Schwellenwertbildung und kann für die Verarbeitung von Daten mit variierender Punktdichte nützlich sein. Ein niedrigerer Wert kann den Filter unempfindlicher gegenüber Dichteänderungen machen und ein gleichmäßigeres Filterverhalten ermöglichen.
· Logarithmische Skala: Wenn „Denoise SOR“ ausgewählt ist, betont diese Einstellung Details in Bereichen mit geringerer Punktdichte und reduziert den Einfluss von Bereichen mit hoher Punktdichte. Dadurch kann der Filter Punkte mit unterschiedlichen Größenordnungen gleichmäßiger behandeln und den Rauschunterdrückungsprozess durch die effektive Bearbeitung von Variationen im Datensatz verbessern.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
51
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Taste
3D view Speisekarte
Aktion
· nSigma: Bei Auswahl von „Klassisches SOR“ berechnet diese Option die mittlere Distanz jedes Punktes zu seinen Nachbarpunkten. Das Ergebnis ist eine Normalverteilung. Sie können hier Dezimalwerte verwenden. Je niedriger die gewählte Zahl, desto mehr Punkte werden aus Ihrem Datensatz entfernt. Standardeinstellung: 1
· Punktabgrenzung: Wählen Sie, ob die abgelegenen Punkte gelöscht oder nur ausgewählt werden sollen.
· Invertieren: Wählen oder löschen Sie alles in der Punktwolke außer den statistischen Außenpunkten.
Beim Arbeiten mit Netzen nicht verfügbar.
Filter für bewegte Objekte: Entfernt Punkte in 5-Sekunden-Intervallen und behält feste Punkte in der Umgebung bei. Die Identifizierung bewegter Objekte innerhalb einer Punktwolke erfolgt durch die Schätzung statistischer Punktewerte basierend auf ihrer zeitlichen und räumlichen Beziehung zu ihrer Umgebung. Diese Werte liefern ein quantitatives Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Punkt zu einem bewegten Objekt gehört. Dadurch kann der Filter für bewegte Objekte zwischen dynamischen und statischen Elementen in der Punktwolke unterscheiden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Filtern bewegter Objekte“.
Fokus: Passt die Punktwolke an Ihren Bildschirm an.
Vorderseite: Zeigt die Vorderseite view der Punktwolke.
Oben: Zeigt die Oberseite view der Punktwolke.
Rechts: Zeigt die view von der rechten Seite der Punktwolke.
Links: Zeigt die view von links von der Punktwolke.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
52
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Taste
Messwerkzeuge
Action Back: Zeigt die Rückseite view der Punktwolke.
Unten: Zeigt die view vom unteren Rand der Punktwolke.
Punktmessung: Klicken Sie auf eine beliebige Stelle in Ihrer Punktwolke, um die Koordinaten eines einzelnen Punkts anzuzeigen. Klicken Sie erneut, um Ihre Auswahl aufzuheben. Linienmessung: Wählen Sie zwei beliebige Punkte aus, um den Abstand zwischen ihnen und die Koordinaten für jeden Punkt anzuzeigen. Klicken Sie auf einen dritten Punkt, um das Werkzeug zurückzusetzen und eine weitere Messung durchzuführen. Winkelmessung: Wählen Sie drei Punkte aus, um den Winkel zwischen ihnen zu messen. Zeigt die Koordinaten für jeden Punkt an.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
53
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Schaltfläche Rückgängig / Wiederherstellen
Aktion
Die Aktionen „Rückgängig“ und „Wiederholen“ sind derzeit auf die folgenden Aktionen beschränkt:
· Verschieben · Drehen · Punktgröße, Punktneigung, Punktform · Farbskalenauswahl · Kolorierungsfilter · Füllfarbe · Skalarverlauf mit zugehörigem Skalarfilter oben/unten
Grenzwert- und Skalarbereichsänderungen
Die Rückgängig- und Wiederherstellen-Funktionen sind derzeit für Löschaktionen sowie DBD- und SOR-Filter nicht verfügbar. Seien Sie daher bei der Ausführung dieser Aktionen vorsichtig. Weitere Funktionen werden in zukünftigen Versionen verfügbar sein.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
54
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.5 Kontextbereich
Im Kontextfenster können Sie weitere Änderungen an Ihren verarbeiteten Punktwolken- oder GCP-Daten vornehmen. Die verfügbaren Einstellungen variieren je nach ausgewähltem file auf der Registerkarte „Visualisieren“. Das Kontextfenster kann links oder rechts am Bildschirm angedockt oder als schwebendes Fenster dargestellt werden. Weitere Informationen finden Sie in den Andockanweisungen im Abschnitt „Registerkarte „Visualisieren“.
Es gibt kein zugehöriges Kontextfenster für Netze.
4.5.1 Punktwolken
Wenn Sie eine Punktwolke auswählen, stehen Ihnen zwei Bedienfelder zur Verfügung. Diese Bedienfelder können entweder aneinander angedockt oder separat angezeigt werden.
4.5.1.1 Punktwolkenvisualisierung
Mithilfe dieser Einstellungen können Sie das Erscheinungsbild der Punktwolke an bestimmte Analyseanforderungen anpassen oder wichtige Details hervorheben, um den Datensatz besser zu verstehen und zu interpretieren.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
55
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Tabelle 11 Kontextbereich – Punktwolken
Feldformfärbung
Farbskala
Daten
· Quadrat: Jeder Punkt wird als Quadrat dargestellt. · Kreis: Jeder Punkt wird als Kreis dargestellt.
Wenn diese Option aktiviert ist, ist keine Farbskala oder Skalarverlauf verfügbar, da die Kolorierung diese Optionen überschreibt. Wenn Sie die Kolorierung nicht aktivieren können, bedeutet dies, dass Sie eine file das nicht koloriert wurde.
Die Farbskala gibt Filtereinstellungen für die folgenden Skalarfelder an:
· Einfarbig: Eine Volltonfarbe ohne Farbverlauf. Wählen Sie diese Option für einen besseren Kontrast zwischen ausgewählten Punkten und dem Rest der Punktwolke. Diese Option kann auch für mehr Kontrast zum Hintergrund sorgen.
· Höhe: Zeigt die Höhe jedes Punkts in der Punktwolke an. Die Farbskala reicht von Blau (niedrige Höhe) bis Rot (hohe Höhe).
· Position: Färbt Ihre Punktwolke auf allen drei Achsen (X, Y und Z). Die X-Achse ist blau, die Y-Achse rot und die Z-Achse grün.
· Klassifizierung: Färbt Ihre Punktwolke basierend auf Klassifizierungen ein. Identifizierte Objekte (z. B. Rohre) werden in zufällig ausgewählten Farben angezeigt. Derzeit kann Aura keine Klassifizierung generieren.
· Intensität: Zeigt die Intensität jedes Punkts in der Punktwolke an. Dies ist besonders nützlich zum Erkennen von Zielen in Ihrer Punktwolke.
· Zeit: Zeigt die Zeit an, zu der jeder Punkt während des Scans erfasst wurde. · Ring: Zeigt die Primärfarben an, eine für jeden der Hovermap-Laser. Dies
Die Option kann zur Kalibrierung verwendet werden, um zu überprüfen, ob alle Laser in den Scandaten vorhanden sind.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
56
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Feld
Punktgröße Skalargradient Skalarfilter Skalarbereich
Daten
· Reichweite: Zeigt die Entfernung jedes Punktes von der Hovermap. · Rückkehr: Zeigt die Laserstärke und die Rückkehrreihenfolge an. Dies kann verwendet werden
zur Fehlerbehebung und Punktwolkenbereinigung.
Emesent Aura kann den Inhalt der Punktwolke erkennen file und wenden Sie den entsprechenden Farbskalenfilter an. Nur die entsprechenden Filter werden in der Dropdown-Liste angezeigt. Zum BeispielampDie Ring-Option ist nur für Emesent-Scans verfügbar, da sie Informationen von der Hovermap erkennt. Wenn Sie einen Scan eines Drittanbieters importiert haben, ist die Ring-Option nicht verfügbar.
Steuert die Größe jedes Punkts. Wenn die Punktgröße auf 0 gesetzt ist, werden die Punkte als Pixel angezeigt (anstelle der im Feld „Form“ gewählten Form). Standardeinstellung: 1
Diese Option bietet Ihnen eine Reihe von Farb-ramps zur Auswahl. Es ist für alle Attribute verfügbar, außer wenn Klassifizierung, Position oder Vollfarbskala ausgewählt ist.
Die Option ist verfügbar, wenn die Farbskala Intensität, Zeit, Höhe, Rückkehr oder Bereich ausgewählt ist. Ein Histogramm ermöglicht Ihnen die Visualisierung der Intensitäts-, Zeit- oder Bereichsverteilung Ihrer Daten. Sie können die Stopps an beiden Enden des Diagramms verschieben, um die Farbdarstellung zu steuern, und die Mindest- und Höchstwerte des Histogramms mit einem Eingabewert festlegen.
Der Skalarbereich ist der Schieberegler unter dem Diagramm. Sie können die oberen und unteren Stopps anpassen, um einen bestimmten Datenbereich anzuzeigen. Zum BeispielampWenn Sie beispielsweise nur Punkte mit einer Intensität zwischen 100 und 200 sehen möchten, können Sie die Stopps so anpassen, dass nur dieser Datenbereich angezeigt wird.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
57
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.5.1.2 Punktwolkeneigenschaften
Wenn die ausgewählte Punktwolke georeferenziert ist, zeigt dieses Fenster die Anzahl der Punkte und andere wichtige Informationen wie Transformationen, Skalierungen und angewendete Offsets an, um eine genaue räumliche Darstellung zu gewährleisten.
