ime-Logoime logo1MCF-LW06485
Bedienungsanleitung

Wichtige Sicherheitshinweise

Lesen Sie dieses Handbuch, bevor Sie versuchen, das Gerät zu installieren! Die Nichtbeachtung der in diesem Handbuch enthaltenen Empfehlungen kann gefährlich sein oder gegen das Gesetz verstoßen. Der Hersteller haftet nicht für Verluste oder Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anweisungen dieser Bedienungsanleitung entstehen.

  • Nicht zerlegen oder in irgendeiner Weise modifizieren.
  • Vermeiden Sie mechanische Belastungen
  • Verwenden Sie keine Reinigungsmittel oder Alkohol, um das Gerät zu reinigen.

Entsorgungsinformationen für Benutzer

Mülleimersymbol Gemäß und gemäß Artikel 14 der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) und gemäß und gemäß Artikel 20 der Richtlinie 2013/56/EU der Europäischen Parlament über Batterien und Akkumulatoren und Altbatterien.
Das auf dem Gerät abgebildete Strichmännchen-Symbol weist darauf hin, dass das Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer getrennt vom übrigen Abfall gesammelt werden muss.
Bitte beachten Sie, dass die Lithiumbatterien aus dem Gerät entfernt und separat entsorgt werden müssen, bevor es als Abfall abgegeben wird. Beachten Sie zum Entfernen der Batterien die Angaben in der Bedienungsanleitung. Weitere Informationen und Hinweise zur Entsorgung erhalten Sie bei den zertifizierten Entsorgungsdienstleistern.

Beschreibung

Dieses Gerät kann mit jedem Modbus RTU RS485-Gerät verbunden werden, um über die LoRaWAN®-Plattform jedes Register des angeschlossenen Geräts zu lesen und zu schreiben (bis zu 31 Slaves oder 512 Byte Daten pro Nachricht). Die Konfiguration erfolgt ganz einfach über eine Konfigurationsdatei, die über USB oder mit Downlinks auf die Schnittstelle hochgeladen wird.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 1

MCF-LW06485 ist mit DIN-Schienenoption (MCF-DIN105) erhältlich:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 2

Überview

2.1 Technische Daten

  • CPU Cortex M4
  • Echtzeituhr
  • EEProm 32 KB
  • Flash 1MB
  • Verschlüsselung AES 128-Bit
  • Wiederaufladbarer LiPo-Akku mit 800 mAh
  • LoRaWAN®-Stack der Klasse C EU868, AS923, AU915, US915
  • Modbus RTU RS485
  • Integrierte Abschluss- und Polarisationswiderstände
  • USB für unterwegs
  • IoT-Knoten-Setup und Firmware-Upgrade über die USB-Schnittstelle
  • Stromversorgung 10÷36Vdc
  • Lagertemperaturbereich -20°C ÷ +80°C
  • Arbeitstemperaturbereich -10°C ÷ +70°C
  • Abmessungen L x HXP: 81 x 60 x 24 mm

Installation

3.1 Anschluss
3.1.1 Anschluss als Stand-Alone-Gerät
Bitte beachten Sie folgende Anschlüsse:
Modbus-Datenleitungen:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 3

Stift Name Beschreibung
J3.7 IO5 Modbus A (+)
J3.8 IO6 Modbus B (-)

Stromversorgung:

Stift Name Beschreibung
J2.1 Vdc Positiver Spannungsversorgungsbereich [10-36 VDC]
J2.2 Masse Negative Stromversorgung

Die Stromversorgung kann auch über USB erfolgen.
3.1.3 Terminierung/Polarisierung

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 5

  • Dip1 EIN/AUS = 120 OHM Terminierung auf Modbus EINGESETZT/NICHT EINGESETZT
  • Dip2 EIN/AUS = Modbus B Leitungspolarisation EINGESETZT/NICHT EINGESETZT*
  • Dip3 EIN/AUS = Modbus A Leitungspolarisation EINGESETZT/NICHT EINGESETZT*

