testo Comfort Software Basic 5 Bedienungsanleitung

Technische Daten
Verwenden
Die testo Comfort Software Basic 5 dient dem Speichern, Auslesen und Analysieren von Einzelmesswerten und Messreihen. Die grafische Darstellung von Messwerten ist die Hauptaufgabe dieses Programms.
Messwerte werden mit Testdatenloggern gemessen und über eine Schnittstelle an den PC übertragen.
Das Auslesen der Daten erfolgt mit der testo Comfort Software Basic 5, die die Schnittstellen aktiviert und alle Funktionen bereitstellt.
Systemanforderungen
Betriebssystem
Die Software läuft auf folgenden Betriebssystemen:
- Windows 7
- Windows® 8, Windows® 8 Pro, Windows® 8 Enterprise
- Windows® 8.1
- Windows® 10
Computer
Der Computer muss die Anforderungen des entsprechenden Betriebssystems erfüllen. Folgende Voraussetzungen müssen zusätzlich erfüllt sein:
• Schnittstelle USB 2.0 oder höher
• Interface Explorer 9.0 oder höher
Datums- und Uhrzeiteinstellungen werden automatisch vom PC übernommen. Der Administrator muss sicherstellen, dass die Systemzeit regelmäßig mit einer zuverlässigen Zeitquelle verglichen und gegebenenfalls angepasst wird, um die Authentizität der Messdaten sicherzustellen.
Erste Schritte
Herunterladen von Software
- Laden Sie die Software testo Comfort Software Basic 5 kostenlos im Internet unter herunter www.testo.com/download-center (Registrierung benötigt).
- ZIP speichern file mit Software.
Software/Treiber installieren
Für die Installation sind Administratorrechte erforderlich.
Falls Sie bereits die Comfort Software Version 3.4 oder 4.0 installiert haben, gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Aktualisieren Sie vorhandene Software. Die Aktualisierungen finden Sie unter www.testo.com/download-center.
- Comfort-Software installieren 5.
- Geräteverknüpfungen aus dem Archiv löschen und über Autodect neu erstellen.
- Wählen Sie den Ordner aus, in dem sich die heruntergeladene Zip-file wurde gespeichert und entpacken Sie die Zip-file.
- Starten Sie den file Setup.exe.
- Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten.
- Klicken Sie auf [Complete], um die Softwareinstallation abzuschließen. Nach Abschluss der Softwareinstallation muss das Gerät mit dem PC verbunden werden, um mit der Treiberinstallation fortzufahren.
- Verwenden Sie das USB-Kabel, um das Instrument mit dem PC zu verbinden.
- Die Verbindung wird aufgebaut.
- Die Treiberinstallation wird automatisch ausgeführt.
Starten der Software
Starten der Comfort-Software
Die Benutzeroberfläche der Software wird in der Sprache des Betriebssystems geöffnet, sofern diese unterstützt wird. Wenn die Sprache des Betriebssystems nicht unterstützt wird, ist die Benutzeroberfläche auf Englisch.
Windows-Programmmenü
Windows® 7
- Klicken Sie auf [Start] | Alle Programme | Testo | Komfortsoftware Professional 5
(Doppelklick linke Maustaste).
Windows® 8 - [Starten] | Rechte Maustaste | Suche | Geben Sie den Anwendungsnamen in das Suchfeld | ein Klicken Sie auf Comfort Software Professional 5 (Doppelklick linke Maustaste).
Windows® 10 - Klicken Sie auf [Start] | Alle Anwendungen | Testo | Klicken Sie auf Comfort Software Professional 5
(Doppelklick linke Maustaste).
Wenn sich das Fenster Benutzerkontensteuerung öffnet: Klicken Sie auf [Ja].
Die Eingabeaufforderung für Benutzername und Passwort wird geöffnet.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise zu Benutzername und Passwort:
- Benutzername und Passwort sind nicht verknüpft.
- Das Passwort dient dazu, die Justierdaten innerhalb der Sonde vor unbefugten Änderungen zu schützen. Das Passwort wird auf der Sonde gespeichert und jeder Sonde wird ein individuelles Passwort zugeteilt.
- Geben Sie den Benutzernamen ein.
- Geben Sie das Passwort ein. Falls Sie noch kein individuelles Passwort vergeben haben: Geben Sie „testo“ ein.
- Klicken Sie auf [OK].
- Comfort Software Professional 5 wird gestartet.
Verwendung des Produkts
Startseite
Nach dem Start der testo Comfort Software Basic 5 erscheint der Startbildschirm.