Tabelle 12 Kontextbereich – Punktwolken
Information
Beschreibung
Punkte
Die Anzahl der Punkte im Punktwolkendatensatz (Gesamtanzahl der Punkte, wenn mehrere Punktwolken ausgewählt sind).
Projektionsinformationen: Bietet Details zur räumlichen Darstellung der Punktwolkendaten.
Koordinaten
Die geografischen Koordinaten geben seine globale Position an.
Transformationen
Zeigt den Skalierungsfaktor und die auf die Koordinaten angewendeten Offsets an.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
58
Revision: 3.4
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Informationen Ursprungsversatz Begrenzungsrahmen
Beschreibung
Die auf den Ursprung der Punktwolkendaten angewendete Übersetzung oder Verschiebung.
Die Abmessungen des Begrenzungsrahmens um die Punktwolkendaten in jeder Richtung (X-, Y-, Z-Achse).
4.5.2 Bodenkontrollpunkte
Das Kontextfenster für GCPs enthält Tools, die Ihnen bei der Georeferenzierung Ihrer Punktwolke helfen.
4.5.2.1 Konstellation bearbeiten
Eine Konstellation ist eine Reihe von Koordinaten, die die realen Standorte der beim Scannen verwendeten Ziele darstellen. Emesent Aura versucht, Ziele der entsprechenden Größe und Intensität automatisch den Standorten innerhalb dieser Konstellation zuzuordnen. Anhand dieser Liste können Sie auswählen, welches in der Punktwolke identifizierte potenzielle Ziel mit welchem Orientierungspunkt in Ihrer Konstellation verknüpft ist.
Einem Orientierungspunkt können mehrere GCP-Ziele zugeordnet sein, um Redundanz zu gewährleisten und die Genauigkeit zu verbessern.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
59
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
Einstellung
1. Orientierungspunkt ein-/ausblenden
Beschreibung
Schaltet zwischen dem Anzeigen oder Ausblenden des ausgewählten Orientierungspunkts um ViewHafen.
2. Ziel anzeigen/ausblenden Schaltet zwischen dem Anzeigen oder Ausblenden des ausgewählten Ziels um ViewHafen.
3. Erweitern/Reduzieren
Schaltet zwischen der Anzeige nur des Orientierungspunkts oder des Orientierungspunkts und der zugehörigen Ziele um. Dies ist nützlich, wenn Sie über eine lange Liste von Koordinaten verfügen.
4. Fokus
Zoomt auf das ausgewählte Ziel auf dem ViewHafen.
5. Ziel entfernen
Entfernt das ausgewählte Ziel aus der Konstellation und verschiebt es in die Liste „Inaktive Ziele“. Dies kann in Situationen nützlich sein, in denen das Ziel bei der ersten Georeferenzierung falsch identifiziert wurde.
Weitere Informationen zum Zuordnen von Zielen zum richtigen Orientierungspunkt finden Sie im Abschnitt „GCP-Workflow“.
6. Landmark deaktivieren
Entfernt die ausgewählte Landmarke und die zugehörigen Ziele aus der Konstellation. Seien Sie bei der Verwendung dieser Funktion vorsichtig, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Landmarke entfernen und die Gesamtgenauigkeit und Ausrichtung der Punktwolke nicht beeinträchtigt wird. Klicken Sie nach der entsprechenden Aufforderung auf „Deaktivieren“, um das Entfernen zu bestätigen.
7. Konstellation speichern Speichert die Änderungen, die Sie an der Konstellation vorgenommen haben file.
8. Schnell speichern
Diese Option ist nur verfügbar, wenn der GCP-Verarbeitungs-Workflow ausgeführt wird. Wenn Sie die Option „Schnell speichern“ verwenden, wird der gespeicherte file überschreibt die constellation.yaml file das ursprünglich während der Verarbeitung erzeugt wurde. Dies ist wichtig, da Emesent Aura danach sucht file um die nächsten Schritte im Prozess auszuführen.
Wenn Sie ein vorhandenes GCP-Projekt öffnen, ist die Option „Schnell speichern“ nicht verfügbar.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
60
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.5.2.2 Inaktive Landmarken
Diese Liste enthält identifizierte Landmarken, die noch keinem Ziel in der Konstellation zugeordnet wurden. Beim Ausrichten von Punktwolkendaten an einem bekannten Koordinatensystem mithilfe von GCPs erkennt Aura Landmarken innerhalb der Punktwolke, diese eignen sich jedoch möglicherweise nicht als GCP-Ziele. Sie können diese Landmarken vor der GCP-Datenverarbeitung löschen. Andernfalls werden sie im Kontextfenster als inaktive Landmarken aufgeführt, sodass Sie sie bei Bedarf der Konstellation hinzufügen können.
Einstellung
Beschreibung
1. Inaktives Objekt anzeigen/ausblenden Schaltet zwischen dem Anzeigen oder Ausblenden des ausgewählten Orientierungspunkts um
Wahrzeichen
ViewHafen.
2. Fokus
3. Zur Konstellation hinzufügen
Schaltet zwischen dem Anzeigen oder Ausblenden des ausgewählten inaktiven Orientierungspunkts um ViewHafen.
Verschiebt den ausgewählten inaktiven Orientierungspunkt in die Liste „Konstellation bearbeiten“. Sie können dem neu hinzugefügten Orientierungspunkt dann ein Ziel zuweisen, indem Sie das Ziel in das darunterliegende Feld ziehen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
61
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.5.2.3 Inaktive Ziele
Diese Liste enthält identifizierte Ziele, die noch keinem Orientierungspunkt in der Konstellation zugeordnet wurden. Alle in der Liste „Inaktive Ziele“ verbleibenden Ziele werden bei der erneuten Verarbeitung der Punktwolke ignoriert.
Einstellung
Beschreibung
1. Inaktives Ziel anzeigen/ausblenden Schaltet zwischen dem Anzeigen oder Ausblenden des ausgewählten inaktiven Ziels aus dem
Ziele
ViewHafen.
2. Ziel hinzufügen 3. Ziel löschen
Erstellt ein neues Ziel. Wählen Sie einen Punktbereich aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Ziel hinzufügen“, um ein neues Ziel zu erstellen.
Löscht das ausgewählte inaktive Ziel. Seien Sie beim Löschen eines Ziels vorsichtig, da es nach dem Löschen nicht wiederhergestellt werden kann. Klicken Sie bei der entsprechenden Aufforderung auf „Löschen“, um den Löschvorgang zu bestätigen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
62
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
4.6 ViewHafen
Verwenden Sie die ViewPort zum Navigieren und Bearbeiten Ihrer Punktwolke. Der ViewDer Port zeigt auch Live-X/Y/Z-Mauskoordinaten an. Drücken Sie in Aura jederzeit die F1-Taste, um auf die Hilfe zuzugreifen und alle verfügbaren Mausaktionen und Tastenkombinationen anzuzeigen.
Der Begrenzungsrahmen zeigt den Umfang Ihrer Punktwolke an. Sie können mit dem Begrenzungsrahmen nicht interagieren, ihn aber ausblenden, indem Sie die Punktwolke auf der Registerkarte „Visualisieren“ deaktivieren.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
63
Revision: 3.4
Emesent Aura Benutzerhandbuch
5. Arbeiten mit Punktwolken
5.1 Processing Profiles
Ein Profifile ist eine Gruppe von Verarbeitungseinstellungen, mit denen Sie die Verarbeitung für bestimmte Umgebungen und Situationen optimieren können. Emesent Aura verfügt über mehrere integrierte Profiles verfügbar für die Verarbeitung, Georeferenzierung, Zusammenführung und Kolorierung. Diese integrierten Profiles wird in den meisten Situationen gute Ergebnisse liefern. Wenn der eingebaute Profiles nicht auf Ihre Bedürfnisse eingehen, Emesent Aura ermöglicht Ihnen auch, benutzerdefinierte Pro zu erstellen und zu speichernfiles.
5.1.1 Integriertes Profiles
Die folgenden eingebauten Profifiles sind verfügbar.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
64
Revision: 3.4
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Workflow-Prozess
GCP
Profiles
Standard: Wir empfehlen Ihnen, diesen Profi zu verwendenfile für die meisten Verarbeitungsvorgänge. Manchmal ist dieser Profile wird Ihnen kein Ergebnis liefern, mit dem Sie zufrieden sind. Wenn Ihre Punktwolkenausgabe Geisterbilder, Kopien von Objekten oder überlappende Objekte enthält oder wenn die Trajektorie file erheblich von bekannten Informationen über die tatsächliche Flugbahn abweicht (z. B.ample, wo ein Datensatz aus einem Closed Loop Scan verarbeitet wird und die Trajektorie file zeigt, dass die Start- und Endpunkte einen erheblichen Abstand voneinander haben), empfehlen wir Ihnen, eines der anderen drei integrierten Pro zu versuchenfiles.
Der Standard-Georeferenzierungsmodus für dieses Profile ist auf „Keine“ eingestellt.
Geringe Funktionen: Verwenden Sie diesen Profifile für Umgebungen mit relativ wenigen geometrischen Merkmalen. Es beinhaltet Anpassungen an Fenstergröße und Iterationen. Dieses Profile kann Punktwolken aus einigen Umgebungen verbessern, kann aber auch zu schlechteren Punktwolken aus anderen Umgebungen führen.