*Polarisierungen sind nur verfügbar, wenn MCF-LW06485 mit 10-36 VDC versorgt wird. Bitte beachten Sie, dass Dip2 und Dip3 denselben Status haben müssen.
3.1.4 Antenne
Die magnetische Antenne muss auf einem Metallkörper positioniert werden. Sie sollte vorzugsweise vertikal und mindestens 30 cm von anderen Metallkörpern entfernt sein. Die Installation muss an einem Ort erfolgen, an dem die LoRaWAN®-Signalabdeckung gut ist (SF=7 optimal, SF=12 schwach). Verwenden Sie den mitgelieferten Clip, um den Antennenanschluss an Ort und Stelle zu halten, wie auf dem Bild:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 53.2 Konfiguration
Um den Sensor einzusetzen, verwenden Sie LoRaWEB Online-Tool zum Einrichten von LoRaWAN®-Anmeldeinformationen und anderen Einstellungen (nur für Windows® verfügbar):
LoRa WEB Tool (iot.mcf88.cloud/LoRaWeb).
Bevor Sie das Gerät zum ersten Mal anschließen, installieren Sie bitte LoRaBridge-Anwendungen und -Treiber: https://iot.mcf88.cloud/LoRaWeb/#/download
Validieren Sie Ihre Einstellungen, indem Sie die Daten nach dem Schreiben lesen.
enginko stellt nach kostenloser Registrierung Benutzerhandbücher, Javascript exampDateien, Downlink-Generator, Uplink-Decoder, Firmware-Updates und verschiedene Tools:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 7

3.3 Systemgeführt

LoRaWAN® nicht konfiguriert ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Symbol Langsames Blinken
Beitritt ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - icon1 Schnelles Blinken
Versendung ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - icon2 Schnelles Blinken
Empfang ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - icon3 Schnelles Blinken
Gleichgewichtszustand ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - icon3 Behoben
Datenfehler ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - icon4 2 Sekunden blinken
Verbindungsfehler ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - icon4 Blinkt 1 Sekunde

3.4 Firmware-Update
Neue Firmware-Datei (.exe) auf dem PC speichern, Datei ausführen, USB-FW-Port auswählen und Update starten:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 8

und auf die Endmeldung warten.

Aufstellen

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 9

4.1 Zeitraum
Die Periode ist das Intervall (in Minuten) zwischen einer Messung und der nächsten. Der Sensor sendet bei jeder Übertragung eine Messung. Der Wert kann zwischen 15 und 65535 Minuten liegen (Standard: 30 Minuten). Das Periodenintervall kann mit der App oder mit einem Downlink-Befehl eingestellt werden.
4.2 Modbus-Einstellungen
4.2.1 Einstellungen für die serielle Schnittstelle

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 10

Baudrate [bps]: Stellen Sie die Baudrate für die serielle Schnittstelle ein (Standard = aus).
Parität: Stellen Sie die Modbus-Frame-Parität ein.
Notiz: beim Speichern dieser Parameter fragt das System, ob Sie nur speichern oder die Modbus-Konfigurationsdatei speichern und laden möchten.
4.2.2 Registerkartenkonfiguration
Die Grundkonfiguration erfolgt über eine XLS-Datei, die für jede Zeile die Parameter der zu lesenden oder zu schreibenden Register enthält.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 11