1 Menüleiste mit Statusinformationen (links) 2 Schnellzugriff mit preview Bildschirm
Wenn kein Instrument mit der Software verbunden ist, wird die preview Der Bildschirm zeigt die Verbindungsseite an.
Einstellungen vornehmen
Die Benutzeroberfläche der Software wird in der Sprache des Betriebssystems geöffnet, sofern diese unterstützt wird. Wenn die Sprache des Betriebssystems nicht unterstützt wird, ist die Benutzeroberfläche auf Englisch.
- Wählen Sie das Menü Einstellungen.
- Wählen Sie die gewünschte Sprache aus.
- Klicken Sie auf [Speichern].
- Schließen Sie die Software.
- Öffnen Sie die Software.
- Die Benutzeroberfläche der Software öffnet sich in der eingestellten Sprache.
Messgerät anschließen

- Gerät mit PC verbunden.
Wählen Sie Gerät verbinden über Startseite oder Menü Gerät | Wählen Sie ein Instrument. - Instrumente werden mit Bild und Typenbezeichnung angezeigt.
- Datenlogger (0572 1560, 0572 6560, 0572 1751-1754, 0572 1761-1767) erscheinen nur, wenn sie mit dem PC verbunden sind.
- Datenlogger (0563 1741, 0563 1754-1761, 0563 1771-1775, 0554 1778) erscheinen standardmäßig bei jedem Start der Software.
- Auswahlfeld für alle Datenlogger (2), um den zugehörigen COM-Port auszuwählen. Für Datenlogger (0572 1560, 0572 6560, 0572 1751-1754, 0572 1761-1767)
- Wählen Sie das Instrument aus und klicken Sie auf [Verbinden]. Es kann immer nur ein Instrument verbunden werden.
- Das Gerät erscheint in der Statusanzeige links neben der Menüleiste.
- Die Schaltfläche [Verbinden] ändert sich in [Trennen].
- Das Instrument | Status wird angezeigt.
Die Statusanzeige dient nur der Information. Die Werte können nicht bearbeitet werden.
Für Datenlogger (0563 1741, 0563 1754-1761, 0563 1771-1775, 0554 1778)
- Wählen Sie den COM-Port (normalerweise der COM-Port mit der höchsten Nummer, ansonsten siehe Abschnitt unter „Wenn keine Verbindung möglich ist“).
- Wählen Sie das gewünschte Instrument aus und klicken Sie auf [Verbinden].
Es kann immer nur ein Instrument angeschlossen werden.- Das Gerät erscheint in der Statusanzeige links neben der Menüleiste.
- Die Schaltfläche [Verbinden] ändert sich in [Trennen].
- Das Instrument | Instrumentenstatus anzeigen wird angezeigt.
Die Statusanzeige dient nur der Information. Die Werte können nicht bearbeitet werden.
Wenn keine Verbindung möglich ist:
- Wählen Sie Start | Systemsteuerung | System und Sicherheit |System | Gerätemanager.
- Klicken Sie auf Verbindungen (COM und LPT).
- Die Einträge dieser Kategorien werden angezeigt.
- Suchen nach Einträge „Testo …“, gefolgt von einer COM-Schnittstellennummer.
- Wählen Sie im Auswahlfeld (3) diese individuelle COM-Schnittstellennummer aus.
- Klicken Sie auf [Verbinden].
Die Nummer der COM-Schnittstelle bleibt nur dann gleich, wenn Sie die USB-Schnittstelle immer an denselben USB-Port anschließen oder gesteckt lassen.
Gerät konfigurieren