Auto SLAM macht den Wechsel zum „Low Features“-Pro überflüssigfile in den meisten Szenarien.
Weitere Iterationen: Dieser Profifile ist für Umgebungen konzipiert, die für den SLAM-Algorithmus eine größere Herausforderung darstellen. Es erhöht die Anzahl der Iterationen.
Wald: Dieser Profifile ist für Umgebungen konzipiert, die größtenteils oder ausschließlich aus natürlichem Gelände und Vegetation bestehen. Es beinhaltet Anpassungen bei der Durchführung der globalen Registrierung.
ST-X: Dieser Profifile enthält die empfohlenen Intensitäts- und Bereichsfiltereinstellungen, da der ST-X LiDAR eine größere Reichweite hat und empfindlicher ist als ältere Hardware.
Feature Matching deaktivieren: Dieser Profifile wird beim Scannen von eintönigen oder sich wiederholenden Umgebungen wie Parkhäusern empfohlen.
Standard: Das Standardprofifile für einen GCP-Workflow. Dieser Profifile wird die gängigsten Georeferenzierungsaufgaben abdecken.
ST-X: Dieser Profifile enthält die empfohlenen Einstellungen zum Erkennen von Zielen bei der Georeferenzierung der Punktwolke.
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Workflow
Profiles
Verschmelzen
Standard: Das Standardprofifile für einen Zusammenführungsprozess. Dieses Profile wird die gängigsten Zusammenführungsaufgaben abdecken.
Outdoor Indoor: Dieser Profifile kann beim Zusammenführen von Datensätzen mit Überschneidungen zwischen Außen- und Innenumgebungen bessere Ergebnisse liefern.
Komplexes Bauen: Dieser Profifile kann beim Zusammenführen von Datensätzen aus komplexen Gebäudestrukturen, beispielsweise Gebäuden mit mehreren Ebenen oder mehreren ähnlichen Räumen, bessere Ergebnisse liefern.
Gelände: Dieser Profifile kann beim Zusammenführen von Datensätzen aus Außenumgebungen mit großen offenen Bereichen bessere Ergebnisse erzielen.
Kolorierung
Standard: Dieses Standardprofile bietet eine Reihe von Konfigurationsparametern, die den meisten Farbanforderungen gerecht werden. Für die meisten Datensätze wird ein gutes Gleichgewicht zwischen Ausgabequalität und Verarbeitungszeit erreicht.
Schnell: Dieser Profifile liefert eine schnellere Ausgabe auf Kosten der Qualität. Diese Option ist nützlich, wenn reviewing-Ergebnisse im Feld. Zum Einfärben der Punkte wird nur alle 5 Sekunden ein Videobild verwendet, was zu Lücken oder einer schlechten Einfärbung führen kann.
Qualität: Dieser Profifile Erhöht die Qualität der kolorierten Punktwolke auf Kosten einer längeren Verarbeitungszeit. Es werden 10 Bilder pro Sekunde verwendet (anstelle der standardmäßigen zwei) und der Sichtbarkeits-Voxelmaßstab wird von 250 mm auf 100 mm verringert.
Fahren: Dieser Profifile ist nützlich beim Kolorieren von Scans, die mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt wurden (z. B.ample, Fahrscans). Es verwendet 10 Bilder pro Sekunde (anstelle von zwei, was Standard ist), um eine ausreichende Abdeckung bei hoher Geschwindigkeit zu gewährleisten.
360-Grad-Bilder extrahieren
Teleskophalterung ausgefahren: Diese Profifile Bietet Orientierungsparameter zum Extrahieren von Bildern einer 360-Grad-Kamera, die mit vollständig ausgefahrener Teleskophalterung aufgenommen wurden.
Teleskophalterung eingefahren: Diese Profifile bietet Orientierungsparameter zum Extrahieren von Bildern einer 360-Grad-Kamera, die mit eingefahrener Teleskophalterung aufgenommen wurden.
360-Kamerahalterung kalibriert: Diese Profifile bietet Parameter zum Extrahieren von Bildern einer 360-Grad-Kamera, die mit der kalibrierten 360-Grad-Kamerahalterung aufgenommen wurden.
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5.1.2 Custom Profiles
Wenn Sie Änderungen an einem integrierten Verarbeitungsprogramm vornehmenfile in Emesent Aura, einem temporären benutzerdefinierten Profifile wird erstellt. Sie können dieses benutzerdefinierte Pro speichernfile um Zeit beim Einrichten von Verarbeitungsaufträgen für gängige oder bekannte Umgebungen zu sparen. Nach dem Speichern steht es zur Auswahl im Profiles Dropdown-Liste.
Wenn Sie die benutzerdefinierten Pro-Dateien nicht speichern möchtenfile, wird es automatisch entfernt, wenn die Anwendung geschlossen wird. Um ein neues Verarbeitungsprogramm zu erstellenfile: 1. Gehen Sie zur Registerkarte „Prozess“ und klicken Sie auf „Prozessscan“. 2. Wählen Sie den Workflow aus, um einen neuen Prozess zu erstellen.file Klicken Sie dann auf „Pro hinzufügen“file 3. Im Create Profile Geben Sie im Dialogfeld einen Namen für das neuefile Klicken Sie dann auf Erstellen.
4. Klicken Sie auf Verarbeitungseinstellungen und passen Sie die Einstellungen für den neuen Pro anfile. 5. Klicken Sie auf Speichern. Ihr neuer Profifile sollte jetzt in der Dropdown-Liste verfügbar sein.
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So speichern Sie ein benutzerdefiniertes Profilfile: 1. Gehen Sie zur Registerkarte „Prozess“ und klicken Sie auf „Prozessscan“. 2. Wählen Sie einen Workflow aus und wählen Sie dann einen der verfügbaren integrierten Prozesse aus.files.
3. Klicken Sie auf Verarbeitungseinstellungen und bearbeiten Sie die Einstellungen des integrierten Profile. 4. Klicken Sie auf Speichern, um zum Hauptfenster zurückzukehren. Das ausgewähltefile Änderungen an der neu erstellten
„Custom“ Profifile5. Klicken Sie auf Save Profile.
6. Im Create Profile Geben Sie im Dialogfeld einen Namen für das neuefile Klicken Sie dann auf Erstellen. Ihr neuer Profifile sollte jetzt in der Dropdown-Liste verfügbar sein.
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5.2 Ausgabeordner
Die Punktwolkenverarbeitung (SLAM) umfasst eine sequentielle Reihe von stages, in der Regel Odometry, Atlas und Global. Diese files werden in den folgenden Ordnern gespeichert:
Ordner MittelstufeFiles
Ausgabe
Beschreibung
Enthält die Zwischenergebnisse, die nicht für die direkte Benutzerinteraktion vorgesehen sind. Für jede Verarbeitung wird ein Unterordner erstellt.tage (z. B. „offline_odom“).
Enthält die endgültigen Ausgabeartefakte, die mit dem Verarbeitungsworkflow verknüpft sind.
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5.3 Prozessablauf
Um aus Ihren Hovermap-Rohdaten eine Punktwolke zu erstellen, müssen Sie den Scan in Emesent Aura verarbeiten.
Wenn Sie Ihren Scan georeferenzieren möchten, können Sie diesen Vorgang überspringen, da die Punktwolkenverarbeitung auch bei Verwendung des GCP-Workflows durchgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „GCP-Workflow“.
Aufgrund der hohen Verarbeitungsanforderungen von Aura zum Generieren einer Punktwolke aus Hovermap-Daten empfehlen wir, Ihren Laptop während Schritt 5: Verarbeitung an eine Steckdose anzuschließen. Der grundlegende Prozess zum Generieren einer Punktwolke ist wie folgt.
5.3.1 Schritt 1: Abrufen Ihrer Scandaten
Folgen Sie dem Hovermap-Workflow, um Ihre Scandaten zu erfassen. Schließen Sie nach Abschluss des Scans einen USB-Stick an die Hovermap an, um die Daten herunterzuladen. Während der Scanübertragung blinken die Status-LEDs blau.
Um Daten abzurufen, muss der USB-Stick im Format exFAT formatiert sein. file Format.
Sobald die Übertragung abgeschlossen ist, leuchten die Status-LEDs wieder langsam blau und pulsieren. Sie können den USB-Stick nun entfernen.
5.3.2 Schritt 2: Kopieren Sie die Daten auf Ihren Computer
Kopieren Sie die Daten vom USB-Stick auf ein lokales Laufwerk Ihres Computers, damit Sie mit der Verarbeitung beginnen können.
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Scans von einer Hovermap, die Emesent Cortex Version 3.3 (oder höher) verwenden, können nur in Aura 1.7 (oder höher) verarbeitet werden.
Für Scans von einer Hovermap, die Emesent Cortex Version 3.3 (oder höher) verwenden, ist es wichtig sicherzustellen, dass sowohl metadata.yaml als auch platform_configuration.yaml files sind im selben Ordner wie Ihr Scan enthalten files. Diese files enthalten wichtige Informationen, die für die Verarbeitung der Punktwolkendaten erforderlich sind.
5.3.3 Schritt 3: Konfigurieren Sie Ihren Verarbeitungsauftrag
1. Öffnen Sie Emesent Aura. Stellen Sie sicher, dass Sie über eine aktive SLAM-Lizenz verfügen. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte „Prozess“ auf „Scan verarbeiten“. 3. Wählen Sie im Bereich „Neuen Scan-Auftrag konfigurieren“ den Workflow „Prozess“ aus. 4. Klicken Sie auf „Datensatz hinzufügen“. 5. Suchen Sie nach dem Ordner, der den zu verarbeitenden Rohdatensatz der Punktwolke enthält. Wählen Sie diesen
Ordner.