Die Vorlagendatei kann hier heruntergeladen werden:
Modbus-Konfigurationsdateivorlage
File können über USB hochgeladen oder mit LoRaWAN®-Downloads gesendet werden.
Aufgrund der Funkvorschriften kann die Datenmenge, die die Schnittstelle innerhalb einer bestimmten Zeitspanne senden kann, variieren und hängt auch vom Arbeitszyklus, dem Spreizfaktor und der Datenrate ab.
Zum BeispielampDas heißt, mit dem EU868-Band kann der MCF-LW06485 von 1 KB (SF = 12) bis 30 KB (SF = 7) senden.
jede Stunde. Bei periodischer Übertragung müssen Sie den Ablesezeitraum in Bezug auf die Datenmenge einstellen, die Sie bei jeder Ablesung von den Slaves senden müssen.
4.2.3 Konfigurationsdateiformat
Bezeichnung: mnemotechnische Bezeichnung des Registers.
Modbus-Adresse: Slave-Adresse (ausgedrückt als Dezimalwert) Modbus-Funktion:

Funktionscode 1 Registertyp
1 Spule lesen
2 Diskrete Eingabe lesen
3 Lese Holding-Register
4 Eingaberegister lesen
5 Schreiben Sie Singlecoil
Funktionscode Registertyp
6 Schreiben in ein einzelnes Halteregister
15 Schreiben Sie mehrere Spulen
16 Schreiben in mehrere Halteregister

Dez.-Adresse: Startadresse des Registers (ausgedrückt als Dezimalwert), ohne Offset.
Notiz: Bitte überprüfen Sie die Modbus-Adressierung
Modbus-Länge: Länge (in Worten) des zu lesenden oder zu schreibenden Registers
Daten: Beim Schreibbefehl handelt es sich bei den zu schreibenden Daten um als Zeichenfolge formatierte Hexadezimalwerte.
Baudrate (bps): Baudrate der seriellen Leitung, nur erforderlich, wenn sie von den Einstellungen in LoRa abweichtWEB. Erlaubte Werte: 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600, 115200.
Parität/Stopp: serielle Leitungsparität/Stopp, nur erforderlich, wenn sie von den Einstellungen in LoRa abweichtWEB.
Zulässige Werte: 8-n-1, 8-n-2, 8-e-1, 8- o -1 für keine, gerade oder ungerade
Examples: Lesen eines 2-Byte-Halteregisters, beginnend bei Adresse 10001 von Slave 1

Etikett Modbus-Adresse Modbus-Funktion Dez Adresse Modbus-Länge Daten Baudrate (Bit/s) Parität/Stopp
Eingangsstatus 1 3 10001 1

Schreiben eines 2-Byte-Halteregisters (mit Wert 1000h), beginnend bei Adresse 53 von Slave 2:

Etikett Modbus-Adresse Modbus-Funktion Dez Adresse Modbus-Länge Daten Baudrate (bps) Parität/Stopp
Analogausgang 1 2 6 53 1 1000

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 12

MODBUS-zu-Downlink-Konverter: Konvertieren Sie die XLS-Konfigurationsdatei in eine oder mehrere Downlink-Nutzdaten, die stattdessen über den USB-Anschluss an das Gerät gesendet werden sollen.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 13

Temporärer Downlink: die Konfigurationsdatei wird ausgeführt und anschließend verworfen.
Konfiguration Downlink: Die Konfigurationsdatei wird im Speicher gespeichert und regelmäßig ausgeführt.
4.3 Weitere Einstellungen
Verzögerung beim Lesen [ms]: Verzögerung zwischen dem Lesen eines Modbus-Registers und dem anderen (Standard = 0).
Sommerzeit: eingestellt, um die Sommerzeit zu ändern (Standard: keine).
Zeitsynchronisations-Uplink: eingestellt, um die Zeitsynchronisierungsanforderung zu deaktivieren (Standard: aktiviert).
Normalerweise fragt der Sensor bei jedem Einschalten (Uplink beginnend mit 01) oder einmal pro Woche nach einer Zeitsynchronisierung. Wenn keine oder falsche Antwort erhalten wird, wird es nach 1 Woche erneut versucht.
Bei unsachgemäßer Handhabung kann es zu unnötigem Datenverkehr im Netzwerk kommen.
Bitte überprüfen Sie Kapitel 2.1 DATENRAHMENFORMAT.