- Das Gerät ist mit der testo Comfort Software Basic 5 verbunden und wird in der Statusleiste angezeigt, siehe Gerät verbinden Seite 9.
- Instrument befindet sich nicht im Rec-Modus. Klicken Sie ggf. auf [Messung stoppen].
- Wählen Sie Betriebseinstellungen konfigurieren über die Startseite oder das Menü Instrument | Gerät konfigurieren | Betriebseinstellungen.
- Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen (instrumentenspezifisch) vor
- Startkriterien
- Startzeit: Das Instrument startet zur voreingestellten Zeit.
- Starttaste am Gerät: [Go] länger als 3 Sekunden gedrückt halten.
- Softwarestart: Klicken Sie auf [Messung starten].
- Formel: Mit Formelstart können explizite Prozessereignisse zum Startpunkt der Messung werden. Jedem Messkanal kann eine Formel zugeordnet werden, die dann zusätzlich durch Operatoren verknüpft werden kann. Das Gerät beginnt erst zu messen, wenn der Grenzwert der eingegebenen Formel überschritten wird. Die Messung wird daher erst beendet, wenn die Software beendet wird: Klicken Sie auf [Messung stoppen].
- Stoppkriterien
- Speicher voll: Das Gerät stoppt die Messung, sobald der Speicher voll ist.
- Ringspeicher: Ist der Speicher voll, überschreibt das Gerät zunächst die „ältesten“ Messwerte. Die Messung wird daher erst beendet, wenn die Software beendet wird: Klicken Sie auf [Messung stoppen].
- Anzahl der Messwerte: Das Gerät stoppt die Messung, sobald die definierte Anzahl der Messwerte erreicht wurde.
- Der Speicherzyklus bestimmt die Häufigkeit, mit der die Messwerte gespeichert werden. Der Speicherzyklus muss ein Vielfaches des Messintervalls sein.
- Das Messintervall bestimmt die Häufigkeit, mit der die Messwerte erfasst und (z. B. über das Display) angezeigt werden können.
- Einheit legt die Einheit fest, die zum Aufzeichnen und Anzeigen der Messwerte im Display verwendet wird.
- Kanaleinstellungen: Kanalbezeichnung und Grenzwerte eingeben.
- Bei angeschlossenen Sensoren: Wählen Sie den Sensortyp aus.
- Bei mit Blindstopfen verschlossenen Anschlüssen: Ausgeschaltet wählen.
- Bei angeschlossenen Sensoren bezieht sich die Kanalnummer auf die auf dem Gerätegehäuse aufgedruckte Portnummer.
- Ohne Zuordnung des Sensortyps zum richtigen Geräteanschluss zeichnet das Gerät keine Sensormesswerte auf.
- Wechseln Sie auf die Registerkarte Gerätekonfiguration.
- Gerätename (max. 15 Zeichen) und Beschreibung (je nach Gerät max. 70 bzw. 265 Zeichen) eingeben und Anzeigeeinstellungen vornehmen.
- Klicken Sie auf [Auf Gerät übertragen].
– Die Konfiguration ist abgeschlossen.
Wenn als Startkriterium Softwarestart gewählt wurde: [Messung starten].
Vorlage
Durch die Verwendung von Vorlagen können die Konfigurationseinstellungen für spätere Gerätekonfigurationen gespeichert werden.
- Geben Sie unter Vorlage auswählen Text ein.
- Klicken Sie auf [Als Vorlage speichern].
So rufen Sie eine gespeicherte Konfiguration auf:
- Geben Sie den Namen der gewünschten Vorlage in das Auswahlfeld ein.
- Die gespeicherten Einstellungen werden angezeigt.
- Klicken Sie auf [Auf Gerät übertragen].
- Die Einstellungen werden an den Datenlogger übertragen.
Messdaten importieren
Vom Instrument
Das Instrument ist mit dem PC verbunden und hat Messdaten aufgezeichnet.
- Wählen Sie Messdaten importieren auf der Startseite oder über das Menü Auswerten | Messdaten importieren | Messdaten importieren.
- Details zu Messdaten wie Gerätename, Seriennummer und Standort werden angezeigt.