6. Geben Sie im Feld „Speicherort“ den gewünschten Namen für den Ausgabeordner ein. Emesent Aura erstellt diesen Ordner, in dem alle verarbeiteten Ergebnisse und Daten gespeichert werden, als Unterverzeichnis im Rohscan-Ordner.
7. Wählen Sie das Verarbeitungsprogrammfile zu verwenden. Siehe Processing Profiles Abschnitt für weitere Informationen darüber, welche profiles zu verwenden und wie man ein benutzerdefiniertes Pro erstelltfile.
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5.3.4 Schritt 4: (Optional) RTK-Daten verwenden
1. Wenn in Ihrem Datensatz RTK-Daten erkannt werden, aktivieren Sie „RTK-Daten verwenden“, um die vom RTK-System bereitgestellten Echtzeitkorrekturen zu verwenden und so die Georeferenzierungsgenauigkeit der Punktwolkendaten zu verbessern.
Weitere Informationen zum Verarbeiten und Neuprojizieren eines georeferenzierten Scans finden Sie im Abschnitt „Neuprojizieren Ihrer Punktwolke“.
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5.3.5 Schritt 5: Verarbeitung
1. Klicken Sie auf „Start“, um die Verarbeitung zu starten. Das Fenster „Neuen Scan-Auftrag konfigurieren“ wird durch das Fenster „Verarbeitungsauftrag starten“ ersetzt und zeigt einen Fortschrittsbalken an, der den Fortschritt des Verarbeitungsauftrags anzeigt. Zusätzlich zum Fortschrittsbalken wird rechts die verstrichene Zeit des Verarbeitungsauftrags angezeigt. Das Verzeichnis file Der Pfad unterhalb des Fortschrittsbalkens ermöglicht die Identifizierung der Datensatzquelle. Dies ist nützlich, wenn mehrere Jobs gleichzeitig mit demselben Ausgabeordnernamen verarbeitet werden. Das Kopieren des file Pfad und fügen Sie es auf Ihrem Computer ein file Explorer ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die abgeschlossenen files, ohne auf die Fertigstellung des Verarbeitungsauftrags warten zu müssen.
2. Der Verarbeitungsauftrag durchläuft die lokalen und globalen Verarbeitungsphasen und generiert schließlich die Ausgabeverarbeitung files. Sie können andere Punktwolken laden und mit ihnen interagieren, während die Verarbeitung im Hintergrund läuft. Weitere Informationen finden Sie in der Ausgabe Files Abschnitt für weitere Informationen, wo die generierten files werden nach Abschluss der Verarbeitung gespeichert.
Die Schaltfläche „Wiederholen“ wird verfügbar, wenn während der Verarbeitung ein Fehler auftritt. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um zu versuchen, den aktuellen Auftrag ab dem letzten erfolgreichen s zu verarbeiten.tage.
3. Die resultierende Punktwolke wird dem untergeordneten Verzeichnis hinzugefügt, das im Rohscan-Ordner erstellt wurde.
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5.3.6 Schritt 6: View Ihre Punktwolke
1. Sobald Ihr Verarbeitungsauftrag abgeschlossen ist, zeigt das untere Panel die generierten files.
2. Klick View neben jedem generierten file um sie in die Viewzur Analyse oder weiteren Bearbeitung. Die folgenden Haupt files werden generiert: Vollständige Punktwolke Die Punktwolke mit dem vollständigen Satz an Datenpunkten. Die Ausgabe file Typ variiert je nach Profifile zur Generierung der Punktwolke verwendet. Die fileName enthält den Namen des Ausgabeordners mit der Ausgabe file Typ angehängt. Zum Beispielample: Output_laz1_4.laz, wobei die Ausgabe file Typ ist PointCloud LAZ (1.4) und die file befindet sich im Ordner „Output“. Subsampled point cloud Die Punktwolke, die eine Teilmenge von Punkten aus dem ursprünglichen Punktwolkendatensatz enthält (basierend auf Subsample Faktorwert in den Verarbeitungseinstellungen). Diese Ausgabe wird nur generiert, wenn Subsample Punktwolken ist in der Registerkarte Ausgabe des Bedienfelds Verarbeitungseinstellungen aktiviert. Flugbahn file Die Daten file Enthält die aufgezeichnete Bewegung oder den Pfad der Hovermap, als sie die Punktwolkendaten erfasste.
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5.4 Bereinigen Ihrer Punktwolke
Jeder Benutzer bereinigt seine Punktwolken etwas anders. Wir empfehlen den folgenden Prozess.
5.4.1 Schritt 1: Kopieren Sie Ihre Punktwolke file
Beginnen Sie mit der Erstellung einer Kopie Ihrer ursprünglichen Punktwolke fileDies wird die file Sie arbeiten in Emesent Aura.
5.4.2 Schritt 2: Öffnen in Emesent Aura
Öffnen Sie die Kopie file in Emesent Aura. Sie können dies auf drei Arten tun: · Klicken Sie im Menü oben links auf das Symbol „Projektmenü“ und wählen Sie im angezeigten Menü „Öffnen“. · Ziehen Sie Ihre file direkt in die viewPort. · Gehen Sie zur Registerkarte „Visualisieren“ und klicken Sie neben dem ausgewählten Abschnitt auf „Hinzufügen“.
5.4.3 Schritt 3: Machen Sie Ihre Punktwolke sichtbar
Damit Sie zu Bereinigungszwecken alle Punkte problemlos sehen können, empfehlen wir Folgendes: 1. Ändern Sie die Punktwolke in eine Volltonfarbe: a. Wählen Sie die Punktwolke aus, um ihr Kontextfenster anzuzeigen. b. Klicken Sie im Feld Farbskala auf Vollton. c. Wählen Sie im Abschnitt Füllfarbe eine Farbe für Ihre Punktwolke, die einen Kontrast zu Sepia (der Standardauswahlfarbe) bildet. Hinweis: Wenn Sie die Farbe der Punktwolke ändern, ändert sich automatisch gleichzeitig die Farbe des Begrenzungsrahmens. Dies ist nützlich, wenn Sie mehrere Punktwolken geöffnet haben. So können Sie die Ausdehnung jeder einzelnen Punktwolke sehen (vorausgesetzt, sie haben unterschiedliche Farben). 2. Ändern Sie die Hintergrundfarbe in eine Volltonfarbe: a. Klicken Sie in der oberen linken Ecke auf Einstellungen. b. Wechseln Sie im Dialogfeld Einstellungen zur Registerkarte Darstellung. c. Wählen Sie im Abschnitt Hintergrund die Option Vollton.
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d. Wählen Sie eine Farbe, die sich von der Farbe der Punktwolke abhebt. Wir empfehlen, bei der Bereinigung keinen schwarzen Hintergrund zu verwenden, da Punkte dadurch leichter übersehen werden können (insbesondere bei der Arbeit mit einer kolorierten Punktwolke).
e. Klicken Sie auf Speichern. 3. Ändern Sie die Punktgröße, sodass die Punkte gut sichtbar sind:
a. Gehen Sie zum Punktwolken-Bedienfeld. b. Legen Sie im Feld „Punktgröße“ den Wert auf 1 oder höher fest.
5.4.4 Schritt 4: Beginnen Sie mit einem kleinen Bereich
Wir empfehlen, immer nur kleine Bereiche Ihrer Punktwolke gleichzeitig zu bereinigen (insbesondere, wenn Sie Filter verwenden). Wenn Sie die gesamte Punktwolke auf einmal bereinigen, können Sie versehentlich Features entfernen, die Sie nicht entfernen wollten. Derzeit gibt es keine Rückgängig-Funktion zum Löschen.
1. Wählen Sie einen kleinen Bereich Ihrer Punktwolke aus. Befindet sich dieser Bereich an den Rändern Ihrer Punktwolke, stellen Sie sicher, dass er mindestens einen Teil der Hauptpunktwolke umfasst, nicht nur die Randpunkte. Dadurch erhält Aura eine bessere Vorstellung vom mittleren Abstand zwischen allen Punkten, nicht nur den Randpunkten. Wenn Sie nur die Punkte an den Rändern auswählen, kann dies Ihre Filterung verzerren.
Wenn Sie einen Bereich auswählen, wird eine Auswahl erstellt, die sich über die gesamte Punktwolke erstreckt. Das bedeutet, dass Ihre Auswahl auch Punkte umfasst, die hinter Ihrer sichtbaren Auswahl liegen, was möglicherweise nicht beabsichtigt ist. Wenn Sie in Ihren globalen Einstellungen den Perspektivmodus gewählt haben, erweitert sich die Form der Auswahl mit zunehmender Entfernung. Wenn Sie hingegen den orthogonalen Modus gewählt haben, bleibt die Form in der gesamten Punktwolke gleich.
2. Um Punkte zu finden, die möglicherweise weiter entfernt ausgewählt wurden, können Sie entweder: Navigieren Sie zur anderen Seite Ihrer Punktwolke, um zu überprüfen, ob nichts anderes ausgewählt wurde. Verwenden Sie die nahe Clipping-Ebene, um durch Bereiche Ihrer Punktwolke hindurchzusehen. Wechseln Sie dazu in das Menü „Einstellungen“ und ändern Sie den Wert im Feld „Nah-Clipping-Ebene“. Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert.