Bestätigte Uplinks:
für unbestätigte Uplinks gesetzt (Standard: bestätigter Uplink).
Einzelner Beitritt/Tag: eingestellt, um nur einen Beitritt pro Tag zuzulassen (Standard: Mehrfachbeitritt erlaubt).
LED-Funktionsweise: Stellen Sie „OFF“ ein, um die Diagnose-LED auszuschalten.
USB: Interne Verwendung.

Diagnostik

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 14

Drücken Sie „Prüfen“, um die korrekte Kommunikation zwischen der LoRaWAN®-Schnittstelle und dem/den Slave(s) zu überprüfen.

LoRaWAN-Netzwerk

Der Sensor entspricht der LoRaWAN®-Spezifikation 1.0.2, Region 1.0.2b.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 15

6.1 Aktivierung
Das Gerät unterstützt die folgenden Aktivierungen in einem LoRaWAN®-Netzwerk:

  1. NONE: Sensor nicht aktiviert
  2. OTAA: die JoinEUI und der AppKey nicht gesetzt, müssen auf das Gerät geschrieben werden;
  3. OTAA MCF88: Aktivierung über Funk, fixe Schlüssel: JoinEUI = 904e915000000002, AppKey auf Anfrage;
  4. OTAA ENGINKO: Over-the-Air-Aktivierung, fixe Schlüssel: JoinEUI = 904e915000000002, AppKey auf Anfrage;
  5. ABP: erfordert das Schreiben auf das Gerät von NwkSkey, AppSkey, DevAddr.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 16

Das Gerät wird werkseitig im Modus NONE aktiviert. Auf Anfrage können Geräte bereits aktiviert ausgeliefert werden.
Hinweis: In OTAA ist der AppKey schreibgeschützt. Beim Lesen bleibt das Feld immer leer, auch wenn es festgelegt ist.
6.2 Weitere Einstellungen
Netzwerkeinstellungen: Bitte behalten Sie die Einstellung „Beliebig“ bei. Ändern Sie sie nur, wenn das Objenious-Netzwerk verwendet wird (Standard: beliebig).
Netzwerktyp: Das LoRa-Synchronisierungswort kann als „privat“ (0x12) statt „öffentlich“ (0x34) eingestellt werden, aber der NS muss entsprechend eingestellt werden (Standard: öffentlich).
Band: Wählen Sie die richtigen LoRaWAN®-Bandeinstellungen entsprechend den Länderanforderungen.

Passwörter

Das Gerät kann durch Passwörter geschützt werden, um zu verhindern, dass unbefugte Personen Daten lesen oder Parameter ändern.
Standardmäßig sind Passwörter gleich 0.
Zulässige Werte reichen von 0 bis 999999999 (nur Zahlen).
Um die Passwörter zu ändern, stellen Sie die neuen Werte mit LoRa einWEB:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 17

Sobald die Passwörter festgelegt sind, erhalten Sie Zugriff über LoRaWEB Stellen Sie am Sensor die richtigen Werte ein, bevor Sie diese vom Gerät ablesen:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 18

Um den Sensor auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen und die Passwörter zurückzusetzen, muss ein Reset-Code bei enginko angefordert werden (bitte geben Sie die DevEUI des Sensors an, wenn Sie diesen Code anfordern).

Allgemeine Konfigurationsdatei

Mit LoRaWEB ist es möglich, das Gerät mithilfe einer XML-Datei zu konfigurieren, anstatt die Parameter manuell anzupassen (Details zum Dateiformat erhalten Sie bei enginko). Dies ist insbesondere bei der Konfiguration mehrerer Geräte sehr nützlich.
Mit der Schaltfläche „Speichern“ wird eine XML-Datei mit der aktuellen Konfiguration des Sensors generiert. Dies ist nützlich, um die Konfiguration zu speichern, zu klonen oder bei Bedarf an den Support von enginko zu senden.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 19