- Klicken Sie auf das Ordnersymbol, um den Pfad auszuwählen, unter dem die Messdaten gespeichert werden sollen.
- Klicken Sie auf [Importieren].
- Der Bildschirm wechselt auf die Registerkarte Historie importieren.
- Die Statusleiste des aktuellen Imports und zuvor durchgeführte Importvorgänge werden angezeigt.
- Nach Abschluss des Messdatenimports wechselt die Anzeige in den Bereich Auswertung.
Von SD-Karte
- Messdaten wurden auf die SD-Karte kopiert, siehe Bedienungsanleitung des Gerätes.
- SD-Karte mit PC verbunden.
- Wählen Sie das Menü Auswerten | Messdaten auswerten.
- Klicken Sie auf [Öffnen file].
- Wählen Sie SD-Karte.
- Wählen Sie das Symbol file Typ SD-Karte (*.*).

- Wählen Sie die gewünschten Messdaten aus file.
- Klicken Sie auf [Öffnen].
- Die Messdaten erscheinen in der gewählten Darstellungsform. Messdaten als .vi2 speichern file: Klicken Sie auf [Speichern unter].
Messdaten auswerten
Messdaten wurden importiert, siehe Messdaten importieren Seite 13.
- Wählen Sie das Menü Auswerten | Messdaten auswerten.
- Anzeige file Name des geöffneten file. Die Registerkarten können zur Bearbeitung mehrerer Messdatenreihen verwendet werden.

- Anzeige file Name des geöffneten file. Die Registerkarten können zur Bearbeitung mehrerer Messdatenreihen verwendet werden.
- Anzeige der Messdaten in Form eines Diagramms.
- Anzeige der Messdaten in Tabellenform. Zur Darstellung von Alarmen: Klicken Sie auf [Alarme anzeigen].
Klicken Sie auf die Schaltfläche , um das Menü Diagrammeinstellungen zu erweitern. - Einstellungen für die Messkanäle vornehmen.
- Nehmen Sie Einstellungen für das Diagramm vor. Zoomen Sie innerhalb des Diagramms mit dem Mausrad.
- Exportieren Sie ausgewählte Messdaten in einen neuen Bericht oder in die Zwischenablage.
- Bericht drucken oder exportieren.
Mit [Bericht drucken] kann man Einstellungen zum Berichtsformular vornehmen, über [Export starten] verwendet man ein Standard-Berichtsformular und das file direkt gespeichert. Für das html-Exportformat können 50,000 Messwerte pro exportiert werden file.
Beim xls-Exportformat können 65,000 Messwerte pro Arbeitsblatt und 650,000 pro Excel exportiert werden file. Liegt die Anzahl der Messwerte über dem maximal möglichen Wert pro file, zusätzlich files werden generiert. - Messdaten per E-Mail versenden: Klicken Sie auf [E-Mail versenden].
Auf dem PC muss ein E-Mail-Programm installiert sein.
Tipps und Hilfestellungen
Fragen & Antworten
| Frage | Mögliche Ursachen / Lösung |
| Gerät reagiert nicht… | Diese Meldung erscheint, wenn das PC-Programm nicht mit dem angeschlossenen Messgerät kommunizieren kann oder das Messgerät nicht antwortet.
• Prüfen Sie, ob das Gerät eingeschaltet ist. • Überprüfen Sie das Verbindungskabel. • Wird das Gerät korrekt mit Strom versorgt? • Ist das Verbindungskabel am richtigen COM-Port angeschlossen? |
| Das Gerät kann nicht mit der Software verbunden werden. | • Deinstallieren Sie die Software und den USB-Treiber testo 175-176.
• Installieren Sie die Software unter dem Windows-BenutzerAdministrator. |
| Ungültiger Name: Die Zeichen: !,?,*,:,\ können nicht in Standort- und Ordnernamen verwendet werden. | Benennen Sie diese Elemente um und verwenden Sie diese Sonderzeichen nicht. |
| Eine Instrumenteneinstellung mit diesem Namen existiert bereits: Bitte wählen Sie einen neuen Namen. | Bei der Einrichtung neuer Instrumente sollten unterschiedliche Namen verwendet werden, derselbe Name sollte nicht für verschiedene Instrumente verwendet werden. |
Dokumente / Ressourcen
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testo Komfort-Software Basic 5 [pdf] Bedienungsanleitung Komfortsoftware Basic 5, Komfortsoftware Basic 5 |