3. Verfeinern Sie Ihre Auswahl wie folgt: So fügen Sie Punkte hinzu: Umschalt + Auswählen So entfernen Sie Punkte: Strg + Auswählen So invertieren Sie Ihre Auswahl: Alt + Auswählen
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5.4.5 Schritt 5: Verwenden Sie den SOR-Filter
Wir empfehlen, den SOR-Filter für die erste Bereinigung zu verwenden, bevor Sie manuell Punkte entfernen. Dies ist eine gute Möglichkeit, die Ränder Ihres Scans zu bereinigen, wo normalerweise viel Rauschen vorhanden ist. Mit dem SOR-Filter können Sie Streupunkte und Rauschen in einer dichten Punktwolke entfernen. Dieser Filter berechnet die durchschnittliche Entfernung jedes Punkts von seinen Nachbarpunkten. Punkte, die weiter entfernt sind als die durchschnittliche Entfernung, werden dann verworfen. Alle Punkte außerhalb dieser Entfernung gelten als Ausreißer und können aus dem Datensatz entfernt werden. Möglicherweise müssen Sie mit den Einstellungen experimentieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Die automatische Filterung kann in den Verarbeitungsablauf integriert werden. Gehen Sie dazu zu den Verarbeitungseinstellungen. Aktivieren Sie im Abschnitt „Punktfilterung“ der Registerkarte „Allgemein“ die Reinigungsfilter, die während der Verarbeitung automatisch angewendet werden sollen.
Der Begrenzungsrahmen, der die größte Ausdehnung der Punkte in Ihrer Punktwolke anzeigt, wird beim Trimmen von Punkten nicht automatisch angepasst. Speichern Sie die Punktwolke zunächst und laden Sie sie dann neu, um den angepassten Begrenzungsrahmen anzuzeigen.
1. Nachdem Sie den zu reinigenden Bereich ausgewählt haben, gehen Sie zur Hauptsymbolleiste.
Wenn keine Auswahl getroffen wird, wird der Filter auf die gesamte aktuell ausgewählte Punktwolke angewendet. Der Filter ist deaktiviert, wenn auf der Registerkarte „Visualisieren“ mehrere Punktwolken ausgewählt sind.
2. Klicken Sie auf das Symbol Filter bereinigen und wählen Sie den SOR-Filter. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Statistische Ausreißerentfernung den zu verwendenden SOR-Filter aus. Weitere Informationen finden Sie im Hauptmenü.
Weitere Informationen zu den verschiedenen SOR-Filtern und den zugehörigen Einstellungen finden Sie im Abschnitt „Symbolleiste“. 4. Nachdem Sie die Einstellungen für den ausgewählten SOR-Filter konfiguriert haben, klicken Sie auf „OK“.
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5. Die für die Bereinigung ausgewählten Punkte werden in Sepiafarbe angezeigt. Wenn Sie mit der Auswahl zufrieden sind, löschen Sie diese Punkte.
6. Führen Sie den SOR-Filter im selben Bereich aus, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Der DBD-Filter ist nicht für die Punktwolkenbereinigung geeignet. Er eignet sich besser für die Vernetzung, da Sie effektiv nur Subsampling die Punktwolke durch Ausführen dieses Filters. Derzeit wird die Vernetzung in Emesent Aura nicht unterstützt.
5.4.6 Schritt 6: Führen Sie eine manuelle Bereinigung durch
Nachdem Sie die Filter für die erste Bereinigung verwendet haben, können Sie eine manuelle Bereinigung durchführen. Weitere Informationen zu den einzelnen Tools finden Sie im Abschnitt „Hauptsymbolleiste“.
Die Auswahlwerkzeuge in der Hauptsymbolleiste funktionieren über mehrere Punktwolken hinweg. Wenn Sie zwei Punktwolken gleichzeitig ausgewählt haben, können Sie in beiden Punkte auswählen. Um mehrere Punkte auszuwählen/abzuwählen files, halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie dann auf jedes file Sie auswählen oder die Auswahl aufheben möchten.
5.4.7 Schritt 7: Speichern
Klicken Sie im Projektmenü auf Speichern, um die Änderungen an der bestehenden file. Verwenden Sie Speichern unter, um eine Kopie Ihrer Punktwolke mit einem anderen Namen, Speicherort oder file Format.
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5.5 GCP-Workflow
Der Emesent Knowledge Base-Artikel „Arbeiten mit Punktwolken – GCP-Workflow“ führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten GCP-Workflow und enthält Links zum ergänzenden Video „Best Practice für automatisierte Bodenkontrollpunkte“.
5.6 Zusammenführungs-Workflow
Der Merge-Workflow von Aura verwendet einen SLAM-basierten Algorithmus, um mehrere Datensätze in einer einzigen, nahtlosen Punktwolkenausgabe zu verknüpfen. Das Zusammenführen mehrerer Punktwolken verbessert Effizienz, Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit, insbesondere bei komplexen Projekten mit mehreren Scans. Es gewährleistet außerdem eine konsistente Ausrichtung der Scandaten und führt zu einem qualitativ hochwertigen Ergebnis. Aura unterstützt das Zusammenführen einer Kombination aus georeferenzierten und nicht georeferenzierten Scans. Jeder Scan muss vor dem Zusammenführen einzeln verarbeitet werden. Der Zusammenführungsprozess gibt einzelne .laz-Dateien aus. files für jeden Scan. Diese files werden mit dem SLAM-Algorithmus ausgerichtet und gegebenenfalls georeferenziert. Die einzelnen .laz files können dann in Aura kombiniert werden, um eine einheitliche Punktwolke zu erzeugen. Die folgenden Schritte beschreiben den Zusammenführungs-Workflow in Aura.
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5.6.1 Vorbereitung auf die Zusammenführung
5.6.1.1 Überlappung sicherstellen
Bei der Erfassung müssen Sie eine angemessene Überlappung zwischen den Scans berücksichtigen, um ausreichend Informationen für die Ausrichtung zu erhalten. Als grobe Richtlinie gilt, dass sich ein Drittel jedes Datensatzes mit dem nächsten überlappt.
Sie können Fahrzeug-RTK-, Rucksack-RTK- und Nicht-RTK-Scans zusammenführen. RTK-Scans tragen dazu bei, die Ausrichtung von Nicht-RTK-Scans in Überlappungsbereichen zu verbessern.
5.6.1.2 Systemressourcen berücksichtigen
Obwohl es keine strikte Begrenzung für die Anzahl der files Sie ausrichten können, wird die Verarbeitungsnachfrage mit jedem hinzugefügten Datensatz steigen. Vermeiden Sie das Zusammenführen von Punktwolken files, die mehr als Ihren verfügbaren RAM belegen. Verwenden Sie Subsampführte Punktwolken zur Reduzierung der Rechenlast durch.
5.6.1.3 Scan-Anforderungen für das Zusammenführen
Vor dem Zusammenführen muss jeder Scan in Aura verarbeitet werden: · Georeferenzierte Scans (RTK): Müssen mit dem richtigen Gerät im Georeferenzierungsmodus in den Verarbeitungseinstellungen verarbeitet werden. Stellen Sie das Basiskoordinatenreferenzsystem so ein, dass es mit dem für RTK-Korrekturen verwendeten Koordinatensystem übereinstimmt. Georeferenzierung muss in den Verarbeitungseinstellungen aktiviert sein. · Nicht georeferenzierte Scans: Der Georeferenzierungsmodus muss in den Verarbeitungseinstellungen auf „Keine“ eingestellt sein. · RTK- und GCP-Scans von Drohnen: Können zusammengeführt werden, aber die Georeferenzierung bleibt nicht erhalten. Stellen Sie die Georeferenzierung vor dem Zusammenführen auf „Keine“. · Scans, die in Aura-Versionen vor 1.10 verarbeitet wurden:
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Bei nicht georeferenzierten Scans kann standardmäßig GPS verwendet werden. Diese Scans können in Aura 1.10 oder höher erneut verarbeitet werden, wobei die Georeferenzierung auf „Keine“ eingestellt sein muss. · Gemischte Scannermodelle: Das Zusammenführen von Scans, die mit verschiedenen Hovermap-Modellen (z. B. ST und ST-X) erfasst wurden, wird unterstützt. Stellen Sie jedoch sicher, dass kompatible Firmware- und Aura-Versionen verwendet wurden.
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5.6.2 Schritt 1. Konfigurieren Sie Ihren Merge-Job
1. Öffnen Sie Emesent Aura und klicken Sie oben links auf „Prozessscan“.
2. Wählen Sie im Bereich „Neuen Scanauftrag konfigurieren“ den Zusammenführungs-Workflow aus.
3. Klicken Sie auf „Datensätze hinzufügen“ und dann auf „Hinzufügen“ neben „Datensatzordner hinzufügen“. (z. B. ScanJob123) ScanJob123/Ausgabe/
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Wählen Sie nicht den Ausgabeordner. Stellen Sie sicher, dass Sie den Hauptscanordner auswählen. 4. Warten Sie, bis Aura die verfügbaren files.
5. Wiederholen Sie die Schritte 3, um alle Scans hinzuzufügen, die Sie zusammenführen möchten.
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5.6.3 Schritt 2: Wählen Sie eine Ausrichtungsbasis für Preview
Für alle Zusammenführungstypen (Nicht-georeferenzierte Scans, RTK, RTK + Nicht-RTK): · Im Alignment Preview File Wählen Sie in der Spalte einen beliebigen Scan aus, der als Ausrichtungsbasis verwendet werden soll. · Dies file wird für die Vorbehandlung verwendetview dient nur zu diesem Zweck und hat keinen Einfluss auf die endgültige Ausgabe. Falls verfügbar, verwendet Aura standardmäßig einen SubampLED-Version.