8.1 Mehrgerätekonfiguration
Mit LoRaWEB ist es möglich, viele Geräte auf einfache Weise zu konfigurieren.
Für die Mehrfachkonfiguration wird mindestens eine XML-Datei mit den festzulegenden Parametern benötigt.
Die Einstellungen dieser Datei werden auf alle Sensoren angewendet.
Mit einer zusätzlichen XLS-Datei ist es möglich, basierend auf DevEUI, verschiedene LoRa-Konfigurationsparameter (Aktivierungstyp, AppKey, AppEUI, NetKey, DevAddress, Band, Private Option) für jeden Sensor zu laden.
XLS ist gegenüber XML vorherrschend. Wenn also beide Dateien aktiviert sind und die DevEUI des Geräts mit einer der DevEUIs in der XLS-Datei übereinstimmt, werden die LoRa-Parameter von dieser Datei aus festgelegt. Diese Konfiguration kann in den Einstellungen vorgenommen werden:

  • Verwendung der allgemeinen Konfiguration per Datei;
  • Verwendung der spezifischen Konfiguration per Datei.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 20

Nutzlast
Payload-Beschreibungen, Uplink- und Downlink-Formate und verfügbare Befehle finden Sie in diesem Dokument:
DATENRAHMEN-FORMAT
Bestellcode

Code Beschreibung
MCF-LW06485 ModBus RTU RS485 zu LoRaWAN® Schnittstelle EU863-870
MCF-LW06485-AS ModBus RTU RS485 zu LoRaWAN®-Schnittstelle AS920-925
MCF-LW06485-US ModBus RTU RS485 zu LoRaWAN®-Schnittstelle US902-928
MCF-LW06485-AU ModBus RTU RS485 zu LoRaWAN®-Schnittstelle AU915-928

Payload-Beschreibungen, Uplink- und Downlink-Formate und verfügbare Befehle finden Sie in diesem Dokument:
DATENRAHMEN-FORMAT

Modbus überview

11.1 Modbus RTU Grundlagen
Modbus RTU basiert auf einem RS485-Bus: TIA/EIA-485 (RS-485) ist eine einzelne differenzielle symmetrische Leitung (Halbduplex).
Es bietet eine robuste Kommunikationsschnittstelle, die von Natur aus rauschtolerant ist, da sie differenzielle und keine erdbezogenen Signale verwendet.
Es lässt sich kostengünstig installieren und die Verkabelung ist einfach: ein einzelnes Kabelpaar plus ein Erdungskabel. Bis zu 32 Geräte können in einem Netzwerk in Reihe geschaltet werden.
11.2 Modbus RTU Grundlagen: Abschlusswiderstände
Um Signalreflektionen zu vermeiden, muss an jedem Ende des Hauptkabels ein Abschlusswiderstand von 120 Ohm angebracht werden:

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 21

Bei niedriger Datenrate oder kurzen Kabeln kann eine Terminierung unnötig sein. Da Datenraten und/oder Kabel
Längen nehmen zu, was in den meisten Fällen der Fall ist, und ein Abschluss ist zwingend erforderlich. Wenn die Gesamtlänge des Hauptkabels weniger als 50 m beträgt, können Abschlusswiderstände an den Enden des Hauptkabels vermieden werden.
Notiz: Da es sich um eine Differenzialleitung handelt, ist als Kabel ein geschirmtes Twisted Pair zu verwenden.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 22

Der Kabelschirm darf nur an einem Punkt geerdet werden. Normalerweise erfolgt diese Verbindung an einem Ende des Hauptkabels.
11.3 Modbus RTU Grundlagen: Bias-Widerstände
Bei RS485-Netzwerken gibt es Zeiträume, in denen kein Treiber den Bus aktiv steuert (Tri-State). Und die Abschlusswiderstände brechen die differenzielle Busspannung zusammen.tage auf 0 V, was für viele RS485-Empfänger ein undefinierter Eingangspegel ist.