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5.6.4 Schritt 3: Konfigurieren von „Außerkraftsetzungen anwenden“ (optional)
Für alle Zusammenführungstypen (nicht georeferenzierte Scans, RTK, RTK + Nicht-RTK): · Konfigurieren Sie scanspezifische Einstellungen, z. B. das Definieren von Ausschlusszonen oder Trimmdaten.
Für RTK-Zusammenführungen und RTK + Nicht-RTK-Zusammenführungen: 1. Überprüfen Sie, ob den RTK-Scans die Georeferenzierungsmethode und der GNSS-Empfängertyp korrekt zugewiesen sind. Aura wendet diese automatisch an.
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5.6.5 Schritt 4: Referenzscan auswählen (optional)
Für nicht georeferenzierte Scans (Nicht-RTK): · Sie können einen Scan als Referenzscan auswählen. Dieser Scan wird an der Position fixiert und alle anderen Scans werden daran ausgerichtet.
Wenn kein Referenzscan ausgewählt ist, führt Aura eine paarweise Ausrichtung zwischen allen Punktwolken durch. Dies erhöht den Rechenaufwand und kann die Verarbeitungszeit verlängern.
Für RTK-Zusammenführungen und RTK + Nicht-RTK-Zusammenführungen: · Referenzscans werden für Zusammenführungen mit RTK-Scans unterstützt. Fahren Sie mit Schritt 5 fort.
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5.6.6 Schritt 5: Verarbeitungseinstellungen konfigurieren
Für alle Zusammenführungstypen (nicht georeferenzierte Scans, RTK, RTK + Nicht-RTK): 1. Definieren Sie den Speicherort und den Namen für die zusammengeführte Ausgabe.
1. Passen Sie die gewünschten Einstellungen mithilfe der allgemeinen Zusammenführungs- oder Ausgabeoptionen an, wie im Aura-Benutzerhandbuch, Abschnitt 3.3, Registerkarte „Prozess“, beschrieben.
Für RTK-Zusammenführungen und RTK + Nicht-RTK-Zusammenführungen:
1. Legen Sie die Verarbeitungseinstellungen fest: a. Legen Sie das Basiskoordinatenreferenzsystem so fest, dass es dem ursprünglichen horizontalen CRS entspricht, das während der Scan-Erfassung verwendet wurde (z. B. EPSG:4326 WGS 84). b. Um manuell eine vollständige PROJ-Zeichenfolge einzugeben, aktivieren Sie „Benutzerdefiniertes Basis-CRS“. c. Aktivieren Sie „Reprojektion“ (optional), wenn Sie die Ausgabe in ein anderes Koordinatensystem transformieren möchten. Definieren Sie das Zielkoordinatenreferenzsystem, indem Sie die gewünschten horizontalen und vertikalen CRS-Werte auswählen.
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5.6.7 Schritt 6: Mit der Ausrichtung fortfahren
Für nicht georeferenzierte Scans (Nicht-RTK) Zusammenführungen: · Fahren Sie mit Schritt 7 fort:view und manuell ausrichten.
Für RTK-Zusammenführungen und RTK + Nicht-RTK-Zusammenführungen: · Fahren Sie mit Schritt 7 fort:view und manuell ausrichten.
Für RTK-Zusammenführungen · Wenn die Einrichtung korrekt ist, benachrichtigt Sie Aura, dass keine manuelle Ausrichtung erforderlich ist und Sie die manuelle Ausrichtung überspringen und mit der Verarbeitung beginnen können.
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5.6.8 Schritt 7. Review und manuell ausrichten (falls erforderlich)
Der SLAM-Algorithmus von Aura nutzt überlappende Merkmale zwischen Scans, um eine Zusammenführung durchzuführen. Wenn die Georeferenzierung nicht verfügbar oder inkonsistent über Datensätze hinweg ist, ist eine manuelle Ausrichtung erforderlich, um eine erste Positionsschätzung zu erhalten. Dies reduziert die Drift und verbessert die Gesamtqualität der zusammengeführten Punktwolke.
In den folgenden Szenarien ist eine manuelle Ausrichtung erforderlich: · Zusammenführen von Scans ohne Georeferenzierung (z. B. Nicht-RTK) · Zusammenführen von georeferenzierten und nicht georeferenzierten Scans (z. B. RTK + Nicht-RTK)
Aura versucht, Scans auch dann zusammenzuführen, wenn sie horizontal oder vertikal falsch ausgerichtet sind. Dies kann zu einer verzerrten oder ungenauen Endausgabe führen. Überprüfen Sie immer die Ausrichtung, bevor Sie fortfahren.
1. Klicken Sie auf Scans laden, um alle ausgewählten Punktwolken in das viewJedem Scan wird automatisch eine eindeutige Farbe zugewiesen, um die Unterscheidung und Ausrichtung zu erleichtern. Um Datensätze zum aktuellen Zusammenführungsauftrag hinzuzufügen oder daraus zu entfernen, klicken Sie auf Ausgewählte Punktwolken bearbeiten.
2. Richten Sie die Scans manuell mit den Werkzeugen „Verschieben“ und „Drehen“ aus. Beginnen Sie mit Top View um Scans horizontal zu positionieren und zu drehen, dann wechseln Sie zu Front View um sie vertikal anzupassen.
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Abbildung 2: Horizontale Ausrichtung mithilfe der Werkzeuge „Verschieben“ und „Drehen“.
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Abbildung 3 Vertikal ausrichten mit „Verschieben“
Klicken Sie im Bereich „Neuen Scanauftrag konfigurieren“ auf „Scans neu laden“, um die Position eines Scans zurückzusetzen.
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Sie können nun mit der Verarbeitung beginnen. 1. Klicken Sie auf „Start“, um mit der Zusammenführung zu beginnen.
Schaltfläche „Start“ nicht sichtbar. Wenn die Schaltfläche „Start“ ausgeblendet ist, klicken Sie unten im Fenster auf das Feld „Neuen Scanauftrag konfigurieren“, um das Feld „Scan wird verarbeitet“ erneut zu öffnen und auf die Schaltfläche „Start“ zuzugreifen.
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5.6.9 Schritt 9. View und kombinieren Sie Ihre Datensätze
Sobald die Verarbeitung abgeschlossen ist, gibt Aura eine .laz-Datei aus file für jeden Scan. Diese files werden im in Schritt 1 angegebenen Verzeichnis gespeichert. Sie werden mit dem SLAM-Algorithmus ausgerichtet und gegebenenfalls georeferenziert. Sie können nun diese einzelnen .laz-Dateien kombinieren files innerhalb von Aura, um eine einheitliche Punktwolke zu erzeugen. Die Ausgaben werden gruppiert und im Bedienfeld „Zusammenführung abgeschlossen“ angezeigt.
1. Klick View unter dem Bedienfeld „Zusammenführung abgeschlossen“, um jeden Ausgabedatensatz einzeln zu überprüfen.
2. Minimieren Sie das Bedienfeld „Zusammenführung abgeschlossen“, um auf die Registerkarte „Visualisieren“ zuzugreifen.
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3. (Optional) Passen Sie die Farbe jeder Punktwolke auf der Registerkarte „Visualisieren“ an, um die Ausrichtung und Qualität der zusammengeführten Scans zu vergleichen und zu validieren.
4. Wählen Sie mehrere Datensätze aus, indem Sie die Umschalttaste gedrückt halten und auf jeden gewünschten Datensatz klicken.
5. Öffnen Sie das Menü „Projekt“ und wählen Sie „Speichern unter“, um den kombinierten Datensatz als einzelne Punktwolke zu speichern.
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5.6.10 So kombinieren Sie Datensätze zu einem späteren Zeitpunkt:
1. Navigieren Sie zur Registerkarte „Visualisieren“. 2. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um die zuvor verarbeitete .laz-Datei zu laden. files.
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3. Wiederholen Sie die obigen Schritte 3, um den kombinierten Datensatz zu vergleichen, zu validieren und zu speichern.
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5.6.11 (Nur RTK) View der kombinierte Genauigkeitsbericht
Nach der Verarbeitung einer RTK-Zusammenführung generiert jeder Scan einen CSV-Genauigkeitsbericht. Diese Berichte werden im Ausgabeordner jedes einzelnen Scans gespeichert. Um mehrere Berichte in Aura zu laden und einen kombinierten Genauigkeitsbericht zu generieren, führen Sie die folgenden Schritte aus.
1. Öffnen Sie das Menü „Zusammenführen abgeschlossen“ in Aura. Es wird nach der Verarbeitung automatisch angezeigt oder kann durch Klicken auf die Leiste „Zusammenführen abgeschlossen“ aufgerufen werden.
2. Klick View auf der rechten Seite eines beliebigen metrics.csv-Genauigkeitsberichts, um ihn zu öffnen.
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3. Klicken Sie im Berichtsfenster auf + CSV, um den Windows Explorer zu öffnen. Navigieren Sie dann zu den zusätzlichen CSV-Genauigkeitsberichten, die Sie einbeziehen möchten, und wählen Sie sie aus.
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4. Wählen Sie die Registerkarte Kombinierter Bericht, um view die zusammengeführten Genauigkeitsdaten.
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5.6.12 360-Grad-Bilder kolorieren und/oder extrahieren (optional)
Nach dem Zusammenführen können Sie Ihre Punktwolken mithilfe von Kamerabildern einfärben, indem Sie den Anweisungen im Aura-Benutzerhandbuch – Kolorierungs-Workflow folgen.