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 23

Das Ziel von Biasing dient dazu sicherzustellen, dass die RS485-Leitung in einem definierten, stabilen Zustand bleibt, wenn keine Geräte senden. Die Polarisation des Adernpaares muss für den gesamten seriellen Bus an einer zentralen Stelle implementiert werden. Biasing Das gesamte Netzwerk benötigt nur ein einziges Paar Polarisationswiderstände: einen Pull-up-Widerstand gegen +5V, der an die “+” Signalleitung angeschlossen ist, und einen Pull-down-Widerstand gegen Masse, der an die “-” Signalleitung angeschlossen ist.
11.4 Modbus RTU Grundlagen: Datenformat
Das Format für jedes Byte (11 Bits) im RTU-Modus ist:

  • 1 Startbit
  • 8 Datenbits (niedrigstwertiges Bit wird zuerst gesendet)
  • 1 Bit zur Paritätsvervollständigung
  • 1 Stoppbit

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 24

Es ist gerade Parität erforderlich, es können aber auch andere Modi (ungerade Parität, keine Parität) verwendet werden. Um eine maximale Kompatibilität mit anderen Produkten zu gewährleisten, wird empfohlen, auch den Modus ohne Parität zu unterstützen. Der Standardparitätsmodus muss gerade Parität sein. Hinweis: Die Verwendung ohne Parität erfordert 2 Stoppbits.
11.5 Modbus RTU Grundlagen: Registeradressierung
Modbus-Register sind per Definition mit einer Funktion und einem Offset innerhalb dieser Funktion verknüpft. Die beiden gängigen (16-Bit) Datenregistertypen sind allgemein als „Halteregister“ und „Eingaberegister“ bekannt.
Register“ (Funktion 03 bzw. Funktion 04). Das jeweilige Register innerhalb der Funktion wird durch einen Offset (beginnend bei 0) referenziert. Dies sind die eigentlichen Daten, die bei der Datenabfrage übertragen werden.
Irgendwann begannen bestimmte SPS-Hersteller, eine Referenzbezeichnung „3xxxx“ oder „4xxxx“ zu verwenden, um dem Register eine absolute Adresse zu geben (d. h. eine, die sowohl auf die Funktion als auch auf das Register verweist). Einige Gerätehersteller beginnen ihre „4xxxx“-Referenzen bei 40001 und andere bei 40000. Das Startregister entspricht dem Offset „0“ innerhalb der gegebenen Funktion.

Modbus „Standard“ 4xxxx (Basis 1) 4xxxx (Basis 0)
Funktion 3, Offset 0 40001 40000
Funktion 3, Offset 1 40002 40001

11.6 Modbus RTU Adressierung
Zu den Registertypen, auf die in Modbus-Geräten verwiesen wird, gehören die folgenden:

  • Spule (diskreter Ausgang)
  • Diskreter Eingang (oder Statuseingang)
  • Eingangsregister
  • Bestandsregister
Funktionscode Registertyp
1 Spule lesen
2 Diskrete Eingabe lesen
3 Lese Holding-Register
4 Eingaberegister lesen
5 Schreiben Sie Singlecoil
6 Schreiben in ein einzelnes Halteregister
15 Schreiben Sie mehrere Spulen
16 Schreiben in mehrere Halteregister

Ob ein bestimmtes Gerät alle diese Registertypen enthält, hängt vom Hersteller ab. Es kommt sehr häufig vor, dass alle E/A nur Halteregistern zugeordnet sind.

  • Spulen sind 1-Bit-Register, werden zur Steuerung diskreter Ausgänge verwendet und können gelesen oder geschrieben werden.
  • Diskrete Eingänge sind 1-Bit-Register, die als Eingänge verwendet werden und nur gelesen werden können.
  • Eingaberegister sind 16-Bit-Register, die zur Eingabe verwendet werden und nur gelesen werden können.
  • Halteregister sind die universellsten 16-Bit-Register, können gelesen oder geschrieben werden und können
  • Wird für eine Vielzahl von Dingen verwendet, einschließlich Eingaben, Ausgaben, Konfigurationsdaten oder alle Anforderungen zum „Halten“ von Daten.

11.7 Modbus zusammengefasst

  • Verwenden Sie ein Twisted Pair-Kabel (wenn möglich abgeschirmt).
  • Achten Sie auf die Polarität der Kabel (unterschiedliche Bezeichnungen je nach Hersteller: A, B, D+, D-…)
  • Platzieren Sie immer mindestens 1 Abschlusswiderstand (an den Enden des Busses).
  • Lassen Sie die Abschlusswiderstände nicht ohne Polarisierung. Platzieren Sie die Vorspannungswiderstände nur an einem Punkt des Busses:
    ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 25
  • Vermeiden Sie Stubs:
    ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - Abb. 26
  • Überprüfen Sie die Adressierung der Register noch einmal (Standard, absolut, Offsetbasis 1, Offsetbasis 0 …)

12 Konformitätserklärung
Hiermit erklärt enginko Srl, dass MCF-LW06485 die wesentlichen Anforderungen und andere relevante Bestimmungen der Richtlinie 2014/53/EU erfüllt.

FCC-Konformität für MCF-LW06485-US

Dieses Gerät entspricht Teil 15 der FCC-Bestimmungen. Der Betrieb unterliegt den folgenden zwei Bedingungen: (1) Dieses Gerät darf keine schädlichen Interferenzen verursachen, und (2) dieses Gerät muss alle empfangenen Interferenzen akzeptieren, einschließlich Interferenzen, die einen unerwünschten Betrieb verursachen können.
Dieses Gerät wurde getestet und entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte der Klasse B gemäß Teil 15 der FCC-Bestimmungen. Diese Grenzwerte sollen einen angemessenen Schutz gegen schädliche Störungen bei der Installation in Wohngebieten bieten. Dieses Gerät erzeugt und verwendet Hochfrequenzenergie und kann diese ausstrahlen. Wenn es nicht gemäß den Anweisungen installiert und verwendet wird, kann es zu Störungen des Funkverkehrs kommen. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass bei einer bestimmten Installation keine Störungen auftreten. Wenn dieses Gerät den Radio- oder Fernsehempfang stört (was durch Aus- und Einschalten des Geräts festgestellt werden kann), wird dem Benutzer empfohlen, die Störungen durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen zu beheben:

  • Empfangsantenne neu ausrichten oder verlegen.
  • Vergrößern Sie den Abstand zwischen Gerät und Empfänger.
  • Schließen Sie das Gerät an eine Steckdose eines anderen Stromkreises an als den Empfänger.
  • Wenden Sie sich an Ihren Händler oder einen erfahrenen Radio-/Fernsehtechniker.

Jegliche Änderungen oder Modifizierungen, die nicht ausdrücklich von der für die Konformität verantwortlichen Partei genehmigt wurden, können zum Erlöschen der Berechtigung des Benutzers zum Betrieb dieses Geräts führen.
Enthält FCC-ID: 2AWAL409810
14 Kontakte
engko Srl
Via Roma 3 I-28060 Sozzago (NO)
T: +39 0321 15 93 088
E: info@enginko.com
PEC: enginkosrl@legalmail.it
W: engko.com
rev.1

ime MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle - QR-Codehttps://enginko.com/support/

Aus: https://enginko.com/support/-engine.support.center
Permanenter Link: https://enginko.com/support/doku.php?id=manual_mcf-lw06485
Letzte Aktualisierung: 2022 05:17

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Gedruckt am 2022 05:24

Dokumente / Ressourcen

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MCF-LW06485 LoRaWAN-Schnittstelle, LoRaWAN-Schnittstelle, MCF-LW06485-Schnittstelle, Schnittstelle, MCF-LW06485

Verweise

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