5.6.13 Zusammenfassung der Merge-Kompatibilität
Scan-Typ
Zusammenführen unterstützt
Fahrzeug- und Rucksack-RTK
Drohnen-RTK
GCP
Georeferenzierung bleibt nach der Zusammenführung erhalten
5.6.14 Fehlersuche
Ausgabe
Ursache
Lösung
Zusammengeführte RTK-Scans Überschreibungen anwenden wurde nicht verwendet sind nicht georeferenziert
Wählen Sie vor dem Zusammenführen von Scans mithilfe von „Überschreibungen anwenden“ einen Georeferenzierungsmodus aus.
RTK-Scans erfordern weiterhin eine manuelle Ausrichtung
Georeferenzierter Scan nicht als die Wählen Sie den RTK-Scan als die Ausrichtung
Vorview file
Vorview File (Satellitensymbol).
Aura erkennt meinen Scan nicht files
Falscher Ordner ausgewählt oder Scans nicht Wählen Sie den Offload-Ordner mit .bag files,
verarbeitet
nicht der Ausgabeordner
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5.7 Kolorierungs-Workflow
Mit der Kolorierungsfunktion von Emesent können Sie Ihre Punktwolken mit Echtfarben erweitern und so zusätzlichen Kontext für Visualisierung und Analyse bereitstellen. Die Kolorierung erfolgt durch die Zusammenführung der LiDAR-Scandaten von Hovermap mit einem Video, das von einer auf Hovermap montierten GoPro aufgenommen wurde. Der grundlegende Prozess der Kolorierung ist wie folgt.
5.7.1 Schritt 1: Erfassen Sie Ihre Daten
1. Weitere Informationen zum Einrichten Ihrer Hovermap und GoPro für die Kolorierung und kolorierungsspezifische Scantechniken finden Sie unter „Arbeiten mit Kolorierung“.
2. Überprüfen Sie, ob Sie über alles verfügen, was Sie zum Erstellen einer kolorierten Punktwolke benötigen: Einen aktualisierten Lizenz-Dongle mit einer gültigen Kolorierungslizenz. Ihren Hovermap-Scan-Ordner (mit Rohdaten aus der Hovermap). Ein GoPro-Video file (eine MP4 file im Scan-Ordner enthalten).
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5.7.2 Schritt 2: Konfigurieren Sie Ihren Scan-Auftrag
1. Öffnen Sie Emesent Aura. Stellen Sie sicher, dass Sie über eine aktive Colorize-Lizenz verfügen. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte „Prozess“ auf „Scan verarbeiten“. 3. Wählen Sie im Bereich „Neuen Scanauftrag konfigurieren“ den Colorize-Workflow aus.
4. Klicken Sie auf Datensatz hinzufügen.
Um einen Datensatz einzufärben, muss die Seriennummer der Kamera, mit der der Datensatz erstellt wurde, mit der Seriennummer in der Hovermap-Kalibrierung übereinstimmen. file. Suchen Sie im angezeigten Dialogfeld nach dem Ordner, der die zu kolorierende Punktwolke enthält. Stellen Sie sicher, dass der Scan verarbeitet wurde und die .mp4 file oder .360 file befindet sich im selben Verzeichnis. Wenn das Video file erkannt wird, erscheint es im Video file(s) Spalte (mehrere Video files werden angezeigt, wenn sie erkannt werden, abhängig von der Scandauer).
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5. Wenn im ausgewählten Scan-Ordner mehrere Ausgabeordner vorhanden sind, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Ausgabeordner und wählen Sie dann aus der Liste aus.
Darüber hinaus können Sie im Scan File Spalte ist standardmäßig die nicht georeferenzierte Ausgabe ausgewählt. Wenn Sie eine georeferenzierte Punktwolke einfärben möchten, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Scan file Wählen Sie dann die file beschriftet mit „Scan verarbeitet mit Orientierungspunkten“.
6. Nachdem Sie die zu kolorierende Punktwolke ausgewählt haben, klicken Sie auf Speichern. 7. Geben Sie im Feld Speicherort den gewünschten Namen für den Ausgabeordner ein. Emesent Aura erstellt
Dieser Ordner, in dem alle verarbeiteten Ergebnisse und Daten gespeichert sind, ist ein untergeordnetes Verzeichnis innerhalb des Ordners mit den Rohpunktwolken.
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8. Wählen Sie das Verarbeitungsprogrammfile zu verwenden. Siehe Processing Profiles Abschnitt für weitere Informationen darüber, welche profiles zu verwenden und wie man ein benutzerdefiniertes Pro erstelltfile.
9. Definieren Sie die Farbeinstellungen. Anweisungen zum Erstellen Ihrer eigenen Bildmaske finden Sie im Abschnitt „Erstellen einer benutzerdefinierten Maske“.
5.7.3 Schritt 3: Verarbeitung starten
1. Klicken Sie auf „Start“, um die Verarbeitung zu starten. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Fortschritt der Verarbeitung an. Zusätzlich wird rechts die verstrichene Zeit angezeigt.
2. Klicken Sie bei der entsprechenden Aufforderung auf „Neuview Rahmen.
3. Im file Löschen Sie im Explorer-Fenster manuell alle unerwünschten Frames aus Ihrem Video. 4. Kehren Sie nach dem Entfernen der unerwünschten Frames zu Emesent Aura zurück und klicken Sie auf „Fortsetzen“.
Wenn während der Verarbeitung ein Fehler auftritt, wird die Schaltfläche „Wiederholen“ verfügbar. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um zu versuchen, den aktuellen Auftrag ab dem letzten erfolgreichen s zu verarbeiten.tage.
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5.7.4 Schritt 4: View Ihre endgültige Ausgabe
1. Sobald die Verarbeitung abgeschlossen ist, klicken Sie auf Ordner öffnen, um view den Ausgabeordner oder View um Ihre kolorierte Punktwolke im ViewHafen.
2. Klicken Sie auf Schließen, um die Scan-Informationen aus dem Verarbeitungsbereich zu entfernen. 3. Die bei der Kolorierung verwendeten Bildrahmen können mit der kolorierten Punktwolke exportiert werden. Sie
finden Sie im Intermediate files > frame_extraction > frames Ordner. Dieser Ordner enthält auch 3 CSV files mit Pose-Informationen in Formaten, die mit dem Export nach Pointerra, Cintoo, Bentley und Prevu3D kompatibel sind.
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5.7.5 Wie färbe ich eine zusammengeführte Punktwolke ein?
Das Kolorieren eines zusammengeführten Datensatzes umfasst zunächst das Zusammenführen der Datensätze und anschließend das Kolorieren jedes einzelnen Scans als separaten Kolorierungsverarbeitungsauftrag, wie im folgenden Diagramm dargestellt.
Nachfolgend finden Sie die Schritte zum Kolorieren eines zusammengeführten Datensatzes: 1. Führen Sie den Datensatz zusammen, indem Sie den Zusammenführungs-Workflow befolgen, bevor Sie mit der Kolorierung beginnen. 2. Wählen Sie den Kolorierungs-Workflow im Verarbeitungsbereich. 3. Fügen Sie den Scan-Ordner hinzu, der die Ausgabe des zusammengeführten Datensatzes enthält. 4. Legen Sie den zusammengeführten Ausgabeordner als Ihren Scan-Ordner fest.
5. Wählen Sie den ersten Scan file kolorieren.
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6. Wählen Sie das Video aus files, die dem ausgewählten Scan entsprechen file.
7. Speichern Sie die Konfiguration. 8. Passen Sie die Verarbeitungseinstellungen nach Bedarf an, indem Sie dem Leitfaden zum Kolorierungs-Workflow folgen. 9. Starten Sie die Verarbeitung. 10. Wiederholen Sie die Schritte 5 für jeden weiteren Scan file, Auswahl des entsprechenden Scan- und Video files für
jede.
5.8 Arbeitsablauf zum Extrahieren von 360-Grad-Bildern
Das Plug-and-Play-360-Grad-Kamerazubehör für Hovermap ermöglicht in Kombination mit der nahtlosen Verarbeitung in Aura die einfache Aufnahme, Registrierung und den Export von 360-Grad-Panoramabildern. Anweisungen finden Sie im Knowledge Base-Artikel: 360-Grad-Panoramabild-Handbuch (einschließlich Video).
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5.9 Filtern bewegter Objekte
Die Identifizierung bewegter Objekte in einer Punktwolke erfolgt durch die Schätzung statistischer Werte für Punkte basierend auf ihrer zeitlichen und räumlichen Beziehung zu ihrer Umgebung. Diese Werte liefern ein quantitatives Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Punkt zu einem bewegten Objekt gehört. Dadurch kann der Filter für bewegte Objekte zwischen dynamischen und statischen Elementen in der Punktwolke unterscheiden. Diese Funktion kann als Bereinigungsfilter auf Ihre Punktwolke angewendet oder über die Verarbeitungseinstellungen im Rahmen des Verarbeitungsworkflows von Emesent Aura aktiviert werden.
5.9.1 Verwenden des Filters für bewegte Objekte
1. Laden Sie Ihre Punktwolke mit einer der folgenden Optionen:
· Klicken Sie im Menü oben links auf das Symbol „Projektmenü“ und wählen Sie im Popup-Menü „Öffnen“. · Ziehen Sie Ihre file direkt in die ViewPort. · Gehen Sie zur Registerkarte „Visualisieren“ und klicken Sie dann neben dem Abschnitt „Punktwolken“ auf „Hinzufügen“. 2. Klicken Sie in der Hauptsymbolleiste auf das Symbol „Filter bereinigen“ und wählen Sie dann den Filter „Bewegtes Objekt“ aus.
3. Konfigurieren Sie im Dialogfeld „Filter für bewegte Objekte“ die folgenden Parameter nach Bedarf.
· Bewegungsstufe: Erkennt Bewegungen in 5-Sekunden-Intervallen. Je höher der Wert, desto weniger Bewegungspunkte werden ausgewählt.
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· Distanz: Die maximale Distanz zur Wiederherstellung von Fixpunkten. Je höher der Wert, desto mehr Punkte bleiben erhalten. Für die meisten Scans wird ein Wert von 1 bis 2 cm empfohlen.
4. Wählen Sie unter „Punkte außerhalb“ aus, ob die Punkte außerhalb gelöscht oder nur ausgewählt werden sollen. Wenn Sie „Auswählen“ wählen, werden die ausgewählten Punkte in Sepia/Grau angezeigt.
Sobald die Punkte ausgewählt sind, müssen Sie beim erneuten Ausführen des Filters die Punkte durch Drücken der ESC-Taste löschen. Der Algorithmus berücksichtigt die gesamte Wolke nur, wenn keine Punkte ausgewählt sind.
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5. Wenn Sie mit der Auswahl zufrieden sind, drücken Sie die ENTF-Taste auf Ihrer Tastatur, um die Punkte zu entfernen.
5.9.2 Bewegungsfilterung aus den Verarbeitungseinstellungen anwenden
Der Filter kann auch durch Aktivieren der Bewegungsfilterung auf der Registerkarte „Allgemein“ in den Verarbeitungseinstellungen aufgerufen werden. Der Filter verwendet standardmäßig Einstellungen basierend auf dem Profile und erkannte Hardware im Rohscan-Verzeichnis.
· Der Filter ist standardmäßig deaktiviert, um zu vermeiden, dass einige wichtige Funktionen mit Standardschwellenwerten, einschließlich GCP-Datenträgern, versehentlich entfernt werden, wenn diese nicht gut gescannt werden.
· Eine aggressive Einstellung kann zu „Löchern“ auf Objektoberflächen in der resultierenden Punktwolke führen.
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5.10 Erstellen einer benutzerdefinierten Maske
Bei der Verarbeitung eines Datensatzes mit 360-Grad-Videos zur Bildextraktion oder -kolorierung ist das Anwenden einer Maske auf die extrahierten Frames einer der wichtigsten Schritte. Dies liegt daran, dass der Frame Bereiche enthalten kann, die Sie nicht anzeigen möchten. Emesent Aura wird mit mehreren vordefinierten Masken geliefert, die Sie für diesen Zweck verwenden können. Sie können aber auch Ihre eigene Maske erstellen, falls keine für Ihren Datensatz geeignet ist. So erstellen Sie eine eigene Maske: Der folgende Vorgang wird anhand von GIMP (einer kostenlos herunterladbaren Bearbeitungssoftware) demonstriert. Sie können jedoch auch jede Bildbearbeitungssoftware von Drittanbietern verwenden, da die hier beschriebenen Techniken plattformübergreifend anwendbar sind.
1. Führen Sie einen Workflow zum Extrahieren von 360-Grad-Bildern mit deaktivierter Bildmaskierung aus.
Bei großen Videos empfiehlt es sich, die Bildextraktion einmalig auf einer kleinen Datenmenge durchzuführen. Dies erreichen Sie durch die Einstellung eines hohen Frame-Extraktionsintervalls (z. B. Abstand: 20 und Winkel: 90) oder einer niedrigen Videozeit-Endeinstellung (z. B. 10 Sekunden). Für Aura 1.5 und frühere Versionen können Sie auch ein Frame-Intervall von 250 verwenden.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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2. Navigieren Sie zum Ordner mit den extrahierten Frames, sobald der Frame-Extraktionsprozess abgeschlossen ist. 3. Wählen Sie einen Frame aus, für den Sie eine Maske erstellen möchten, und öffnen Sie ihn in GIMP.
4. Passen Sie die Anzeige an, um sicherzustellen, dass das Bild richtig auf Ihren Bildschirm passt.
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5. Beginnen Sie mit einer vorhandenen Maske, anstatt eine neue zu erstellen. Öffnen Sie den Ordner mit den vordefinierten Masken, indem Sie zu Programm Files > Aura > Aura> Plugins > EmtProcessWorkflows > Inhalt > ProcessWorkflows > ImageMasks.
6. Wählen Sie eine passende Maske aus dem Ordner „Colorise“ oder „FrameExtract“ aus und ziehen Sie diese Maske auf Ihr aktuelles Bild in GIMP. Sie wird als neue Ebene angezeigt.
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Revision: 3.4
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7. Verwenden Sie das Fuzzy-Auswahlwerkzeug (auch bekannt als Zauberstab) und klicken Sie auf den schwarzen Bereich der Maskenebene, um ihn auszuwählen.
8. Im Ebenenbedienfeld rechts werden alle Ebenen des Bildes als Miniaturansichten angezeigt. Die oberste Ebene in der Liste ist die erste sichtbare. Klicke auf das Augensymbol vor der Maskenebene, um die Maske auszublenden.
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Revision: 3.4
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Beachten Sie, dass der ausgewählte Maskenbereich über dem Bild sichtbar ist.
9. Verwenden Sie das Freie Auswahl-Werkzeug, um der Maske nach Bedarf Bereiche hinzuzufügen oder zu verfeinern. Drücken Sie die Eingabetaste, um den Bereich zur aktuellen Auswahl hinzuzufügen.
Stellen Sie sicher, dass der Modus auf „Zur aktuellen Auswahl hinzufügen“ eingestellt ist. Klicken Sie dazu auf das zweite Modussymbol oder halten Sie während der Auswahl die Umschalttaste gedrückt.
10. Halten Sie den Frames-Ordner griffbereit und fügen Sie bei Bedarf weitere Frames hinzu.view Bei jedem hinzugefügten Rahmen wird die Maske angepasst, um eine angemessene Abdeckung sicherzustellen, insbesondere um schwierige Bereiche wie Hände oder Kabel.
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Revision: 3.4
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11. Stellen Sie sicher, dass die aktive Hintergrundfarbe auf Schwarz eingestellt ist.
12. Wenn Sie mit der Maske zufrieden sind, gehen Sie zum Ebenenbedienfeld und wählen Sie die Basisebene mit dem extrahierten Bild aus.
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13. Drücken Sie die Entf-Taste auf Ihrer Tastatur.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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14. Gehen Sie zu „Auswahl“ > „Invertieren“ und drücken Sie erneut die Entf-Taste. Das gesamte Bild ist nun schwarz.
15. Klicken Sie auf das Füllwerkzeug. Stellen Sie sicher, dass die aktive Vordergrundfarbe Weiß ist.
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16. Klicken Sie auf den oberen Bereich, um ihn mit der aktiven Vordergrundfarbe (Weiß) zu füllen.
17. Gehen Sie zu File > Exportieren als. Speichern Sie die Maske im PNG-Format, um die mit JPG verbundenen verlustbehafteten Komprimierungsprobleme zu vermeiden files.
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18. Klicken Sie auf Exportieren.
Wenn Sie Emesent Aura Version 1.5 oder früher verwenden, ändern Sie das Pixelformat in 8bpc RGB. 19. Schließen Sie GIMP und kehren Sie zu Emesent Aura zurück.
So fügen Sie die benutzerdefinierte Maske in Aura hinzu: 1. Führen Sie erneut einen Workflow zum Kolorieren oder Extrahieren von 360-Grad-Bildern aus. 2. Klicken Sie auf „Verarbeitungseinstellungen“. 3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte „360-Grad-Bilder kolorieren oder extrahieren“ die Bildmaskierung.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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4. Klicken Sie in der Maskenvorlage auf das Symbol +. 5. Geben Sie einen Namen für die benutzerdefinierte Maske ein, klicken Sie auf „Erstellen“ und suchen Sie dann nach der neu erstellten Maske.
6. Klicken Sie auf Speichern, um das Hinzufügen der benutzerdefinierten Maske zu Emesent Aura abzuschließen.
Erscheinungsdatum: 22. April 2025
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5.11 Neuprojektion Ihrer Punktwolke
Die Reprojektion in Emesent Aura ist ein automatisierter Workflow, der die Verarbeitung von RTK-Scans mit den korrekten Koordinaten ermöglicht. Dazu wählen Sie einfach das Zielkoordinatenreferenzsystem (horizontal) aus und konvertieren die ellipsoide Höhe mithilfe eines GEOID-Modells (vertikal) in eine orthometrische Höhe. Dies kann über die Verarbeitungseinstellungen bei der Verarbeitung von Rohdaten oder über die Option „Reprojektion exportieren“ im Menü „Projekt“ beim Exportieren einer georeferenzierten Punktwolke erfolgen.
5.11.1 Verarbeitung und Neuprojektion von Rohdaten der Punktwolke
1. Öffnen Sie Emesent Aura und klicken Sie auf der Registerkarte „Prozess“ auf
Dokumente / Ressourcen
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Emesent Aura Point Cloud Processing Software [pdf] Benutzerhandbuch Aura Punktwolken-Verarbeitungssoftware, Aura, Punktwolken-Verarbeitungssoftware, Cloud-Verarbeitungssoftware, Verarbeitungssoftware, Software |
